Sa, 13:11 Uhr
01.02.2014
Forum: Globale Verantwortung
"Bundespräsident plädiert für globale Verantwortung", unter dieser Überschrift beginnt ein Leserbrief, der die Nordthüringer Online-Zeitungen erreichte...
Vor wenigen Tagen gedachte der Deutsche Bundestag der Gräuel des zweiten Weltkrieges, der von deutschem Boden ausging. Betroffenheit war in den Gesichtern abzulesen. Doch der Bundespräsident und die Regierung hatten da längst die neue Marschrichtung der Außenpolitik im Gepäck.
Bundespräsident Gauck plädierte in seiner Eröffnungsrede auf der Münchner Sicherheitskonferenz für mehr globale Verantwortung Deutschlands. Schluss mit Zurückhaltung bei militärischen Einsätzen, sie stehen unumwunden auf der Agenda deutscher Außenpolitik. Nicht Schwerter zu Pflug scharen war die Botschaft, das scheint Schnee von Gestern, sondern eher Pflug schare zu Schwertern. Ganz offen soll nun, auch mit Deutschland, das Ordnungsgefüge dieser Welt militärisch aufrecht erhalten werden. Humanitär, Menschenrechte und andere Begründungen müssen dafür herhalten, mit Schwertern in der Welt die Naturessourcen, vor allem Öl u.a. zu sichern.
Die Mehrheit der Deutschen wollen keine Kriegseinsätze der Bundeswehr, wie auch immer sie in salbungsvollen Reden verschleiert begründet werden. Krieg hat noch nie Probleme dieser Welt gelöst, sondern nur mehr Gewalt und Unheil hervorgebracht. Jetzt will Frau von der Leyen die Bundeswehr als Familienfreundlichen Betrieb auf diese neue Linie bringen. "Familienfreundlich" in den Krieg?
Wie kann nur eine Mutter von 7 Kindern so brutal mit Kindern anderer deutscher Mütter umgehen.. An dem Willen des Volkes vorbei regieren, das ist nicht neu, nur die Unverfrorenheit die Außenpolitik zu militarisieren macht Angst.Herr Gauck war doch einmal Pfarrer. Ich erspare mir, dass zu kommentieren.
Sie und die deutsche Regierung haben kein Mandat der Mehrheit der Deutschen für diese Militarisierung der Außenpolitik. Scheinbar ist das nicht von Interesse.
Rolf-Dieter Reiber, Ichstedt
Autor: khhVor wenigen Tagen gedachte der Deutsche Bundestag der Gräuel des zweiten Weltkrieges, der von deutschem Boden ausging. Betroffenheit war in den Gesichtern abzulesen. Doch der Bundespräsident und die Regierung hatten da längst die neue Marschrichtung der Außenpolitik im Gepäck.
Bundespräsident Gauck plädierte in seiner Eröffnungsrede auf der Münchner Sicherheitskonferenz für mehr globale Verantwortung Deutschlands. Schluss mit Zurückhaltung bei militärischen Einsätzen, sie stehen unumwunden auf der Agenda deutscher Außenpolitik. Nicht Schwerter zu Pflug scharen war die Botschaft, das scheint Schnee von Gestern, sondern eher Pflug schare zu Schwertern. Ganz offen soll nun, auch mit Deutschland, das Ordnungsgefüge dieser Welt militärisch aufrecht erhalten werden. Humanitär, Menschenrechte und andere Begründungen müssen dafür herhalten, mit Schwertern in der Welt die Naturessourcen, vor allem Öl u.a. zu sichern.
Die Mehrheit der Deutschen wollen keine Kriegseinsätze der Bundeswehr, wie auch immer sie in salbungsvollen Reden verschleiert begründet werden. Krieg hat noch nie Probleme dieser Welt gelöst, sondern nur mehr Gewalt und Unheil hervorgebracht. Jetzt will Frau von der Leyen die Bundeswehr als Familienfreundlichen Betrieb auf diese neue Linie bringen. "Familienfreundlich" in den Krieg?
Wie kann nur eine Mutter von 7 Kindern so brutal mit Kindern anderer deutscher Mütter umgehen.. An dem Willen des Volkes vorbei regieren, das ist nicht neu, nur die Unverfrorenheit die Außenpolitik zu militarisieren macht Angst.Herr Gauck war doch einmal Pfarrer. Ich erspare mir, dass zu kommentieren.
Sie und die deutsche Regierung haben kein Mandat der Mehrheit der Deutschen für diese Militarisierung der Außenpolitik. Scheinbar ist das nicht von Interesse.
Rolf-Dieter Reiber, Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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