Sa, 13:41 Uhr
15.03.2014
Verwunderung bei CDU Bad Frankenhausen
Von der CDU Bad Frankenhausen gibt es einen Reaktion auf die Pressemitteilung von Bürgermeister Strejc zur Fördermittelabsage schiefer Turm Bad Frankenhausen. Hier kn mit den Einzelheiten...
Mit einiger Verwunderung und einer Portion Fremdscham vernahm man am Donnerstag, dass der Bürgermeister von Bad Frankenhausen in einer Pressemitteilung verkündete, dass im Thüringer Bauministerium Mitarbeiter beschäftigt sind, die selbstherrlich, überheblich und realitätsfremd sind.
Nun im ersten Moment mag man den Bürgermeister verstehen. Immerhin haben sich in nur wenigen Tagen 2 seiner ganz zentralen Projekte für das Jahr 2014 scheinbar zerschlagen. Denn die Kommunalaufsicht hat die geplanten Kredite der Stadt in Höhe von rund 7.000.000,00 € für den Solarpark in der Seehäuser Straße und den Neubau bzw. die Sanierung des Kyffhäusergymnasiums abgelehnt. Dazu dann noch die Insolvenz des Tourismusverbandes und die Kündigung des erst vor wenigen Monaten eingestellten Vertriebsassistenten in der Kur GmbH.
Und nun an diesem besagten Mittwoch teilt man dem Bürgermeister in Erfurt mit, dass man auch keine Fördermittel für den Schiefen Turm bereit stellt. Da spuken einem bestimmt viele Gedanken durch den Kopf. Problematisch wird das erst, wenn man dann im Anschluss sofort eine Pressemitteilung verfasst ohne an die möglichen Konsequenzen zu denken. Der Imageschaden der Kurstadt nach außen kann enorm sein.
Wie fühlen sich wohl die Mitarbeiter des Ministeriums wenn sie in einigen Monaten erneut einen Fördermittelantrag der Stadt Bad Frankenhausen vor sich liegen haben?
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, wie würden Sie reagieren wenn Sie von einer Person einen Antrag erhalten, die sie vor einiger Zeit noch persönlich angegriffen und Unterstellungen in den Raum geworfen hat die jeglicher Grundlage entbehren?
Sie werfen den Mitarbeitern des Bauministeriums vor, dass sie aus der Ferne bestimmte Sachen beurteilen. Nun, Sie beurteilen deren Arbeit auch aus der Ferne, oder haben Sie den Entscheidungsprozess und dessen Abläufe vor Ort in Erfurt verfolgt?
Vielleicht wäre es ratsam den aktuellen Zuteilungsrahmen in Höhe von 780.000 € für andere Projekte in der Stadt und den Ortsteilen zu nutzen. Bitte spielen Sie nicht ständig mit dem Gedanken neues Geld, das die Stadt bekommen kann in die Schiefe Kirche zu stecken. Bad Frankenhausen ist mehr als die Schiefe Kirche. Den Menschen unserer Stadt sind andere Themen genauso oder gar noch wichtiger. Eine Rettung der Oberkirche ist lobenswert und findet Unterstützung, aber irgendwann sollte man überlegen, ob man bestimmte Grenzen überschreiten muss.
Diese Grenze ist in den Augen vieler Einwohner bereits deutlich überschritten. Spätestens wenn Sie als Bürgermeister der Stadt, eine mediale Schlammschlacht mit einem Ministerium beginnen, wird aus Ehrgeiz, schlecht kontrollierbarer Übereifer! Sie haben sich vor einigen Jahren in den Kopf gesetzt die Oberkirche zu retten, koste es was es wolle. Ich bin der Meinung, dass das sicher in ihrem aber noch sicherer nicht im Sinne der Mehrzahl der Bürger von Bad Frankenhausen ist.
Steffen Kobrow
stellv. Ortsvorsitzender der CDU
Autor: khhMit einiger Verwunderung und einer Portion Fremdscham vernahm man am Donnerstag, dass der Bürgermeister von Bad Frankenhausen in einer Pressemitteilung verkündete, dass im Thüringer Bauministerium Mitarbeiter beschäftigt sind, die selbstherrlich, überheblich und realitätsfremd sind.
Nun im ersten Moment mag man den Bürgermeister verstehen. Immerhin haben sich in nur wenigen Tagen 2 seiner ganz zentralen Projekte für das Jahr 2014 scheinbar zerschlagen. Denn die Kommunalaufsicht hat die geplanten Kredite der Stadt in Höhe von rund 7.000.000,00 € für den Solarpark in der Seehäuser Straße und den Neubau bzw. die Sanierung des Kyffhäusergymnasiums abgelehnt. Dazu dann noch die Insolvenz des Tourismusverbandes und die Kündigung des erst vor wenigen Monaten eingestellten Vertriebsassistenten in der Kur GmbH.
Und nun an diesem besagten Mittwoch teilt man dem Bürgermeister in Erfurt mit, dass man auch keine Fördermittel für den Schiefen Turm bereit stellt. Da spuken einem bestimmt viele Gedanken durch den Kopf. Problematisch wird das erst, wenn man dann im Anschluss sofort eine Pressemitteilung verfasst ohne an die möglichen Konsequenzen zu denken. Der Imageschaden der Kurstadt nach außen kann enorm sein.
Wie fühlen sich wohl die Mitarbeiter des Ministeriums wenn sie in einigen Monaten erneut einen Fördermittelantrag der Stadt Bad Frankenhausen vor sich liegen haben?
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, wie würden Sie reagieren wenn Sie von einer Person einen Antrag erhalten, die sie vor einiger Zeit noch persönlich angegriffen und Unterstellungen in den Raum geworfen hat die jeglicher Grundlage entbehren?
Sie werfen den Mitarbeitern des Bauministeriums vor, dass sie aus der Ferne bestimmte Sachen beurteilen. Nun, Sie beurteilen deren Arbeit auch aus der Ferne, oder haben Sie den Entscheidungsprozess und dessen Abläufe vor Ort in Erfurt verfolgt?
Vielleicht wäre es ratsam den aktuellen Zuteilungsrahmen in Höhe von 780.000 € für andere Projekte in der Stadt und den Ortsteilen zu nutzen. Bitte spielen Sie nicht ständig mit dem Gedanken neues Geld, das die Stadt bekommen kann in die Schiefe Kirche zu stecken. Bad Frankenhausen ist mehr als die Schiefe Kirche. Den Menschen unserer Stadt sind andere Themen genauso oder gar noch wichtiger. Eine Rettung der Oberkirche ist lobenswert und findet Unterstützung, aber irgendwann sollte man überlegen, ob man bestimmte Grenzen überschreiten muss.
Diese Grenze ist in den Augen vieler Einwohner bereits deutlich überschritten. Spätestens wenn Sie als Bürgermeister der Stadt, eine mediale Schlammschlacht mit einem Ministerium beginnen, wird aus Ehrgeiz, schlecht kontrollierbarer Übereifer! Sie haben sich vor einigen Jahren in den Kopf gesetzt die Oberkirche zu retten, koste es was es wolle. Ich bin der Meinung, dass das sicher in ihrem aber noch sicherer nicht im Sinne der Mehrzahl der Bürger von Bad Frankenhausen ist.
Steffen Kobrow
stellv. Ortsvorsitzender der CDU
