Di, 11:48 Uhr
11.02.2014
Radwegskonferenz muss folgen
Jüngst fand in Sondershausen eine Verkehrskonferenz für den Kyffhäuserkreis statt. Eine Verkehrsteilnehmergruppe wurde völlig ausgespart. Ob das am Donnerstag auch der Fall sein wir, wenn die Orts-CDU Sondershausen über Verkehr diskutiert? Hier einige Anmerkungen...
Sicher die Verkehrskonferenz des Kyffhäuserkreises sollte besonders die infrastrukturellen Fragen der Verkehrspolitik einigen Akteuren aus der Landeshauptstadt nahebringen, wie aus dem Landratsamt im Vorfeld der Veranstaltung gesagt wurde. Trotzdem, gerade in diesem Rahmen wäre es notwendig gewesen das Problem Radwegenetz klar und deutlich auch anzusprechen.
Wenn zum Beispiel über den kompletten Ausbau der B4 diskutiert wird, sollte man das Thema Radfahrer nicht ausklammern.
Interessant, nur 4 % nutzen täglich die Bahn, nur 14 % täglich den Bus, aber 28 % das Fahrrad (ZUR QUALITÄT IM BAHN-, BUS- UND RADVERKEHR ). Die B4 ist jetzt schon für Radfahrer lebensgefährlich in vielen Teilbereichen, ein vierspuriger Ausbau als Schnellstraße könnte die Radfahrer völlig ins Aus drängen. Aus Richtung Erfurt gibt es keine sichere Radwegsverbindung in den Norden Thüringens.
Beim Thema Radwege geht es aber nicht nur um einige touristische Radwege. Immer mehr Leute wollen auch mit dem Rad zur Arbeit fahren. Die Zahl der wirklich vorhandene Radwege ist verschwindend gering. In den meisten Gemeinden gibt es kaum sichere Fahrradverbindungen zwischen den einzelnen Ortsteilen. Selbst innerorts sind manche ausgewiesene Radwege, kaum benutzbar. Besonders die teils hohen Absatzkanten bei Straßenquerungen sind nervend.
Und wenn Radwege scheinbar ausgewiesen werden, zwängt man sie oft sogar auf Wegen zusammen mit Fußgängern. Schlimme Beispiele im Kreis die Hospitalstraße in Sondershausen oder die Rottleberstraße in Bad Frankenhausen. Gerade letztere mit ihren teils hohen am Rande stehenden Hecken sind problematisch für die Sicht von Radfahrern und ausfahrenden Anwohnern.
Fakt ist aber auch, die Entwicklung der Fahrräder in Richtung E-Bike schritet zügig voran. Als kn jüngst ein E-Bike testete zeigte es sich, dass gerade dieser Typ sehr alltagstauglich ist und mit rund 800 Euro sogar schon deutlich die sonst übliche Tausendermarke unterschreitet. Und der Trend zu niedrigeren Preisen und weiter reichenden Akkus wird wohl anhalten.
Mit Benutzung solcher E-Bikes muss man nicht mehr wegen eines dazwischen liegenden Berges vielleicht verschwitzt auf Arbeit kommen. Das gibt gute Perspektiven für das Fahrrad fahren. Und was macht die Politik?
Die ignoriert das bisher völlig! Wenn es um Verkehrsinfrastruktur geht, sieht man nur LKW und PKW. Und über die Energiewende wird oft ebenfalls nur geschwätzt. Was wird wohl weniger Strom verbrauchen, ein E-Auto oder ein E-Bike? Was bereitet weniger Parkprobleme, ein E-Auto oder ein E-Bike?
Es wird also langsam an der Zeit, das bessere Bedingungen für Radfahrer im Alltags- und Berufsverkehr geschaffen werden und der Trend zum recht umweltfreundlichen E-Bike zu unterstützt wird. Ob sich am Donnerstag äußern wird, darf man gespannt sein ( DER CDU-ORTSVERBAND LÄDT EIN).
In Thüringen und besonders im Kyffhäuserkreis ist der Rückstand in Sachen Radwegen unübersehbar.
Autor: khhSicher die Verkehrskonferenz des Kyffhäuserkreises sollte besonders die infrastrukturellen Fragen der Verkehrspolitik einigen Akteuren aus der Landeshauptstadt nahebringen, wie aus dem Landratsamt im Vorfeld der Veranstaltung gesagt wurde. Trotzdem, gerade in diesem Rahmen wäre es notwendig gewesen das Problem Radwegenetz klar und deutlich auch anzusprechen.
Wenn zum Beispiel über den kompletten Ausbau der B4 diskutiert wird, sollte man das Thema Radfahrer nicht ausklammern.
Interessant, nur 4 % nutzen täglich die Bahn, nur 14 % täglich den Bus, aber 28 % das Fahrrad (ZUR QUALITÄT IM BAHN-, BUS- UND RADVERKEHR ). Die B4 ist jetzt schon für Radfahrer lebensgefährlich in vielen Teilbereichen, ein vierspuriger Ausbau als Schnellstraße könnte die Radfahrer völlig ins Aus drängen. Aus Richtung Erfurt gibt es keine sichere Radwegsverbindung in den Norden Thüringens.
Beim Thema Radwege geht es aber nicht nur um einige touristische Radwege. Immer mehr Leute wollen auch mit dem Rad zur Arbeit fahren. Die Zahl der wirklich vorhandene Radwege ist verschwindend gering. In den meisten Gemeinden gibt es kaum sichere Fahrradverbindungen zwischen den einzelnen Ortsteilen. Selbst innerorts sind manche ausgewiesene Radwege, kaum benutzbar. Besonders die teils hohen Absatzkanten bei Straßenquerungen sind nervend.
Und wenn Radwege scheinbar ausgewiesen werden, zwängt man sie oft sogar auf Wegen zusammen mit Fußgängern. Schlimme Beispiele im Kreis die Hospitalstraße in Sondershausen oder die Rottleberstraße in Bad Frankenhausen. Gerade letztere mit ihren teils hohen am Rande stehenden Hecken sind problematisch für die Sicht von Radfahrern und ausfahrenden Anwohnern.
Fakt ist aber auch, die Entwicklung der Fahrräder in Richtung E-Bike schritet zügig voran. Als kn jüngst ein E-Bike testete zeigte es sich, dass gerade dieser Typ sehr alltagstauglich ist und mit rund 800 Euro sogar schon deutlich die sonst übliche Tausendermarke unterschreitet. Und der Trend zu niedrigeren Preisen und weiter reichenden Akkus wird wohl anhalten.
Mit Benutzung solcher E-Bikes muss man nicht mehr wegen eines dazwischen liegenden Berges vielleicht verschwitzt auf Arbeit kommen. Das gibt gute Perspektiven für das Fahrrad fahren. Und was macht die Politik?
Die ignoriert das bisher völlig! Wenn es um Verkehrsinfrastruktur geht, sieht man nur LKW und PKW. Und über die Energiewende wird oft ebenfalls nur geschwätzt. Was wird wohl weniger Strom verbrauchen, ein E-Auto oder ein E-Bike? Was bereitet weniger Parkprobleme, ein E-Auto oder ein E-Bike?
Es wird also langsam an der Zeit, das bessere Bedingungen für Radfahrer im Alltags- und Berufsverkehr geschaffen werden und der Trend zum recht umweltfreundlichen E-Bike zu unterstützt wird. Ob sich am Donnerstag äußern wird, darf man gespannt sein ( DER CDU-ORTSVERBAND LÄDT EIN).
In Thüringen und besonders im Kyffhäuserkreis ist der Rückstand in Sachen Radwegen unübersehbar.