Fr, 23:30 Uhr
04.04.2014
Podiumsdiskussion zu Kultur
Thüringens Minister für Bildung Wissenschaft und Kultur, Christoph Maschie (SPD) gab heute grünes Licht für das Kulturkonzept , mit dem auf den demografischen Wandel reagiert werden soll. Hier einige Ausschnitte aus seiner Rede und einige Kernaussagen aus der Podiumsdiskussion
Nach der Begrüßung durch Michael Deichstetter vom Landratsamt Kyffhäuser, der u.a. auch Leiter der Musikschule des Kyffhäuserkreises ist, hatte Matschie in seiner Rede die wichtigsten Eckpunkte fixiert:
Aus der Rede Christph Matschies
Diese heutige Präsentation bildete dann die Grundlage der anschließenden Podiumsdiskussion - Christoph Matschie, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie die Landrätinnen Antje Hochwind (Kyffhäuserkreis) und Birgit Keller (Landkreis Nordhausen) diskutierten gemeinsam mit Dr. Norbert Sievers, Leiter des IfK, Möglichkeiten und Wege zu einer zukunftsfähigen Kulturpolitik in den Landkreisen Kyffhäuser und Nordhausen.
Hier einige der Kernaussagen. Ausgehend von einem Hinweis aus Nordhausen nahm Matschie den Gedanken auf und sagte, kulturelle Bildung ist ein Schwerpunkt in den nächsten Jahren. Er sicherte zu, er werde sich weiter für die kulturelle Förderung stark machen.
Hochwind sicherte zu, wir werden alles tun, um das Theater Nordhausen/Lohorchester zu erhalten, als es eine disbezügliche Frage gab.
Keller griff einen wunden Punkt der Finanzierung auf. Sie hätte gern, dass sich umliegende Kreis die ebenfalls von Theater Nordhausen/Lohorchester profitieren, in angemessener weise an der Finanzierung beteiligen.
Die Frage nach einem Kulturrahmengesetz, wie es Sachsen habe, mache für Thüringen wenig Sinn, so Matshie auf eine diesbezügliche Frage.
Wir sollten die Chance des Konzepts nutzen, so Gerd Lindner vom Panoramamuseum Bad Frankenhausen, um Ressourcen zu bündeln. Bezüglich seiner Frage, ob das Wirtschaftsministerium auch mit einzubeziehen sei, sagte Matschie, Kultur sei keine isolierte Sache und sei ein Teamspiel in der Landesregierung.
Den Start zur Diskussion hate Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer gemacht. Er führt aus, dass man in der Region nicht bei Null begänne, denn es gebe bereits zahlreiche gemeinsame Projekte, wie die Jugendkunstbiennale, die Nordthüringer Kulturnacht und viele gemeinsame Abstimmungen über die Termine zwischen beiden Städten.
Man darf also gespannt sein, was am Jahresende für ein Konzept für die Region stehen wird. Matschie machte abschließend aber auch klar, so ein Konzept ist nicht für die nächsten 20 Jahre, sondern müsse regelmäßig forgeschrieben werden.
Autor: khhNach der Begrüßung durch Michael Deichstetter vom Landratsamt Kyffhäuser, der u.a. auch Leiter der Musikschule des Kyffhäuserkreises ist, hatte Matschie in seiner Rede die wichtigsten Eckpunkte fixiert:
Aus der Rede Christph Matschies
Diese heutige Präsentation bildete dann die Grundlage der anschließenden Podiumsdiskussion - Christoph Matschie, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie die Landrätinnen Antje Hochwind (Kyffhäuserkreis) und Birgit Keller (Landkreis Nordhausen) diskutierten gemeinsam mit Dr. Norbert Sievers, Leiter des IfK, Möglichkeiten und Wege zu einer zukunftsfähigen Kulturpolitik in den Landkreisen Kyffhäuser und Nordhausen.
Hier einige der Kernaussagen. Ausgehend von einem Hinweis aus Nordhausen nahm Matschie den Gedanken auf und sagte, kulturelle Bildung ist ein Schwerpunkt in den nächsten Jahren. Er sicherte zu, er werde sich weiter für die kulturelle Förderung stark machen.
Hochwind sicherte zu, wir werden alles tun, um das Theater Nordhausen/Lohorchester zu erhalten, als es eine disbezügliche Frage gab.
Keller griff einen wunden Punkt der Finanzierung auf. Sie hätte gern, dass sich umliegende Kreis die ebenfalls von Theater Nordhausen/Lohorchester profitieren, in angemessener weise an der Finanzierung beteiligen.
Die Frage nach einem Kulturrahmengesetz, wie es Sachsen habe, mache für Thüringen wenig Sinn, so Matshie auf eine diesbezügliche Frage.
Wir sollten die Chance des Konzepts nutzen, so Gerd Lindner vom Panoramamuseum Bad Frankenhausen, um Ressourcen zu bündeln. Bezüglich seiner Frage, ob das Wirtschaftsministerium auch mit einzubeziehen sei, sagte Matschie, Kultur sei keine isolierte Sache und sei ein Teamspiel in der Landesregierung.
Den Start zur Diskussion hate Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer gemacht. Er führt aus, dass man in der Region nicht bei Null begänne, denn es gebe bereits zahlreiche gemeinsame Projekte, wie die Jugendkunstbiennale, die Nordthüringer Kulturnacht und viele gemeinsame Abstimmungen über die Termine zwischen beiden Städten.
Man darf also gespannt sein, was am Jahresende für ein Konzept für die Region stehen wird. Matschie machte abschließend aber auch klar, so ein Konzept ist nicht für die nächsten 20 Jahre, sondern müsse regelmäßig forgeschrieben werden.

