So, 11:20 Uhr
23.02.2014
Bemerkungswerte Aktion
Einen besonderen Einsatz hatten jetzt zwei Angehörige vom Bundeswehrstandort Sondershausen. Sie opferten Urlaub und halfen in Mittelamerika bei einem besonderem Projekt. Hier Einzelheiten dieser Aktion, für die es wohl auch bald Mithelfer geben wird...
Seit den Neunziger Jahren hat ein Pfarrer aus Amerika eine besondere Aktion gestartet. Er fährt zwei Mal im Jahr nach Honduras um dort in einer der ärmsten Gegenden der Region Häuser zu bauen.
Hier werden keine "Luxushütten" gebaut, sondern erst mal feste Häuser für Einwohner, die sich das nie und nimmer leisten können. Schaut man in der Bildergalerie in welchen Einwohner in Wellblechhütten hausen, die of nicht mal einem mittlerem Sturm standhalten, kann man ermessen, dass so ein Haus das größte Geschenk ihres Lebens ist, die so einer Familien zu Teil werden kann.
Auch die evangelische Militärpfarrerin Barbara Reichert und Hauptmann Marcel Wünsch vom Feldwebelanwärter/-Unteroffiziersanwärter- Bataillons 1, die hier in der Karl-Günther-Kaserne stationiert sind, hörten von dieser Aktion und wollten sich beteiligen. Im Januar war es dann soweit. Man flog von Deutschland über die USA, wo man sich mit weiteren Mitstreitern traf, nach Mittelamerika, genauer gesagt nach Honduras in der Nähe der Atlantikküste.
Was trieb die Beide dazu, ihren Urlaub zu opfern, um auf eigene Kosten dorthin zufliegen, und im Urlaub unter gefährlichen Bedingungen zu arbeiten? Im Gespräch das kn jüngst durchführte kamen interessante Fakten zu Tage.
Gefährliche Bedingungen? Richtig, Honduras hat die zweithöchste Kriminalitätsrate, selbst Tankstellen werden bewacht, damit sie nicht ständig ausgeraubt werden. Nach Einbruch der Dunkelheit trauen sich nicht mal die Einheimischen mehr auf die Straße.
Sicher hätte man allein das Geld für den Flug einfach Spenden können. Wichtiger war aber auch für die dortige Bevölkerung zu zeigen, ihr seid in der Welt nicht vergessen. Und diese Botschaft wurde besser durch den persönlichen Kontakt rüber gebracht und mit viel Dank aufgenommen.
Der gemeinsame Hausbau mit Helfern aus aller Welt, ob Bundeswehrmitglied Pfarrer aus D und USA, oder auch ein Universitätsprofessor, die vorgelebte Solidarität kam an.
Aber auch Barbara Reichert und Marcel Wünsch nahem viele interessante Informationen und Eindrücke mit. Ob gemeinsame Fußballspiele oder der herzlichen Aufnahme in den Familien, es gab auch außerhalb der Bautätigkeit viele gemeinsame Aktionen. Eine besondere Erfahrung sei der dortige Gottesdienst gewesen, so Barbara Reichert. Durch die persönlichen Kontakte und Erfahrungen kann man viel besser rüber bringen, wie notwendig Hilfe für diese Region ist.
Und man fand nach der Rückkehr vom Hilfseinsatz (vom 3. Januar bis 16. Januar) bei Berichten und Gesprächen viele offene Ohren. Sogar erste Reaktionen gab es, "wenn ihr wieder rüber fahrt sagte Bescheid, wir möchten da mit teilnehmen".
Autor: khhSeit den Neunziger Jahren hat ein Pfarrer aus Amerika eine besondere Aktion gestartet. Er fährt zwei Mal im Jahr nach Honduras um dort in einer der ärmsten Gegenden der Region Häuser zu bauen.
Hier werden keine "Luxushütten" gebaut, sondern erst mal feste Häuser für Einwohner, die sich das nie und nimmer leisten können. Schaut man in der Bildergalerie in welchen Einwohner in Wellblechhütten hausen, die of nicht mal einem mittlerem Sturm standhalten, kann man ermessen, dass so ein Haus das größte Geschenk ihres Lebens ist, die so einer Familien zu Teil werden kann.
Auch die evangelische Militärpfarrerin Barbara Reichert und Hauptmann Marcel Wünsch vom Feldwebelanwärter/-Unteroffiziersanwärter- Bataillons 1, die hier in der Karl-Günther-Kaserne stationiert sind, hörten von dieser Aktion und wollten sich beteiligen. Im Januar war es dann soweit. Man flog von Deutschland über die USA, wo man sich mit weiteren Mitstreitern traf, nach Mittelamerika, genauer gesagt nach Honduras in der Nähe der Atlantikküste.
Was trieb die Beide dazu, ihren Urlaub zu opfern, um auf eigene Kosten dorthin zufliegen, und im Urlaub unter gefährlichen Bedingungen zu arbeiten? Im Gespräch das kn jüngst durchführte kamen interessante Fakten zu Tage.
Gefährliche Bedingungen? Richtig, Honduras hat die zweithöchste Kriminalitätsrate, selbst Tankstellen werden bewacht, damit sie nicht ständig ausgeraubt werden. Nach Einbruch der Dunkelheit trauen sich nicht mal die Einheimischen mehr auf die Straße.
Sicher hätte man allein das Geld für den Flug einfach Spenden können. Wichtiger war aber auch für die dortige Bevölkerung zu zeigen, ihr seid in der Welt nicht vergessen. Und diese Botschaft wurde besser durch den persönlichen Kontakt rüber gebracht und mit viel Dank aufgenommen.
Der gemeinsame Hausbau mit Helfern aus aller Welt, ob Bundeswehrmitglied Pfarrer aus D und USA, oder auch ein Universitätsprofessor, die vorgelebte Solidarität kam an.
Aber auch Barbara Reichert und Marcel Wünsch nahem viele interessante Informationen und Eindrücke mit. Ob gemeinsame Fußballspiele oder der herzlichen Aufnahme in den Familien, es gab auch außerhalb der Bautätigkeit viele gemeinsame Aktionen. Eine besondere Erfahrung sei der dortige Gottesdienst gewesen, so Barbara Reichert. Durch die persönlichen Kontakte und Erfahrungen kann man viel besser rüber bringen, wie notwendig Hilfe für diese Region ist.
Und man fand nach der Rückkehr vom Hilfseinsatz (vom 3. Januar bis 16. Januar) bei Berichten und Gesprächen viele offene Ohren. Sogar erste Reaktionen gab es, "wenn ihr wieder rüber fahrt sagte Bescheid, wir möchten da mit teilnehmen".






















