Di, 12:58 Uhr
25.02.2014
Griechenland kehrt kraftvoll zurück
Urlaub steht bei den Deutschen unverändert hoch im Kurs. Für die anstehende Sommersaison 2014 verzeichnen die Reisebüros aktuell ein Umsatzplus von rund 8 Prozent. Für den diesjährigen Sommerurlaub ist Griechenland besonders stark nachgefragt. Das sind Ergebnisse einer kontinuierlichen GfK-Studie zum Reiseverhalten der Deutschen...
Bis Ende Januar 2014 haben die Deutschen für ihren Sommerurlaub (Reisemonate Mai bis Oktober 2014) bereits rund 4,4 Milliarden Euro im Reisebüro ausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einer Zunahme von 345 Millionen Euro, das heißt einem Plus von rund 8 Prozent. Auch Reisebuchungen über Online-Reiseportale legen weiter zu (+11 Prozent).
Für den Sommerurlaub steht Griechenland beim deutschen Urlauber derzeit hoch im Kurs. Erholte sich das Reiseland schon im vergangenen Jahr zusehends von den Einbrüchen 2012, legt Griechenland in diesem Jahr ein fulminantes Comeback hin. Das Umsatzwachstum, erzielt durch bereits gebuchte Griechenland-Urlaube in stationären Reisebüros, beträgt fast 52 Prozent. Damit kehrt Griechenland im stationären Reisevertrieb als drittwichtigstes Reiseland nach Spanien und der Türkei zurück.
Die Ferienregion östliches Mittelmeer entwickelt sich entsprechend gut und deutlich besser als der Gesamtmarkt (+12,1 Prozent). Die Nachfrage steigt auch für Kreuzfahrten (+23,8 Prozent). Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren Kreuzfahrten zu diesem Zeitpunkt für die Sommersaison noch im niedrig zweistelligen Bereich negativ.
Mehr als jeder zweite Urlaubsreisende unternimmt zwei bis drei Reisen im Jahr. Neben dem Badeurlaub werden Städtereisen immer beliebter. Sie haben im Inland um 6,4 Prozent, im Ausland um 2,4 Prozent zugenommen. Bei Deutschlandurlauben ist bereits fast jede fünfte Reise ein Städtetrip. Bei Sport- und Aktivurlauben erfreuen sich Wintersport und Wandern wachsender Popularität.
Das Vertriebspanel von GfK erhebt Reisebuchungen im stationären Reisebüro und im Online-Reisevertrieb. Für die Auswertungen werden die Buchungsdaten von 1.200 repräsentativen Reisebüros und rund 30 Online-Reiseportalen in Deutschland herangezogen.
Im Konsumentenpanel befragt GfK monatlich 20.000 repräsentativ ausgewählte Haushalte (45.000 Personen) zu ihrem Reise-, Buchungs- und Informationsverhalten. Erhoben werden neben Urlaubsreisen auch Geschäftsreisen, Tagesausflüge und Pendlerfahrten.
Bildquelle: Annamartha / PIXELIO
Autor: redBis Ende Januar 2014 haben die Deutschen für ihren Sommerurlaub (Reisemonate Mai bis Oktober 2014) bereits rund 4,4 Milliarden Euro im Reisebüro ausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einer Zunahme von 345 Millionen Euro, das heißt einem Plus von rund 8 Prozent. Auch Reisebuchungen über Online-Reiseportale legen weiter zu (+11 Prozent).
Für den Sommerurlaub steht Griechenland beim deutschen Urlauber derzeit hoch im Kurs. Erholte sich das Reiseland schon im vergangenen Jahr zusehends von den Einbrüchen 2012, legt Griechenland in diesem Jahr ein fulminantes Comeback hin. Das Umsatzwachstum, erzielt durch bereits gebuchte Griechenland-Urlaube in stationären Reisebüros, beträgt fast 52 Prozent. Damit kehrt Griechenland im stationären Reisevertrieb als drittwichtigstes Reiseland nach Spanien und der Türkei zurück.
Die Ferienregion östliches Mittelmeer entwickelt sich entsprechend gut und deutlich besser als der Gesamtmarkt (+12,1 Prozent). Die Nachfrage steigt auch für Kreuzfahrten (+23,8 Prozent). Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren Kreuzfahrten zu diesem Zeitpunkt für die Sommersaison noch im niedrig zweistelligen Bereich negativ.
Trend zum Zweit- und Dritturlaub
Werden alle Urlaube, also auch die selbst organisierten, in die Betrachtung einbezogen, bleibt Deutschland das Reiseziel Nummer 1 der Deutschen. Wenn die Reise ins Ausland geht, dann am liebsten nach Österreich, Spanien und Italien. Insgesamt haben die Deutschen im abgelaufenen Tourismusjahr (November 2012 bis Oktober 2013) 51 Millionen Auslandsreisen unternommen. Das entspricht einem Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei waren es vor allem die Zwei- und Drei-Personen-Haushalte, die mehr verreisten.Mehr als jeder zweite Urlaubsreisende unternimmt zwei bis drei Reisen im Jahr. Neben dem Badeurlaub werden Städtereisen immer beliebter. Sie haben im Inland um 6,4 Prozent, im Ausland um 2,4 Prozent zugenommen. Bei Deutschlandurlauben ist bereits fast jede fünfte Reise ein Städtetrip. Bei Sport- und Aktivurlauben erfreuen sich Wintersport und Wandern wachsender Popularität.
Trend zum Luxusurlaub
Die Ausgabebereitschaft deutscher Urlauber ist hoch: Reisebüros erzielen mit Reisebuchungen im Preissegment von 3.000 Euro oder mehr pro Person derzeit ein Umsatzwachstum von 16 Prozent. Damit wächst das Luxussegment deutlich stärker als der Gesamtmarkt. In diesem Preissegment sind Rundreisen stark vertreten, an Position zwei und drei folgen Badeurlaube und Kreuzfahrten. Im Durchschnitt gibt der Deutsche für seinen diesjährigen Sommerurlaub 7 Prozent mehr aus. Für eine höhere Ausgabebereitschaft spricht außerdem, dass immer häufiger Hotels der Vier- oder Fünf-Sterne-Kategorie ausgesucht werden.Frühbucher-Trend
Der Urlaub wird immer früher gebucht. Bei Auslandsreisen entfallen nur noch knapp 16 Prozent auf das Last-Minute-Segment (zwischen Buchung und Abreise liegen weniger als vier Wochen). Stark zunehmend sind dagegen längere Vorausbuchungsfristen: Jeder zweite Auslandsurlaub wird vier Monate oder länger im Voraus gebucht. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von rund 8 Prozent. Wird die Reise im Reisebüro gebucht, zeigt sich der Frühbucher-Trend sogar noch ausgeprägter.Zur Studie
Die kontinuierliche GfK-Studie zum Reiseverhalten der Deutschen verbindet Daten aus Vertriebs- und Konsumentenpanel.Das Vertriebspanel von GfK erhebt Reisebuchungen im stationären Reisebüro und im Online-Reisevertrieb. Für die Auswertungen werden die Buchungsdaten von 1.200 repräsentativen Reisebüros und rund 30 Online-Reiseportalen in Deutschland herangezogen.
Im Konsumentenpanel befragt GfK monatlich 20.000 repräsentativ ausgewählte Haushalte (45.000 Personen) zu ihrem Reise-, Buchungs- und Informationsverhalten. Erhoben werden neben Urlaubsreisen auch Geschäftsreisen, Tagesausflüge und Pendlerfahrten.
Bildquelle: Annamartha / PIXELIO
