Mi, 23:15 Uhr
02.04.2014
Überschwemmungsproblematik im Raum Oldisleben - Heldrungen
Beim Besuch bei der Agrar- GmbH Oldisleben im Rahmen der Landwirtschaftskonferenz ging es auch um die Hochwasserproblematik in der Region...
Der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Dr. Wolfgang Peter, Landrätin Antj Hochwind (SPD), Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) und ein Referatsleiter aus dem Ministerium, Wilm Dühring, informierten sich über die Hochwassersituation in der Region.
Auch die Agrar- GmbH Oldisleben war vom Hochwasser im letzten Jahr betroffen worden. Geschäftsführer Uwe Erl dankte dem Minister für die schnelle Hilfe beim Beseitigen der Hochwasserschäden.
Unzufrieden ist man in der Region aber bei der Problematik Hochwasserschutz, Das Problem der Schöpfwerke besteht seit Jahren und war schon mal Thema eines Ministerbesuchs. Im Esperstedter Ried gibt es undichte Deiche und undichte Wasserbauwerke. Es steht sogar die Frage im Raum, ob nicht die Erfolge im Naturschutz im Esperstedter Ried in Gefahr sind.
Diskutiert wurde aber auch die Frage, was passiert bei einem neuen Hochwasser. Dabei ging es auch um die Frage, ob es nicht möglich sei, ausgesonderte Pumpen des THW einzusetzen. Dieser Punkt soll geprüft werden.
Minister Reinholz erläuterte auch, wie es Ausweisung vorläufiger Überschwemmungsgebiete durch das Land Thüringen kam. Danach habe es neue Berechnungsmodelle gegeben, wie bestimmte Gebiete Überschwemmt werden würden. Laut Reinholz gäbe es Fläche, die früher als Überschwemmungsgebiete ausgewiesen wurden, nach den neueren Berechnungen aber mit großer Sicherheit nicht überflutet werden.
Aber auch das Gegenteil sei eben aufgetreten, das früher sichere Gebiete plötzlich zu Überschwemmungsgebieten erklärt wurden. Der Minister ging aber nicht weiter auf die rechtlichen folgen ein, die sich durch diese neuen Berechnungen ergeben. Früheres teures Bauland könnte plötzlich Überschwemmungsgebiet sein und erheblich an Wert verlieren.
Autor: khhDer Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Dr. Wolfgang Peter, Landrätin Antj Hochwind (SPD), Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) und ein Referatsleiter aus dem Ministerium, Wilm Dühring, informierten sich über die Hochwassersituation in der Region.
Auch die Agrar- GmbH Oldisleben war vom Hochwasser im letzten Jahr betroffen worden. Geschäftsführer Uwe Erl dankte dem Minister für die schnelle Hilfe beim Beseitigen der Hochwasserschäden.
Unzufrieden ist man in der Region aber bei der Problematik Hochwasserschutz, Das Problem der Schöpfwerke besteht seit Jahren und war schon mal Thema eines Ministerbesuchs. Im Esperstedter Ried gibt es undichte Deiche und undichte Wasserbauwerke. Es steht sogar die Frage im Raum, ob nicht die Erfolge im Naturschutz im Esperstedter Ried in Gefahr sind.
Diskutiert wurde aber auch die Frage, was passiert bei einem neuen Hochwasser. Dabei ging es auch um die Frage, ob es nicht möglich sei, ausgesonderte Pumpen des THW einzusetzen. Dieser Punkt soll geprüft werden.
Minister Reinholz erläuterte auch, wie es Ausweisung vorläufiger Überschwemmungsgebiete durch das Land Thüringen kam. Danach habe es neue Berechnungsmodelle gegeben, wie bestimmte Gebiete Überschwemmt werden würden. Laut Reinholz gäbe es Fläche, die früher als Überschwemmungsgebiete ausgewiesen wurden, nach den neueren Berechnungen aber mit großer Sicherheit nicht überflutet werden.
Aber auch das Gegenteil sei eben aufgetreten, das früher sichere Gebiete plötzlich zu Überschwemmungsgebieten erklärt wurden. Der Minister ging aber nicht weiter auf die rechtlichen folgen ein, die sich durch diese neuen Berechnungen ergeben. Früheres teures Bauland könnte plötzlich Überschwemmungsgebiet sein und erheblich an Wert verlieren.




