Fr, 09:34 Uhr
04.04.2014
Bürger besorgt
Ein Bericht des MDR im Thüringen-Journal und auf der Webseite des Senders zu Bergsenkungen in der Region weckt Besorgnis, besonders aber im Hinblick auf den möglichen Bau eines Pumpspeicherwerks in der Nähe von Großfurra...
Gleich mehrfach wendeten sich Bürger aus Großfurra und Umgebung besorgt an kn mit der Frage, könnte nicht so ein Pumpspeicherwerk mit seinen beiden große Seen die Gefahr der Bergsenkung deutlich verstärken? Sind dann unsere Häuser in Gefahr.
Hintergrund ist, das im Bericht des MDR Satellitenvermessungen in Thüringen durchgeführt wurden und dabei festgestellt wurde, dass dabei besonders der Norden Thüringens betroffen sei und man es auf den ehemaligen Bergbau in der Region zurückführt.
Nach dramatischer klang es auf der Webseite des Senders hier hieß es wörtlich:
Sondershausen: Stadtzentrum sackt ab
Das Stadtzentrum von Sondershausen ist in den vergangenen Jahren jährlich um einen Zentimeter gesunken. Das haben Experten für Fernerkundung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena an Hand von Satellitendaten herausgefunden. Außerdem konnten sie für den Ort Großfurra Spitzenwerte von bis zu 26 Millimeter Bodenabsenkung nachweisen. Forscher Christian Thiel sagte MDR THÜRINGEN, es seien Erdbewegungen infolge von Bergbau in einem Gebiet nördlich von Nordhausen nachweisbar.
Nun sind Bergbausenkungen keine unbekannte Sache. Schließlich wird ja deshalb seit Jahren die Grube Sondershausen als Untertagedeponie benutzt, nicht nur um den Müll loszuwerden, sondern auch um die Hohlräume zu verfüllen und die Bergsenkungen weiter zu stabilisieren.
Hauptgrund für die Anrufe besorgter Bürger war aber die Information, dass sich besonders Großfurra deutlich senke. Da half auch der Hinweis von kn wenig, bevor es zu einem Bau des Pumpspeicherwerkes kommt, wird auch im sogenannten "BIMSCH"-Verfahren die Umweltverträglichkeit untersucht.
Mit Blick auf die Diskussion um die Schweinemastanlage Immenrode ist das Vertrauen der Bürger in das BIMSCH-Verfahren nicht gerade als vertrauenerweckend zu bezeichnen.
Die Verantwortlichen der Stadt Sondershausen, der GSES und der GVV sollten sich nach dem Bericht äußern, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, um die Bergsenkungen zu minimieren. Und auch die Geschäftsführung des Pumpspeicherwerkes sollte informieren, wie sich die beiden Seen auf die Bergsenkungen auswirken können.
Autor: khhGleich mehrfach wendeten sich Bürger aus Großfurra und Umgebung besorgt an kn mit der Frage, könnte nicht so ein Pumpspeicherwerk mit seinen beiden große Seen die Gefahr der Bergsenkung deutlich verstärken? Sind dann unsere Häuser in Gefahr.
Hintergrund ist, das im Bericht des MDR Satellitenvermessungen in Thüringen durchgeführt wurden und dabei festgestellt wurde, dass dabei besonders der Norden Thüringens betroffen sei und man es auf den ehemaligen Bergbau in der Region zurückführt.
Nach dramatischer klang es auf der Webseite des Senders hier hieß es wörtlich:
Sondershausen: Stadtzentrum sackt ab
Das Stadtzentrum von Sondershausen ist in den vergangenen Jahren jährlich um einen Zentimeter gesunken. Das haben Experten für Fernerkundung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena an Hand von Satellitendaten herausgefunden. Außerdem konnten sie für den Ort Großfurra Spitzenwerte von bis zu 26 Millimeter Bodenabsenkung nachweisen. Forscher Christian Thiel sagte MDR THÜRINGEN, es seien Erdbewegungen infolge von Bergbau in einem Gebiet nördlich von Nordhausen nachweisbar.
Nun sind Bergbausenkungen keine unbekannte Sache. Schließlich wird ja deshalb seit Jahren die Grube Sondershausen als Untertagedeponie benutzt, nicht nur um den Müll loszuwerden, sondern auch um die Hohlräume zu verfüllen und die Bergsenkungen weiter zu stabilisieren.
Hauptgrund für die Anrufe besorgter Bürger war aber die Information, dass sich besonders Großfurra deutlich senke. Da half auch der Hinweis von kn wenig, bevor es zu einem Bau des Pumpspeicherwerkes kommt, wird auch im sogenannten "BIMSCH"-Verfahren die Umweltverträglichkeit untersucht.
Mit Blick auf die Diskussion um die Schweinemastanlage Immenrode ist das Vertrauen der Bürger in das BIMSCH-Verfahren nicht gerade als vertrauenerweckend zu bezeichnen.
Die Verantwortlichen der Stadt Sondershausen, der GSES und der GVV sollten sich nach dem Bericht äußern, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, um die Bergsenkungen zu minimieren. Und auch die Geschäftsführung des Pumpspeicherwerkes sollte informieren, wie sich die beiden Seen auf die Bergsenkungen auswirken können.