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So, 13:37 Uhr
02.02.2014

Helfen in der Not - das ist unser Gebot

Stützpunktfeuerwehr Greußen zieht Bilanz 2013. Am Samstag, dem 1. Februar, gab der Wehrführer der Stützpunktfeuerwehr Greußen, Kamerad Frank Hoier, einen Überblick über die Einsätze der Kameradinnen und Kameraden im Jahre 2013...


Die 41 Einsatzkräfte wurden im Jahre 2013 zu 58 Einsätzen alarmiert, das waren 15 mehr gegenüber 2012.
Darunter waren 10 Brandeinsätze, 12 Einsätze zu Verkehrsunfällen und 30 Hilfeleistungen sowie 6 Fehlalarmierungen.
Die Brandeinsätze waren erforderlich um Container bis zu Wohngebäudebrände zu löschen.
Bei einem Hausbrand in Oberbösa wurden sechs Hunde gerettet und auch eine kleine Katze wurde in Greußen von einem hohen Baum gerettet.

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Besonders bei den Einsätzen zu Verkehrsunfällen, wo 21 zum Teil Schwerverletzte gerettet wurden und eine Person nur noch tot geborgen werden konnte, kam es nicht nur zu hohen physischen, sondern auch psychischen Anforderungen an die Kameraden.
Bei den Einsätzen zu den 12 Verkehrsunfällen erfolgten 10 auf der unfallträchtigen B4, davon drei im Stadtbereich. Der folgenreichste Verkehrsunfall ereignete sich auf der B4 Richtung Westerengel, wo eine Person nur noch tot geborgen werden konnte.
Die Einsätze zu Hilfeleistungen umfassen die Öffnung von Wohnungstüren, über die Beseitigung von Betriebsflüssigkeiten nach Verkehrsunfällen, Hilfe bei Wasserschäden bis zur Hilfe bei der Suche nach vermissten Personen.
Für die 58 Einsätze, davon 50 im Ortsbereich Greußen, wurden 1.162 Stunden geleistet.

Die Weiterbildung und Qualifizierung zu Truppmann, Truppführer, Sprechfunk und Atemschutzgeräteträger erfolgte für die Einsatzkräfte an 25 Ausbildungsabenden. Ein Kamerad wurde an der Katastrophenschutzschule in Bad Köstritz zum Zugführer ausgebildet.
Einen großen Anteil an den Einsätzen und Übungen des Katastrophenschutzzuges leisteten die Kameraden der Wehr, die im Katastrophenschutz organisiert sind, so unter andrem bei dem Hochwassereinsatz in Greiz.
Bei diesen Einsätzen kam es besonders auf die Überprüfung und auf das Zusammenwirken mit anderen Wehren, dem Sanitätszug des Roten Kreuzes, dem THW, Hundestaffel und mit der Polizei an.
In der Jugendfeuerwehr werden 25 Jugendliche, darunter 4 Mädchen, als künftige Einsatzkräfte bei Sport, Spiel und Feuerwehr- ABC herangebildet.

Kamerad Karl-Heinz Schwara, der seit 14 Jahren die Feuerwehrhistorik zu einem sehenswerten Museum mit historischer Einsatztechnik aufgebaut hat, berichtete über seine Teilnahme an Großveranstaltungen und Feuerwehrfesten.
Die Höhepunkte 2013 war die Teilnahme am Thüringen Tag und am Kreisfeuerwehrtag.
Ein Dankeschön der Wehrführung ging an die sechs Alterskameraden, die vor allem bei Renovierungsarbeiten und der Pflege der Einsatztechnik helfen, aber auch ihre langjährigen Erfahrungen noch einbringen.
Geholfen haben die Kameraden auch bei der Absicherung von Großveranstaltungen der Stadt Greußen und der Unterstützung der Wehren im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Greußen.

Helfen in der Not - das ist unser Gebot (Foto: Günter Herting) Helfen in der Not - das ist unser Gebot (Foto: Günter Herting)

Die Kameradschaft wurde an gemeinsamen Festen und Veranstaltungen mit Familienangehörigen gepflegt.
Wehrführer Frank Hoier beendete seinen Bericht mit dem Wunsch, dass alle anfallenden Aufgaben im Jahre 2014 gemeinsam in kameradschaftlicher Art und Weise bewältigt werden.
Der Bürgermeister der Stadt Greußen, René Hartnauer, bedanke sich mit den Worten: „Ich bin stolz auf euch“.
Weitere Dankesworte überbrachte der Hauptabteilungsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Greußen, Ulrich Georgi.
Kreisbrandinspektor, Peter Ortlepp, würdigte die Einsatzbereitschaft der Wehr und sagte auch für das Jahr 2014 die notwendige Unterstützung bei der Beschaffung von Ersatz für die Einsatztechnik zu.
Kamerad Günter Herting, vom Kreisfeuerwehrverband, würdigte die Kameradschaft aller Wehrmitglieder und verwies auf die Stärke der Wehr durch Zusammenhalt, Anerkennung und gegenseitiges Vertrauen. Ein besonderes Lob ging an die Wehrführung, die durch Motivation und Vorbildwirkung ein starkes Kollektiv geschaffen hat.

Beförderungen:

Zum Oberfeuerwehrmann: Florian Hocke
Zur Oberfeuerwehrfrau: Diana Schumann
Zum Hauptfeuerwehrmann: Patrick Frenzel
Zum Brandmeister: Roberto Garthoff
Zum Löschmeister: Andreas Hocke, Ronny Gleißberg und Kai Witzenhause

Auszeichnungen:

Mit der Ehrennadel in Gold des Kreisfeuerwehrverbandes:
Heiko Henning, Hans-Wilhelm Fritzsche

Mit der Ehrenmedaille in Bronze des Thüringer Feuerwehr-Verbandes:
Lothar Haberkorn

Text und Foto: Günter Herting
Autor: khh

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