Do, 10:55 Uhr
06.02.2014
1.365 mal abgehoben
Ein Mann leidet unter starken Schmerzen in der Brust, ein Kind wird bei einem Autounfall schwer verletzt – bei einem Notfall zählt jede Minute. In maximal zwei Minuten ist die Besatzung des Nordhäuser Hubschraubers in der Luft, um schnelle medizinische Hilfe zu bringen...
Im Jahr 2013 wurde der rot-weiße Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung zu insgesamt 1.365 Einsätzen alarmiert. Damit leistete er rund fünf Prozent mehr Einsätze als im Jahr zuvor (2012: 1.303). 2013 war das einsatzreichste Jahr überhaupt seit Bestehen der Station (Gründung 1992).
Martin Wagner, Pilot in Nordhausen, lässt das vergangene Jahr Revue passieren: Bis spät ins Frühjahr hinein hatten wir immer wieder Einsätze aufgrund des winterlichen Wetters: Verkehrsunfälle, Stürze – Eis und Schnee machten Straßen und Gehwege gefährlich. Auch zu internistischen Notfällen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall wurden wir alarmiert.
In diesen Fällen ist es für die Patienten überlebenswichtig, dass sie innerhalb der sogenannten Golden Hour medizinisch versorgt werden. Aufgrund der zunehmenden Klinikspezialisierung in Deutschland wird der Weg des Notfallpatienten in die zur Behandlung geeignete Klinik immer weiter. Hier sind die rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung häufig die schnellsten Transportmittel für Notarzt und Patienten.
Seit fast acht Jahren betreibt die DRF Luftrettung Christoph 37 an der Station des Deutschen Roten Kreuzes in Nordhausen für Notfalleinsätze und dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken. Von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang ist der Hubschrauber täglich einsatzbereit. In seinem Einsatzgebiet liegen die Landkreise Nordhausen, Harz, Goslar, Osterode, Eichsfeld, Kyffhäuser, Unstruth-Hainich, Sömmerda, Erfurt, Mansfeld-Südharz.
In Thüringen sind neben Christoph 37 in Nordhausen zwei weitere Hubschrauber der DRF Luftrettung stationiert, Christoph Thüringen in Bad Berka und Christoph 60 in Suhl. Zusammen leisteten sie 3.610 Einsätze, das sind rund neun Prozent aller Einsätze der DRF Luftrettung im Jahr 2013 (38.180 Einsätze).
Autor: redIm Jahr 2013 wurde der rot-weiße Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung zu insgesamt 1.365 Einsätzen alarmiert. Damit leistete er rund fünf Prozent mehr Einsätze als im Jahr zuvor (2012: 1.303). 2013 war das einsatzreichste Jahr überhaupt seit Bestehen der Station (Gründung 1992).
Martin Wagner, Pilot in Nordhausen, lässt das vergangene Jahr Revue passieren: Bis spät ins Frühjahr hinein hatten wir immer wieder Einsätze aufgrund des winterlichen Wetters: Verkehrsunfälle, Stürze – Eis und Schnee machten Straßen und Gehwege gefährlich. Auch zu internistischen Notfällen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall wurden wir alarmiert.
In diesen Fällen ist es für die Patienten überlebenswichtig, dass sie innerhalb der sogenannten Golden Hour medizinisch versorgt werden. Aufgrund der zunehmenden Klinikspezialisierung in Deutschland wird der Weg des Notfallpatienten in die zur Behandlung geeignete Klinik immer weiter. Hier sind die rot-weißen Hubschrauber der DRF Luftrettung häufig die schnellsten Transportmittel für Notarzt und Patienten.
Seit fast acht Jahren betreibt die DRF Luftrettung Christoph 37 an der Station des Deutschen Roten Kreuzes in Nordhausen für Notfalleinsätze und dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken. Von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang ist der Hubschrauber täglich einsatzbereit. In seinem Einsatzgebiet liegen die Landkreise Nordhausen, Harz, Goslar, Osterode, Eichsfeld, Kyffhäuser, Unstruth-Hainich, Sömmerda, Erfurt, Mansfeld-Südharz.
In Thüringen sind neben Christoph 37 in Nordhausen zwei weitere Hubschrauber der DRF Luftrettung stationiert, Christoph Thüringen in Bad Berka und Christoph 60 in Suhl. Zusammen leisteten sie 3.610 Einsätze, das sind rund neun Prozent aller Einsätze der DRF Luftrettung im Jahr 2013 (38.180 Einsätze).

