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Do, 06:42 Uhr
06.02.2014

Forum: Umweltorganisation protestiert

Die Umweltorganisation Rettet den Regenwald (www.regenwald.org) hat die Empörung über den Abschuss des Elefanten durch den Thüringer Spitzenbeamten Udo W. zum Anlass genommen, eine Unterschriftenaktion zu starten...


Vor allem geht es darum, Minister Reinholz dazu zu bewegen, dem Artenschutz-Beamten wegen seines Verhaltens den Stuhl vor die Tür zu setzen.

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Mit dessen geplanter Versetzung in die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) ist eine nachhaltige Reaktion aber noch immer nicht erfolgt. Angeblich wolle man den Elefantenjäger zudem dort nicht haben.

Ich persönlich finde es beschämend, in welch zweifelhaftes Licht der Beamte das Land Thüringen und seine Umweltpolitik gerückt hat. Selbst britische und Schweizer Zeitungen haben sich bereits zum Thema geäußert - mit einem eindeutigen Tenor.

Eine ebenso eindeutige und unmissverständliche Äußerung des Ministers zu diesem pikanten Fall wäre angezeigt, um dem Ansehen des Freistaates und dessen Artenschutzpolitik keinen weiteren Schaden entstehen zu lassen.
Bodo Schwarzberg
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
othello
06.02.2014, 16:52 Uhr
Populistische Aktion
Gestern noch habe ich Bodo Schwarzberg gelobt, doch nun muss ich ihm widersprechen.
Eine Unterschriftenaktion mit dem Ziel, den in Verruf gekommenen Beamten „den Stuhl vor die Tür zu setzen“ halte ich für völlig unangebracht und Verzeihung, für populistisch.
Warum ? Dieser Großwildjäger ist zu recht in die Schlagzeilen geraten und er musste sich einem wahren Shit-Storm aussetzen, der nicht unangebracht war, doch war er in Teilen auch überzogen und von militanten Tierschützern auch von Hass geprägt( nicht in der NNZ).
Ich stimme auch zu, dass er auf diesem Posten untragbar geworden ist. Dass Problem ist nur, was soll nun mit ihm arbeitstechnisch gesehen, geschehen ? Dieses ist ein rechtliches Problem, denn er ist Beamter im höheren Dienst, dem man nicht einfach den Stuhl vor die Tür setzen kann, auch nicht befördert durch eine Unterschriftenaktion, daher völlig sinnlos. Er wird also weiter beschäftigt werden müssen, zu gleichen finanziellen Konditionen. Das Problem ist für Minister Reinholz also, wo setze ich ihn ein ? Niemand möchte ihn mehr haben, auf welchem Posten auch immer. Er hat sich schon selbst ins Abseits gestellt und wird noch lange darunter zu leiden haben. Minister Reinholz hat es da nicht leicht und man sollte abwarten. Für ihn gilt es auch, endlich mal in seinem Ministerium aufzuräumen, wenn man den bisherigen Pressemitteilungen glauben darf. Ob er jedoch dazu in der Lage ist, möchte ich bezweifeln.
Peter59
06.02.2014, 18:33 Uhr
Recht hat er....
Man kann diesem Kommentar von othello nur beipflichten.Der Herr Reinholz hat es nicht einfach. Die Bauern sind auf den Barrikaden, der Beamtenbund auch. Schier unlösbares Problem. Wohin mit dem Mann? Berufsbeamtentum ist so eine Sache....Mal sehen, welches Kaninchen da aus dem Zylinder gezogen wird, hoffentlich ist das, was dabei rauskommt, sinnvoll und zieht nicht den nächsten Shitstorm nach sich. In der Thüringer Regierung scheint keine Ruhe einzukehren. Die Damen und Herren sollen endlich das machen, wofür sie gewählt wurden, sich für die Belange der Bürger einsetzen.
Benno
06.02.2014, 18:34 Uhr
Causa Reinholz
Mit der ersten Verlautbarung aus dem Ministerium für Landwirtschaft begann auch eine Causa Reinholz. Es bleibt abzuwarten, was noch so "an das Licht der Sonnen kommt".

Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man lachen!
-Insider-
06.02.2014, 20:37 Uhr
ich
hätte gerne mal die Rechtsgrundlage gewusst, nach welcher man den Beamten entlassen will? Wer die vernünftig unterlegt bringt, bekommt einen Keks.

PS: Kommt mir bitte nicht mit Moral oder so einen Quatsch. Wir leben immerhin im 21. Ellbogenjahrhundert.
Peppone
06.02.2014, 21:13 Uhr
Der Artenschutz wurde nicht berührt
Auch wenn Herr Schwarzberg hier wiederholt einen Verstoß gegen den Artenschutz anführt, es hat mit dieser Tat des Ministerialbeamten keinen Verstoß gegeben! Es ist unter Artenschützern unstrittig, dass in einigen Gebieten Afrikas, speziell in geschützten Wild- und Nationalparks, die hohen Elefantenpopulation sehr problematisch für Biodiversität und die physische Existenz der kleinbäuerlichen Landbevölkerung sind. Wer von einem Hektar Mais seine Familie ernähren muss, der kann nicht noch eine Herde Elefanten miternähren. Ich hoffe, das ist für jeden verständlich.

Jagd auf Elefanten ist nicht per se zu verurteilen. Es sind der Grund und die Art und Weise der Tötung, die zu verurteilen sind. Mit dem Töten dieses alten Elefantenbullen, oder eines anderen alten männlichen Tieres wird keine Population beeinflusst. Wer Population beeinflussen möchte, muss Zuwachsträger bejagen. Die haben in der Regel aber keine interessante "Trophäe" für die sogenannten Großwildjäger.

Es geht diesen Trophäensammlern einzig und allein darum, ganz gezielt und mit ganz wenig Aufwand ein besonders großes Tier zu erlegen. Dies, gepaart mit schlechtem jagdlichen Handwerk ergibt eine Melange, die nicht zeitgemäß ist und auch niemals zeitgemäß war. Und wenn der Tod dieses Elefanten überhaupt noch einen Sinn bekommen soll, dann muss diese unsägliche Trophäenhatz zumindest aus Thüringer Ministerien verschwinden.

Mathias Hänel
Retupmoc
07.02.2014, 07:42 Uhr
20 Schuss
Jemand der 20 Patronen braucht um so ein grosses Tier zu treffen, eignet sich nicht mal als Ziescheibe für Hohn und Spott. Lasst den Udo nun mal in Ruhe. Auch wenn er sich benommen hat, wie ein Elefant im Porzellanladen.
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