Do, 19:45 Uhr
30.01.2014
Drei automobile Tage
In der Erfurter Messe ist am Abend die diesjährige Automobil Messe feierlich eröffnet worden. Nach einem ersten Rundgang eröffnete Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht die Exposition. Mit dabei eine starke Nordthüringer Delegation...
Lieberknecht würdigte die Leistung der Automobil- und Zuliefererindustrie in Thüringen, die mittlerweile eine Leistungsfähigkeit erreicht hat, die aus dem wirtschaftlichen Portfolio des Freistaates nicht mehr wegzudenken ist. Und von der Wirtschaft könne selbst die Politik noch lernen, sagte Lieberknecht und verwies auf die Weichenstellungen, die in diesem Jahr anstehen. Schließlich solle man auf diesen Erfolg nicht ausruhen und um so mehr komme es darauf an, Wissenschaft und Forschung weiter auszubauen.
Im Anschluss sprach der Vertriebsvorstand von Opel, Peter Küspert, der unter anderem auch das Thema Elektrofahrzeuge ansprach. Dazu aber später. Erst einmal zu den Zulassungszahlen, die – nüchtern betrachtet – im vergangenen Jahr weit hinter dem der Jahre 2008, 2009 zurückblieb. Da sei immer noch Luft nach oben, sagte der Fachmann vom Blitz. Für die kommenden Jahre sollten die 3,5 Millionen verkaufte Autos wieder erreicht werden, denn das wirtschaftliche Umfeld, auch das der Konsumenten sei derzeit in Ordnung. Dann doch noch die E-Cars: Das Wachstum werden bis 2020 auf einem niedrigen Niveau liegen, etwa bei drei Prozent des Gesamtmarktes. Es gebe eigentlich zu viele Antriebskonzepte, die eher verwirren, denn Vertrauen schaffen und es würden die politischen Anschubinvestitionen fehlen.
Zum Abschluss noch ein Wort zum Standort Eisenach. Das Opel-Werk sei eines der modernsten in Deutschland, allein für den Opel Adam seien 190 Millionen Euro investiert worden. Ein Zeichen, dass Opel auch weiterhin zum Standort Eisenach stehen wird, sagte Küspert.
Dr. Michael Militzer, der Präsident der Automotive Thüringen, würdigte die erfolgreiche Arbeit des Clusters und mahnte an, dass die Zulieferindustrie in Thüringen sehr stark unter den sich seit 2008 verdoppelten Energiepreisen leide. Im Gegensatz dazu betragen die Energiekosten in den USA nur ein Drittel der Kosten eines vergleichbaren Werkes in Thüringen. Hinzu komme die Herausforderung der Globalisierung, denn Wachstum der Branche sei nur noch im Ausland zu verzeichnen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redLieberknecht würdigte die Leistung der Automobil- und Zuliefererindustrie in Thüringen, die mittlerweile eine Leistungsfähigkeit erreicht hat, die aus dem wirtschaftlichen Portfolio des Freistaates nicht mehr wegzudenken ist. Und von der Wirtschaft könne selbst die Politik noch lernen, sagte Lieberknecht und verwies auf die Weichenstellungen, die in diesem Jahr anstehen. Schließlich solle man auf diesen Erfolg nicht ausruhen und um so mehr komme es darauf an, Wissenschaft und Forschung weiter auszubauen.
Im Anschluss sprach der Vertriebsvorstand von Opel, Peter Küspert, der unter anderem auch das Thema Elektrofahrzeuge ansprach. Dazu aber später. Erst einmal zu den Zulassungszahlen, die – nüchtern betrachtet – im vergangenen Jahr weit hinter dem der Jahre 2008, 2009 zurückblieb. Da sei immer noch Luft nach oben, sagte der Fachmann vom Blitz. Für die kommenden Jahre sollten die 3,5 Millionen verkaufte Autos wieder erreicht werden, denn das wirtschaftliche Umfeld, auch das der Konsumenten sei derzeit in Ordnung. Dann doch noch die E-Cars: Das Wachstum werden bis 2020 auf einem niedrigen Niveau liegen, etwa bei drei Prozent des Gesamtmarktes. Es gebe eigentlich zu viele Antriebskonzepte, die eher verwirren, denn Vertrauen schaffen und es würden die politischen Anschubinvestitionen fehlen.
Zum Abschluss noch ein Wort zum Standort Eisenach. Das Opel-Werk sei eines der modernsten in Deutschland, allein für den Opel Adam seien 190 Millionen Euro investiert worden. Ein Zeichen, dass Opel auch weiterhin zum Standort Eisenach stehen wird, sagte Küspert.
Dr. Michael Militzer, der Präsident der Automotive Thüringen, würdigte die erfolgreiche Arbeit des Clusters und mahnte an, dass die Zulieferindustrie in Thüringen sehr stark unter den sich seit 2008 verdoppelten Energiepreisen leide. Im Gegensatz dazu betragen die Energiekosten in den USA nur ein Drittel der Kosten eines vergleichbaren Werkes in Thüringen. Hinzu komme die Herausforderung der Globalisierung, denn Wachstum der Branche sei nur noch im Ausland zu verzeichnen.
Peter-Stefan Greiner






