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Mo, 22:35 Uhr
24.03.2014

Kirchenältestentag 2014 in SDH

Nach dem letzten Kirchenältestentag 2010 in Körner, hatte sich der Evangelischer Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen 2013 entschlossen, wieder zu einem Kirchenältestentag einzuladen.

Siebenundsiebzig Kirchenälteste kamen zu dem Treffen am Samstag, das im Carl Schroeder Saal in Sondershausen stattfand und bereuten ihr Kommen nicht.

Nach den Gemeindekirchenratswahlen Ende 2013, stand das Treffen, das vom Ausschuss „Kirche und Diakonie“ unter Federführung von Pfarrerin Esther Maria Fauß sehr gut vorbereitet worden war, unter dem Motto „Mein Kirchenkreis im neuen Kleid“.

Kirchenältestentag 2014 in SDH (Foto: Evangelischer Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen) Kirchenältestentag 2014 in SDH (Foto: Evangelischer Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen) Ausgangspunkt für das Motto war die Andacht von Esther Maria Fauß, zu Eph 4, 22-32. Daran schloss sich ein Referat von Pastorin Steffi Wiegleb unter dem Hauptmotto an, in dem die Struktur- und Stellenplanausschussvorsitzende die Veränderungen des letzten Jahres skizzierte, in die Regionen, die Regionalpfarrämter, die Kirchengemeindeverbände und die Kirchengemeindestrukturveränderungen einführte und somit den wieder- und den neugewählten Kirchenältesten einen Einblick in den tiefgreifenden strukturellen Wandel ermöglichte. Die Schaffung von drei Regionalpfarrstellen half sechs Pfarrstellen in dieser Region zu sichern.

Daran anschließend war Superintendent Kristóf Bálint gebeten, unter dem Thema „Von Hürden und Würden des Kirchenältestenamtes“, die Aufgabe eines Kirchenältesten zu skizzieren. Er sprach von Hürden, Würden und Bürden des Amtes und gab einen kurzen, prägnanten Überblick über die Aufgaben der Kirchenältesten in Zeiten der „Generation Klettverschluss“.

Zwischen den einzelnen Einheiten, vermochte Kreiskantor Andreas Fauß die Kirchenältesten zu Höchstleistungen im Singen von Kanons anzutreiben. Der ganze Saal war voll Gesang.

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In fünf Arbeitsgruppen gingen danach die Kirchenältesten auseinander: „Der Gottesdienst mit und ohne Pfarrer“ (Leitung: Pfr. Michael Schultze), „Das Abendmahl und die Abendmahlsgeräte“ (Leitung: Pfr. Christoph Behr und Kirchenältester Klaus Stollberg), „Musik in der Kirche“ (Leitung: Kreiskantor Andreas Fauß), „Kirchenälteste als Ansprechpersonen vor Ort und Gemeindeleitung“ (Leitung: Pfr. Frank Freudenberg) und „Zwischen Wollen und Sollen, Können und Dürfen“ (Leitung: Superintendent Kristóf Bálint) und diskutierten bis zum Mittagbrot sehr angeregt, so dass einige sogar eigens aus ihren Gruppen gerufen werden mussten.

Nach der Pause wurden die Ergebnisse einander vorgestellt, so dass jeder die Möglichkeit hatte, an den Ergebnissen der anderen teilzuhaben. Auffällig war, und das nahm die Anwesenden sehr ein, dass durchgängig von der guten Arbeitsatmosphäre und der großen Offenheit berichtet wurde, eine Feststellung, die auch die Hauptamtlichen teilen. „Es entwickelt sich etwas in unserem Kirchenkreis, das richtig Mut macht“ sagte eine der anwesenden Kirchenältesten.

Im Anschluss an die Vorstellungsrunde der Arbeitsergebnisse wurden vier Personen aus dem Kirchenkreis vorgestellt und von der Moderatorin Esther Maria Fauß interviewt. Uwe Unbenannt aus Oldisleben berichtete davon, wie er als Ehrenamtlicher zum Vorsitzenden des GKR des Kirchengemeindeverbandes Bad Frankenhausen wurde, Alfons Burhenne von seinem Engagement beim Aufbau der Homepage des Kirchenkreises, Pfarrerin Anna Böck von Ihrer Motivation als Württemberger Entsendungsdienstlerin „in den Osten“ und nach Allstedt zu kommen und Pfarrer Frank Freudenberg von seinen Erfahrungen in der zu Ende gehenden Entsendungsdienstzeit und dem, was ihm im Alltag als Pfarrer Kraft gibt. Diesen beeindruckenden Zeugnissen im Alltag gelebten Glaubens folgte eine Fragerunde, die um die Gruppenleiter ergänzt wurde.

Im Anschluss daran stellte sich die Chefredakteurin von Glaube und Heimat, Frau Dietlind Steinhöfel, vor und warb für die Kirchenzeitung mit dem Erfolg, dass einige Abonnements abgeschlossen wurden. Die Kirchenältesten waren schon den ganzen Tag an ihrem Stand gewesen, hatten sich informiert und auch Belegexemplare mitgenommen.
Auch der „Eine faire Welt e.V.“ stellte sich und seinen Eine Welt Laden vor und war den ganzen Tag mit einem Stand im Carl Schroeder Saal vertreten, so dass die Kirchenältesten zum einen faire Waren gleich kaufen und sich zudem über die ganze Angebotspalette (Eine Welt Laden, Informationsveranstaltungen zu bestimmten Themen) informieren konnte.

Beschlossen wurde der Kirchenältestentag, nach Einladungen zum Besuch der Homepage des Kirchenkreises und dem Abonnement des Newsletters desselben, sowie Hinweisen auf die Christuswallfahrt am 04. Mai und dem Einführungsgottesdienst von qualifizierten Lektoren am 18. Mai, ebenfalls in Volkenroda, durch Gebet und Segen von Superintendent Bálint.
Allen Anwesenden gemein war der Wunsch, dies wurde häufig beim Verabschieden gesagt, dass der nächsten Kirchenältestentag nicht wieder so lange auf sich warten lassen solle. Wenn das kein gutes Feedback ist?

Evangelischer Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen
Autor: khh

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