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Mi, 14:45 Uhr
23.04.2014

Sicherheit und Qualität an erster Stelle

Der TÜV Thüringen rät, beim Kauf eines neuen Grills auf die Sicherheit zu achten. Dabei hat Standfestigkeit des Grillgeräts oberste Priorität. Von wackeligen Konstruktionen sollten Grillfans lieber gleich Abstand nehmen...


Mit Beginn der Grillsaison raten die Experten der Prüfstelle für Gerätesicherheit des TÜV Thüringen, das Grill-Equipment einem Frühjahrs-Check zu unterziehen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die tragenden Teile nicht durchgerostet sind und ein sicherer Stand gewährleistet werden kann.

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Außerdem muss bei Gas- oder Elektrogrills auf die funktionale Sicherheit der zusätzlichen Bauteile, wie Ventile oder Zuleitungen geachtet werden. Wenn der Grill hier Schwächen zeigt, sollte insbesondere aus Sicherheitsgründen eine Neuanschaffung nicht weiter aufgeschoben werden.

Die Entscheidung für den richtigen Grill fällt beim unüberschaubaren Angebot des Handels aber oft nicht leicht. Beginnt doch die Auswahl bereits mit der Grundsatzfrage: Holzkohle, Elektro oder Gas? Vieles spricht für geruchsneutrales Grillen - elektrisch oder mit Gas. Viele Grillfans schwören aber weiterhin auf das Grillen über Holzkohle.

Im Vorfeld der Kaufentscheidung muss jedoch klar sein, ob die Nutzung eines Holzkohlegrills überhaupt erlaubt ist. Denn trotz kleiner Tischvarianten, die theoretisch auch für den Balkon geeignet sind, kann in Wohngegenden beziehungsweise im Mietvertrag das Grillen mit Holzkohle nicht erlaubt sein.

Wie bei allen technischen Geräten sollte man auch beim Kauf eines Grills auf Sicherheit und Qualität achten. Grills müssen in Deutschland dem Produktsicherheitsgesetz entsprechen und dazu die Anforderungen der jeweiligen DIN-Prüfnorm erfüllen. Zusätzliche Sicherheit gibt das GS-Zeichen. Daran erkennt der Verbraucher, dass der Grill durch einen neutralen Dritten, wie beispielsweise einem Technischen Überwachungsverein, auf seine Sicherheit hin geprüft wurde.

Der TÜV Thüringen empfiehlt zudem, beim Kauf auf scharfe Kanten oder spitze Ecken zu achten, da ansonsten Verletzungsgefahr droht. Wichtig ist, dass sich der Grill kippsicher aufstellen lässt und über ausreichend dimensionierte und wärmeisolierte Griffe verfügt. Ein Windschutz oder ein Deckel sowie ein höhenverstellbarer Grillrost sind von Vorteil. Von wackeligen Konstruktionen raten Experten des TÜV Thüringen generell ab. Beim Aufstellen beziehungsweise Zusammenbau sind immer die Hinweise des Herstellers genau zu beachten.
Bildquelle: Rainer Sturm /PIXELIO
Autor: red

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