eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 13:36 Uhr
09.04.2014

Am Freitag Eröffnung

Zu einer eher ungewöhnlchen Zeit findet die Eröffnung einer neuen Sonderausstellung in Bad Frankenhausen statt. Warum das so ist und und was ausgestellt wird, erfahren Sie hier...

Eröffnet wird die Ausstellung, zu der Sie herzlich eingeladen sind, dieses Mal am Vorabend des Kyffhäuserberglaufes. So haben auch kunstinteressierte Besucher und Atheleten des Berlaufes, die Ausstellung zu besuchen, die unter der Überschrift steht:
„Walther Frahm (1884-1970) – ein Absolvent der Kunstakademie Königsberg in Bad Frankenhausen“

Ausstellungseröffnung: Freitag, den 11. April 2014, um 19.00 Uhr, im Festsaal von Schloss Frankenhausen. Die Ausstellung ist in der Zeit vom 11. April – 22. Juni 2014 zusehen.

Geboren und aufgewachsen in Mölln im heutigen Bundesland Schleswig – Holstein, studierte Walther Frahm von 1902 bis 1906 an der Kunstakademie Königsberg/Ostpreußen. Mit Ludwig Dettmann (1865-1944), neben Max Liebermann Mitbegründer der Berliner Secession, besaß er einen frühen Vertreter des Impressionismus in Deutschland als Lehrer.

Anzeige symplr (1)
Um nach dem Studium den Beruf des Lehrers ergreifen zu können, wählte er Turnen als Nebenfach. Die Hinwendung zu diesem Beruf war ihm wohl von zu Hause aus gegeben. Sein Vater, Leonard Frahm, war Volksschullehrer. Eine Anstellung als Lehrer für Zeichnen und Turnen führte ihn 1908 an das damals städtische Realprogymnasium in Frankenhausen.

Im Hause seiner Herbergsmutter lernte er deren Tochter, Elisabeth Seifarth, kennen und heiratete sie am 14. Juli 1925 in Uthleben bei Nordhausen. Am Gymnasium, das nach Ausklang der Monarchie 1918 verstaatlicht wurde, blieb er bis nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Dem Ruhestand bereits nah, wagte er den Schritt zum freischaffenden Künstler. Bis zu seinem Tod 1970 in Bad Frankenhausen widmete er sich nun ganz seiner künstlerischen Neigung.
Am Freitag Eröffnung (Foto: Regionalmuseum Bad Frankenhausen)
Am Freitag Eröffnung (Foto: Regionalmuseum Bad Frankenhausen)
Am Freitag Eröffnung (Foto: Regionalmuseum Bad Frankenhausen)

Gehörte seine Vorliebe zunächst dem Aquarell, gesellte sich hierzu seit dem Studium auch das Pastell. Seine Motive hier insbesondere Landschaften und der menschliche Körper. In seiner Wahlheimat Bad Frankenhausen waren es vor allem seine Radierungen, Federzeichnungen und Holzschnitte, die ihn über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt gemacht haben. Dabei waren es nicht allein die gewählten Motive aus Stadt, Dorf und Natur, die das Interesse des Betrachters weckten, sondern oftmals auch die Art der Präsentation.

Ihr Museumsteam
Regionalmuseum Bad Frankenhausen
Autor: khh

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)