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Di, 17:57 Uhr
11.03.2014

Forum: Herr Hoeneß

Steuerhinterziehung Hoeneß und kein Ende. Hier die Meinung eines Lesers zu diesem Thema...

Mal ehrlich, es ist einfach unfassbar was bei dem Steuerbetrüger Hoeneß das Licht der Welt erblickt. Nun sind es 18,5 Millionen Euro, die er dem Staat entzogen hat.

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Der große "!Strahlemann" und soziale "Gönner" ist hochgradig kriminell. Diese Eierei mit der enormen Lebensleistung, die das Gericht zur "Milde" bewegen solle ist einfach unerträglich. Millionen von Menschen in diesem Lande erbringen beachtenswerte Lebensleistungen. Interessiert das ein Gericht oder die Polizei z.B bei einem Verkehrsdelikt? Hoeneß hat den Staat über Jahre wissentlich betrogen und das in einem Rausch von unbeschreiblicher Gier.

Als es brenzlig wurde, hat er in Nacht und Nebel eine Selbstanzeige gebastelt, die ihn nun straffrei stellen soll. Das wäre mehr als fatal. Na gut, wir haben ja gelernt, dass man sich durchaus mit Geld ( wer es denn hat) freikaufen kann, oder zumindest einen Diel mit dem Gericht machen kann. Es ist keine Steuersünde, sondern ein Steuerverbrechen.

Wenn vor dem Gesetz alle gleich sind, dürfen wir durchaus gespannt sein, wie in diesem Falle Recht gesprochen wird. Nicht nur am Rande bleibt unbegreiflich, welche Unsummen bestimmte Leute zusammenraffen können. Das ist nicht normal und hat mit einer Neiddebatte nichts zu tun.

Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt

PS Redaktion:
Die Zeit ist schnell. Es sollen wohl jetzt schon 27,5 Millionen sein.
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Hercule Poirot
11.03.2014, 19:43 Uhr
Wäre es nicht so ernst ...
Wenn sich doch nur noch ein paar Millionen fänden, die Hoeneß unterschlagen habe, dann könnte er doch ganz einfach behaupten, er habe damit den Bischofssitz des "Protz-Bischofs" Tebartz-van Elst in Limburg finanziert, damit dieser nicht so spartanisch leben müsse wie dessen Vorgänger Kamphaus.

Dann müsste er nur noch die Spendenquittung nachreichen und sein Image wäre wieder perfekt. Wir hätten die falschen an den Pranger gestellt und müssten beiden einen Verdienstorden umhängen ...
Wäre es nicht so ernst und unfassbar, lachte ich mich tot!
So bin ich einfach nur fassungslos.
Versuchen Sie doch einmal, Ihre Steuern auch nur einen Tag zu spät zu zahlen. Sie erhalten ein Schreiben vom Finanzamt, wo Sie denken, ein Schwerstverbrecher zu sein. Und wenn sich dann herausstellt, dass der Fehler beim Finanzamt liegt; haben Sie schon einmal eine Entschuldigung von dort erhalten?
Retupmoc
12.03.2014, 07:44 Uhr
Perversion der Gersellschaft
Es ist ja nicht der liebe, gütige Uli H. allein - von dieser Sorte "Mensch" finden Sie Tausende in diesem Land. In Lohn abhängige Arbeitnehmer, abgespeist mit einem niedrigem Lohn erwirtschaften den Wirtschaftsbossen ihre Häuser, Yachten und Bankkonten. Und die wissen vor Dummheit nicht, was Sie mit dem vielen Geld machen sollen. Da werden Konten im Ausland eröffnet und wie wahnsinnig spekuliert. Mal gewinnt man ein paar Millionen, mal verliert man Sie. Und das man das dem Fiskus nicht melden muß, ist doch auch klar. Es passiert ja nichts. Dafür gibt es die Selbstanzeige. Und wenn die eventuell zu spät ist, findet man schon einen Richter, der einem die Butter auf dem Brot gönnt - und wenn es in der 4. Instanz ist. Einem Hartz4-Empfänger der 10 Euro zuviel auf dem Konto hat, hätte man schon lange die Stütze gestrichen. Oder der Verkäuferin, die ein Brötchen gegessen hat ohne zu bezahlen , die Arbeitsstelle. Der Unterschied ist : Beide Letzgenannten " stehlen" um zu überleben, Uli H. tut das aus Perversion.
Paulinchen
12.03.2014, 09:15 Uhr
… demnächst ersparen. Oder besser gesagt, die Arbeitskraft, welche den Zählvorgang durchführt, kompl
...Ihr Artikel ist nicht schlecht, aber warten Sie doch bitte damit, bis der Prozess zu Ende ist. Sie sehen, selbst erfahrende Steuerfahnder sind mit, den für uns, astronomischen Summen, beinahe überfordert. Ob die inzwischen 27,3 Millionen Euro wohl das Ende der Fahnenstange sind? Denn noch grinst der Angeklagte vor Gericht!!!
Retupmoc
13.03.2014, 14:25 Uhr
Höchsten Respekt
den Richtern die das Urteil ( 3 Jahre, 6 Monate ) verkündet haben. Das wird eine Flut an Selbstanzeigen nach sich ziehen. Hoffentlich fällt der zuständige Richter in der Berufung nicht um !
Paulinchen
13.03.2014, 20:19 Uhr
So was kommt von so was
https://m.soundcloud.com/antenne-niedersachsen/atemlos-in-den-knast-feat-uli
Jürgen Wiethoff
13.03.2014, 21:20 Uhr
Gerechtes, aber vollkommen unsinniges Urteil
Warum soll der Mann im Knast den Steuerzahler auch noch Geld kosten? Von mir hätte er 2 Jahre mit mindestens 3 Jahren Bewährung und etlichen Auflagen (zweckgebundene Geldstrafen) bekommen. Dann kann er weiter arbeiten, wie jeder Andere termingemäß Steuern zahlen und wenn er mal wieder beim Zocken Gewinne einfährt, dieses oder jenes Gute tun.
Retupmoc
14.03.2014, 07:50 Uhr
Finanzielle Sicht
Aus finanzieller Sicht sicher richtig Herr Wiethoff. Aber wo ziehen wir die Grenze? Lassen wir den Bankräuber, Körperverletzer, Schläger, auch auf Bewährung, damit er nicht dem Staat zur Last fällt. Bewährung für alle Reichen, die einen Shaden wieder gut machen können und Knast für die Armen? Die Geldstrafe kann man ihm zusätzlich zum Knast aufbrummen.
Jürgen Wiethoff
14.03.2014, 08:42 Uhr
Wo ziehen wir die Grenze?
Genau da, wo Sie, lieber verdrehter Computer, diese gezogen haben. Uli Hoeneß hat niemanden beraubt, verletzt, geschlagen. Ich war auch seelisch kein bißchen geschockt, als ich von seinen Untaten erfahren habe. Und nun mal ehrlich: Verstehen Sie deutsches Steuerrecht? Ich nicht. Selbstanzeige - wirksam oder nicht?
Angeklagt werden 3,5 Mio, obwohl das Gericht die wahre Höhe der Steuerschuld vorher kannte. Bei einem Prominenten wird vorher alles durch die Presse gezogen. Das gleiche Delikt von Otto Normalmensch erfährt man, wenn überhaupt, nach dem Urteil aus der Presse. Und so sollte es in jedem Fall sein.
Bierchen
14.03.2014, 08:59 Uhr
Wow wie abschreckend....
Na das ist ja dann richtig abschreckend.....Bewährung für die Ganoven.
Aber Ihr Tenor ist verständlich, da er ihnen ja nichts Böses getan hat, sollte das Gericht(wußte es von 27,5Mio hinterzogenen Steuern?) doch Milde walten lassen. Schließlich hat der Gute so selbstlos gespendet......

Wie vor paar Tagen diese Tillmann schon die strafbefreiende Selbstanzeige als tolle Errungenschaft feierte.....selbes Kaliber.
Prost!
Retupmoc
14.03.2014, 09:17 Uhr
Raub
Sie irren Herr Wiethoff. Ulrich H. hat jemanden beraubt. Sie, mich und die ganzen Menschen in diesem Land , die fleissig und brav ihre Steuererklärung machen und in diesem Land Steuern zahlen. Ulrich H. hat dieses Geld, was dem deutschen Staat gehört hätte, an diesem - wissentlich - vorbegeschleust. Natürlich nicht nur Ulli H. sondern auch Frau Scwarzer, Herr Zumwinkel und wie diese ganzen Ganoven heißen.

Was das Steuerrecht betrifft, verstehe ih das schon. Ich habe seit 30 Jahren keine Probleme mit den Finanzämter, wenn es um meine Steuererklärung geht. Ok - ich habe zwei Jahre Steuerrecht gelernt. Daher sage ich Ihnen dann natürlich auch, wenn ich wie Hoeneß jeden Tag mit durchschnittlich 15 Transaktionen zocke, dann geht der Überblick verloren. Aber niemand hat den feinen Herrn dazu genötigt, das Geld ins Ausland zu schaffen und zu spekulieren. Das war seine eigene Idee und sein eigener Antrieb. Und deshalb war und ist er zu bestrafen.

Was die Selbstanzeige direkt betrifft bin ih einer Meinung mit Frau Wagenknecht. Weg damit! Denn es fördert den Betrug. Abschreckung ist das Beste für diese Großkopferten Wirtschaftsbetrüger. Und nun ab in den Knast Uli H.
NDHler
14.03.2014, 09:18 Uhr
Hoeneß
Was Hoeneß da gemacht hat ist Betrug am deutschen Steuerzahler. Ich behaupte mal, dass sich jeder von uns jedes Jahr mit der Steuererklärung herumquält. Keiner versteht diesen Schwachsinn! Trotzdem kann sich ein Mann wie Hoeneß da vor Gericht nicht hinstellen und den Ahnungslosen geben.

Immerhin hat der Mann eine Wurstfabrik und einen Fußballverein erfolgreich geführt. Da will er uns weiß machen er könne nicht mit Geld umgehen?! Und das er erhebliche Summen gespendet hat ist doch lächerlich im Verhältnis zu dem was er verzockt hat. Der hat uns alle betrogen und jetzt hat er mit seinem „Staranwalt“ noch versucht uns und das Gericht für dumm zu verkaufen. Ich bin von dem Mann einfach nur enttäuscht, die Strafe ist gerecht und richtig. Gerechnet habe ich aber auch eher mit einer Bewährungsstrafe. Bin also positiv überrascht!
krümel
14.03.2014, 10:33 Uhr
Wie schlimm...
Also, hier Herrn Hoehnes zu bedauern, das ist falsch!
Er hat genug Geld, sich Spitzenanwälte leisten zu können und da soll es nicht gereicht haben für einen guten Steuerberater?
Das ist Gier und nichts anderes plus Vorsatz!
Wenn er dann doch sitzen muss, so hat er gute Vorbilder, wird sich vom Catering beliefern lassen und nach kurzer Zeit wegen guter Führung und einer Spendenauflage wieder raus kommen.
Und von wegen kein Promibonus! Wer von den Kleinen kann sich schon solche Anwälte leisten? Oder stehen die dem verklagten Kleinganoven auch als Pflichtverteidiger zur Verfügung?
Albert
17.03.2014, 22:01 Uhr
3,5 Jahre Haft oder mehr für Beck, Wowereit und Platzeck
Hoeness geht 3,5 Jahe wegen Steuerhinterziehung in den Knast. Juristisch offenbar i. O., da niemand Revision einlegt. Ich kann das nicht beurteilen.

Doch was ist mit Beck, Wowereit und Platzeck? Die weit, weit höhere Steuermillionenbeträge im Nürburgring und im Berliner Flughafen hinterzogen haben, als Hoeness es hätte tun können, selbst wenn er 200 Jahre alt geworden wäre. Doch Steuerverschwendung in Tateinheit mit roter Politiker steht nicht unter Strafe. Im Gegenteil, es gibt satte Altersbezüge für die "Verdienste am Volk" (oder am Bauunternehmen, das für die SPD spendet). Solange diese Betrüger am Volksvermögen nicht hinter Gittern kommen, würde ich als Richter Leute wie Hoeness wegen Notwehr frei sprechen.
NDHler
18.03.2014, 07:06 Uhr
Gebe ihnen Recht!
Diese drei Selbstdarsteller hinterziehen keine Steuern, sie werfen das Geld zum Fenster hinaus! Der Ramsauer gehört auch noch dazu! Das die keiner zur Verantwortung zieht ist ein echter Skandal!
denk-mal
18.03.2014, 07:36 Uhr
Steuerhinterziehung ...
ist einfach Betrug gegenüber seinem Land. Diese Strafe ist schlicht zu freundlich, zu milde, wenn man sie ins Verhältnis setzt, zu denen welche für kleinere Vergehen bestraft wurden.

Aber der ethisch moralische Anspruch steht vollkommen auf dem Kopf, wenn man bedenkt das Herr Hoeneß immerhin in diesem Land wohnhaft geblieben ist und seine Steuern wenn auch nicht alle, aber wenigstens anteilig an den Staat bezahlt hat. Sehen wir uns Herrn Schuhmacher an der bezahlt gleich erst gar nicht seine Steuern, der ist gleich in die Schweiz gezogen und lacht sich über die hier gebliebenen einfach nur "krank". Dem kann es nicht passieren das er wegen Steuerhinterziehung angeklagt wird.
Aber die Nummer "Brot und Spiele" wie sie im alten Rom schon praktiziert wurde, heißt heute Fußball oder Formel1 und das Publikum sorgt für die Millionen Scheine, die damit verdient werden.

Da rennen 22 Man hinter dem Ball her, oder es fahren andere selbstmörderisch im Kreis rum, was ist das eigentlich wirklich wert, wofür so viel Millionen? Da gibt es nur das zocken und keine Wertschöpfung. Bei diesem Spiel scheint es nur Bewunderer zu geben, kaum Kritiker.
Retupmoc
18.03.2014, 07:59 Uhr
Ausland
Der war fast gut ! Ob ich in Deutschland wohne und meine Steuern auf einem schweizer Konto hinterziehe istv das Gleiche , als wenn ich meine Prunkvilla in der Shweiz habe. Ullrich H. ist zu Recht als Verbrecher bestraft worden. Allerdings - zur Zeit ist es nicht schicklich mit dem Namen Schuhmacher zu argumentieren. Hier ist in erster Linie Mitgefühl gegenüber einem Menschen angesagt.

PS: Die fahren nicht im Kreis, sondern auf angelegten Rennstrecken.
Paulinchen
18.03.2014, 14:17 Uhr
Das Strafmaß für Herrn U. Hoeneß…
…erscheint mir aus folgendem Grund als viel zu hoch, um nicht zu sagen, er hätte frei gesprochen werden müssen!

Warum? Gestern war den Nachrichten im TV zu entnehmen, dass ein Mann NUR (!) für 8 Jahre in den Knast kommt, der seinen Kindern die Mutter nahm, seine Ehefrau erdrosselte, sie im eigenen Keller unter dem Weinregal einbetonierte und danach einen neue Ehe geschlossen hat. Somit verstehe ich seit gestern unseren Rechtsstaat gar nicht mehr!

Dieser Mann gehört für mich bis an das Ende seiner Tage in den Knast und gemessen an der unstrittigen Straftat des Herrn Hoeneß, ist dieser im Nachgang frei zu sprechen. Denn er hat weder Kindern die Mutter genommen, anderen Menschen Leid zugefügt, geschweige denn gegen fremde Personen Gewalt angewendet. Nun können alle Leser von mir denken, was sie wollen. Sorry!
Alex Gösel
18.03.2014, 15:17 Uhr
@paulinchen
Vergleichend mit dem gebe ich Ihnen zu 110% Recht. Leider sind die Relationen so in unserem "(Un-)Rechtsstaat".
Retupmoc
18.03.2014, 17:33 Uhr
Falsh Herr Brothuhn
Die Strafe für Uli ist gercht. Nur die andren Strafen müssten höher sein! Nicht nur deshalb ist die BRD ein Unrechtsstaat.
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