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Mo, 14:02 Uhr
10.03.2014

„Urmel“ gibt den entscheidenden Tipp

Bereits am Freitag fanden Zöllner des Hauptzollamtes Erfurt bei einer Kontrolle eines 19-jährigen Mannes aus dem Saalekreis insgesamt 101,6 Gramm der gefährlichen Droge „Crystal“. Geholfen hatte dabei auch "Urmel"...

Crystal im Kaffee (Foto: Zoll) Crystal im Kaffee (Foto: Zoll)

Gegen 15:45 Uhr stoppten die Zöllner im Stadtgebiet von Klingenthal seinen PKW und kontrollierten diesen. Der Mann, der zuvor mit dem Fahrzeug aus der Tschechischen Republik kommend in die Bundesrepublik Deutschland wieder einreiste, erklärte, dass er keine verbotenen Waren dabei habe.

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Der hinzugezogene Rauschgiftspürhund „Urmel vom Hessenstein“ zeigte allerdings im Kofferraum des Fahrzeuges ein interessiertes Verhalten. Daraufhin kontrollierten die Zöllner das Fahrzeug intensiver. Auf der linken Seite im Kofferraum, unter einer serienmäßigen Plastikabdeckung, stellten die Beamten einen Beutel, der mit Klebestreifen am Boden des Hohlraumes befestigt war, fest.

In diesem Beutel befand sich das Crystal, das mit losem Kaffeepulver bedeckt war. Der Schwarzmarktwert des beschlagnahmten Crystals beläuft sich auf etwa 7.000 bis 10.000 Euro. Wegen des Verdachts der ungenehmigten Einfuhr von Betäubungsmitteln leiteten die Beamten gegen den 19-jährigen Mann ein Strafverfahren ein. Das Zollfahndungsamt Dresden hat die weiteren Ermittlungen gegen den 19-Jährigen übernommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Zwickau erließ das zuständige Amtsgericht am Samstag Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter. Bei einer Verurteilung erwartet ihn eine mehrjährige Haftstrafe.

Etwa eine Stunde später fanden die Zöllner im Motorraum eines VW Bora 30 Gramm Marihuana. Wegen des Verdachts der ungenehmigten Einfuhr von
Betäubungsmitteln leiteten die Zöllner auch gegen den Fahrer, einen 28-jährigen Vogtländer, ein Strafverfahren ein. Das Marihuana wurde beschlagnahmt. Nach der Kontrolle konnte dieser Mann seine Reise fortsetzen.
Autor: red

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