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Do, 22:11 Uhr
30.01.2014

„Europa – Was geht uns das an?“

Die Eurokrise ist zwar noch nicht gelöst. Aber Deutschland geht es wirtschaftlich vergleichsweise gut und in Thüringen ist kaum etwas von der Verzweiflung in den Krisenstaaten zu spüren. Gleichzeitig hat Thüringen keine Außengrenzen mit einem anderen EU-Staat. Zu dieser Problematik wird es in Sondershausen eine Podiumsdiskussion geben...

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Da fragen sich viele: Europa – Was geht uns das an? Dabei wird leicht vergessen, dass Europa die Grundlage für unsere vergleichsweise komfortable Lage ist: als erfolgreiches Friedensprojekt, als attraktiver Binnenmarkt und Reiseraum für uns Thüringer, als lang-jähriger Förderer der Thüringer Wirtschaftsentwicklung, als staatliches Regulativ in einer Globalisierung, in der jedes einzelne Land dem erpresserischen Spiel der Finanzmärkte immer weniger entgegenstellen kann.

Es steht also viel auf dem Spiel. Wie viel, das wird die Veranstaltung verdeutlichen, indem die unterschiedlichen Entwicklungspfade für Europa in den kommenden Jahren skizziert werden. Denn eines ist klar: wir können es uns nicht länger leisten, in der weiter-hin ungelösten Krise zu verharren.

Diese Weichenstellungen für Europa wollen wir mit den Bürgerinnen und Bürgern, Dorothea Marx, Europapolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Jakob von Weizsäcker, dem Wirtschaftsfachmann und Thüringer SPD-Kandidaten für die kommende Europawahl und Antje Hochwind, Landrätin des Kyffhäuserkreises, diskutieren. Blanka Weber übernimmt die Moderation dieser Podiumsdiskussion, welche vom Landesbüro Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet wird.

Sie beginnt am Montag, dem 03. Februar 2014 um 18.30 Uhr im Ratssaal der Stadt Sondershausen, Markt 7 in 99706 Sondershausen. Im Anschluss an die Diskussion können bei einem kleinen Imbiss die Gespräche vertieft werden.
Autor: khh

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