Do, 11:27 Uhr
10.04.2014
Endgültige Zensuszahlen liegen vor
Das Thüringer Amt für Statistik hat heute die endgültigen Zahlen der Volkszählung aus dem Jahr 2011 veröffentlicht. Die nnz mit den Details zu den Nordthüringer Landkreisen...
Der Zensus konzentrierte sich auf die Gebiete Altersstruktur, Staatsangehörigkeit und Familienstand der Bevölkerung in Thüringen. Demnach lebten zur Zeit der Datenerhebung 87.210 Menschen. Der Kyffhäuserkreis hatte 80.053 und das Eichsfeld 102.257 Einwohner.
Die größten Städte in Nordthüringen sind, wenig überraschend, Nordhausen mit 42.473 Einwohnern, gefolgt von Sondershausen mit 22.079 und Heiligenstadt mit 16.324 Einwohnern.
Der Bevölkerungsanteil von Männern und Frauen hält sich allen drei Landkreisen in etwa die Waage. Nordhausen hat die meisten Einwohner die 65 Jahre oder älter waren. Der Anteil der Ausländer ist im Vergleich der drei Landkreise im Kyffhäuserkreis mit 606 Menschen am geringsten. Im Eichsfeld lebten dagegen 825, in Nordhausen 1.161 Ausländer.
Für Thüringen zeigen die vorliegenden Zahlen, dass im Mai 2011 von den 2.188.589 Thüringerinnen und Thüringern insgesamt rund 32 736 keine deutsche Staatsangehörigkeit besaßen. Die meisten Ausländer lebten in Erfurt (5 978), Jena (4 260) und Weimar (2 518). Die geringste Zahl an Menschen mit nicht- deutscher Staatsangehörigkeit wohnte demgegenüber im Landkreis Sömmerda (469) und in Suhl (520).
Ein Blick auf die Altersstruktur dieser Gruppe zeigt eine andere Verteilung als die der Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Sichtbar wird in der Bevölkerungspyramide ein im Vergleich zur Bevölkerung mit deutscher Staatsangehörigkeit deutlich höherer Anteil der Personen zwischen 18 und 65 Jahren und ein sehr geringer Anteil der Personen über 65 Jahren.
Demgegenüber zeigt die Bevölkerungspyramide der deutschen Staatsbürger das große Gewicht der Altersgruppe über 65 Jahren und einen geringeren Anteil der 18 bis unter 30-jährigen Personen.
Die veröffentlichten demographischen Grunddaten des Zensus 2011 enthalten auch erstmals Angaben zu der Anzahl der Personen, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben. Insgesamt gehörten rund 600 Thüringerinnen und Thüringer am 9. Mai 2011 zu einem dieser gemäß gesetzlichem Familienstand zum Stichtag rechtlich anerkannten gleichgeschlechtlichen Paare. Die meisten Lebenspartnerschaften gab es in Erfurt (151 Personen), Jena (67 Personen) und Gera (50 Personen). Die wenigsten Paare lebten im Landkreis Sonneberg (3 Personen) und im Eichsfeld (6 Personen). Damit sind eingetragene Lebenspartnerschaften in Thüringen bisher immer noch eine Seltenheit, wenn man demgegenüber die mehr als 1,02 Millionen Personen sieht, die am 9. Mai 2011 in einer gemischtgeschlechtlichen Ehe lebten.
Alle hier veröffentlichten demographischen Grunddaten finden sich auch in dem heute erschienen Statistischen Bericht zur Bevölkerung der Kreise und kreisfreien Städte in Thuüringen, der als Download kostenfrei im Webshop auf der Homepage des TLS unter www.statistik.thueringen.de erhältlich ist.
Autor: redDer Zensus konzentrierte sich auf die Gebiete Altersstruktur, Staatsangehörigkeit und Familienstand der Bevölkerung in Thüringen. Demnach lebten zur Zeit der Datenerhebung 87.210 Menschen. Der Kyffhäuserkreis hatte 80.053 und das Eichsfeld 102.257 Einwohner.
Die größten Städte in Nordthüringen sind, wenig überraschend, Nordhausen mit 42.473 Einwohnern, gefolgt von Sondershausen mit 22.079 und Heiligenstadt mit 16.324 Einwohnern.
Der Bevölkerungsanteil von Männern und Frauen hält sich allen drei Landkreisen in etwa die Waage. Nordhausen hat die meisten Einwohner die 65 Jahre oder älter waren. Der Anteil der Ausländer ist im Vergleich der drei Landkreise im Kyffhäuserkreis mit 606 Menschen am geringsten. Im Eichsfeld lebten dagegen 825, in Nordhausen 1.161 Ausländer.
Für Thüringen zeigen die vorliegenden Zahlen, dass im Mai 2011 von den 2.188.589 Thüringerinnen und Thüringern insgesamt rund 32 736 keine deutsche Staatsangehörigkeit besaßen. Die meisten Ausländer lebten in Erfurt (5 978), Jena (4 260) und Weimar (2 518). Die geringste Zahl an Menschen mit nicht- deutscher Staatsangehörigkeit wohnte demgegenüber im Landkreis Sömmerda (469) und in Suhl (520).
Ein Blick auf die Altersstruktur dieser Gruppe zeigt eine andere Verteilung als die der Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Sichtbar wird in der Bevölkerungspyramide ein im Vergleich zur Bevölkerung mit deutscher Staatsangehörigkeit deutlich höherer Anteil der Personen zwischen 18 und 65 Jahren und ein sehr geringer Anteil der Personen über 65 Jahren.
Demgegenüber zeigt die Bevölkerungspyramide der deutschen Staatsbürger das große Gewicht der Altersgruppe über 65 Jahren und einen geringeren Anteil der 18 bis unter 30-jährigen Personen.
Die veröffentlichten demographischen Grunddaten des Zensus 2011 enthalten auch erstmals Angaben zu der Anzahl der Personen, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben. Insgesamt gehörten rund 600 Thüringerinnen und Thüringer am 9. Mai 2011 zu einem dieser gemäß gesetzlichem Familienstand zum Stichtag rechtlich anerkannten gleichgeschlechtlichen Paare. Die meisten Lebenspartnerschaften gab es in Erfurt (151 Personen), Jena (67 Personen) und Gera (50 Personen). Die wenigsten Paare lebten im Landkreis Sonneberg (3 Personen) und im Eichsfeld (6 Personen). Damit sind eingetragene Lebenspartnerschaften in Thüringen bisher immer noch eine Seltenheit, wenn man demgegenüber die mehr als 1,02 Millionen Personen sieht, die am 9. Mai 2011 in einer gemischtgeschlechtlichen Ehe lebten.
Alle hier veröffentlichten demographischen Grunddaten finden sich auch in dem heute erschienen Statistischen Bericht zur Bevölkerung der Kreise und kreisfreien Städte in Thuüringen, der als Download kostenfrei im Webshop auf der Homepage des TLS unter www.statistik.thueringen.de erhältlich ist.