Di, 12:03 Uhr
11.03.2014
Engagement gewürdigt
Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis würdigt Engagement. Dazu erreichte kn folgende Meldung...
In ihrem jüngsten Treffen würdigten die Mitglieder des Bündnisses gegen Rechts im Kyffhäuserkreis Aktivitäten und Akteure, welche beispielgebend für die Förderung demokratischen Handelns und das Eintreten für ein solidarisches Miteinander im Landkreis stehen.
Dabei wurde die Ausrichtung einer Willkommensfeier für die dort im Dezember vergangenen Jahres angekommenen Flüchtlinge aus Mazedonien und Serbien, die der Kyffhäuserkreis zusammen mit der Stadt Artern durchführte, besonders gewürdigt. Landrätin Antje Hochwind begrüßte sie höchstpersönlich im Kyffhäuserkreis.
Das, so das Bündnis, sei der Beginn einer Willkommenskultur im Umgang mit Menschen, welche einer unerträglichen Lebenssituation entflohen sind und sich in Deutschland eine entspanntere Lebensperspektive erhoffen. Häufig werde ihnen jedoch nach ihrer Ankunft das Bangen um eine sichere Zukunft nicht genommen. Hier in der Fremde wird ihnen zudem oft wenig Empathie entgegengebracht. Dass Flüchtlinge im Kyffhäuserkreis von Entscheidungsträgern willkommen geheißen werden, sei so noch nicht dagewesen und signalisiere den Betroffenen, dass sie mit gutem Willen im Kyffhäuserkreis aufgenommen sind.
Auch das Engagement der Sondershäuser Kindertagesstätte Pusteblume in der Toleranz- und Demokratieerziehung fand lobende Erwähnung. Leiterin Kordula Koch habe den überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund in Ihrer Einrichtung als Herausforderung erkannt. Seit vielen Jahren schon sei darum in der Kita die Förderung interkultureller Kompetenzen und die auf Familien mit Migrationshintergrund bezogene Elternarbeit ein wichtiger pädagogischer Schwerpunkt. Als konkretes Projekt wurde das Entstehen eines multikulturellen Gartens unter Mitwirkung von Eltern im vergangenen Jahr genannt.
Das Bündnis gegen Rechts will mit der öffentlichen Würdigung die angesprochenen Akteure ermuntert, ihr Engagement weiter zu entwickeln und andere dazu anregen, mit konkreten Beispielen für Demokratie, Toleranz und Offenheit einzutreten.
Der Sprecherrat
Christiane Zyber, Sabine Bräunicke, Thomas Weinrich, Cornelia Naumann
Autor: khhIn ihrem jüngsten Treffen würdigten die Mitglieder des Bündnisses gegen Rechts im Kyffhäuserkreis Aktivitäten und Akteure, welche beispielgebend für die Förderung demokratischen Handelns und das Eintreten für ein solidarisches Miteinander im Landkreis stehen.
Dabei wurde die Ausrichtung einer Willkommensfeier für die dort im Dezember vergangenen Jahres angekommenen Flüchtlinge aus Mazedonien und Serbien, die der Kyffhäuserkreis zusammen mit der Stadt Artern durchführte, besonders gewürdigt. Landrätin Antje Hochwind begrüßte sie höchstpersönlich im Kyffhäuserkreis.
Das, so das Bündnis, sei der Beginn einer Willkommenskultur im Umgang mit Menschen, welche einer unerträglichen Lebenssituation entflohen sind und sich in Deutschland eine entspanntere Lebensperspektive erhoffen. Häufig werde ihnen jedoch nach ihrer Ankunft das Bangen um eine sichere Zukunft nicht genommen. Hier in der Fremde wird ihnen zudem oft wenig Empathie entgegengebracht. Dass Flüchtlinge im Kyffhäuserkreis von Entscheidungsträgern willkommen geheißen werden, sei so noch nicht dagewesen und signalisiere den Betroffenen, dass sie mit gutem Willen im Kyffhäuserkreis aufgenommen sind.
Auch das Engagement der Sondershäuser Kindertagesstätte Pusteblume in der Toleranz- und Demokratieerziehung fand lobende Erwähnung. Leiterin Kordula Koch habe den überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund in Ihrer Einrichtung als Herausforderung erkannt. Seit vielen Jahren schon sei darum in der Kita die Förderung interkultureller Kompetenzen und die auf Familien mit Migrationshintergrund bezogene Elternarbeit ein wichtiger pädagogischer Schwerpunkt. Als konkretes Projekt wurde das Entstehen eines multikulturellen Gartens unter Mitwirkung von Eltern im vergangenen Jahr genannt.
Das Bündnis gegen Rechts will mit der öffentlichen Würdigung die angesprochenen Akteure ermuntert, ihr Engagement weiter zu entwickeln und andere dazu anregen, mit konkreten Beispielen für Demokratie, Toleranz und Offenheit einzutreten.
Der Sprecherrat
Christiane Zyber, Sabine Bräunicke, Thomas Weinrich, Cornelia Naumann
