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Mi, 04:00 Uhr
30.04.2014

Junge Union zum 1. Mai:

„Gute Bildung, gute Arbeit – Zwei Seiten derselben Medaille.“ Hier der Standtpunkt der Jungen Union Kyffhäuserkreis anlässlich des morgigen "Tag der Arbeit"...


Der 1. Mai ist traditionell Tag der Arbeit. Bereits seit seinen Ursprüngen im Haymarket Riot 1886 steht dieser Tag für die Forderung nach guten Arbeitsbedingungen.

Voraussetzung für „Gute Arbeit“ ist jedoch eine „Gute Bildung“. Für uns als Junge Union im Kyffhäuserkreis ist und bleibt Bildung der Schlüssel für eine zielgerechte Zukunft in Wohlstand. Sie sichert die Chance auf einen guten Beruf, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und individuelle Entfaltung des Einzelnen.

„Nur eine zukunftsorientierte und intelligente Bildungspolitik kann dafür sorgen, dass auch im Kyffhäuserkreis ‚Gute Arbeit’ möglich ist“, sagt Rene T. Wieser, Kreisvorsitzender der Jungen Union Kyffhäuserkreis. „Vorrangig auch aus diesem Grund stehen wir als Junge Union im Kyffhäuserkreis für leistungsorientierte und individuell fördernde sowie fordernde, eigenständige Schulen, bei denen das Wohl des Kindes im Zentrum steht.“

Bildungspolitik braucht klare Werte. Unsere Bildungspolitik basiert auf dem Grundsatz, dass der Mensch mit seinen individuellen und unterschiedlichen Begabungen im Mittelpunkt steht. Ausgehend hiervon stehen wir für eine individuelle Förderung von Schülern und der Schaffung von Chancengleichheit, statt sie alle in einer Schule für jeden gleich machen zu wollen und das Bildungssystem als Allheilmittel zum Ausgleich aller Unterschiede einzusetzen.

„Zu den grundlegenden Werten der Jungen Union gehört auch die Gerechtigkeit“, ergänzt Wieser. „Doch gerade die Gleichbehandlung von wesentlich Ungleichen stellt sich für uns als ungerecht dar. Wir als Junge Union in Thüringen stehen für menschengerechte Lösungen!“

Schule und Bildung darf daher nicht zum Spielplatz von Ideologien werden. Es muss langfristig agiert und im Rahmen von Pilotprojekten Erfahrungen gesammelt werden. Aus diesem Blickwinkel heraus betrachten wir auch die Schaffung von Gemeinschaftsschulen. „Wir als Junge Union im Kyffhäuserkreis sind daher der Auffassung, dass sich die erste Gemeinschaftsschule im Kyffhäuserkreis in Oldisleben erst bewähren muss, bevor weitere Entscheidungen getroffen werden“, so Wieser weiter.

Gute Bildung beginnt bereits in der Familie. Aus diesem Grund bleibt für uns die Familie erste Erziehungs- und Sozialisationsinstanz, in der zentrale Werte und Normen des Zusammenlebens vermittelt und gelebt werden. Bereits das Grundgesetz statuiert in Art. 6 Abs. 2, dass die Erziehung der Kinder das natürliche Recht und die zuvörderst den Eltern obliegende Pflicht ist. Kindergärten, Schulen und soziale Einrichtungen ergänzen die Erziehung in der Familie und müssen helfend zur Seite stehen.

Daher steht die Junge Union im Kyffhäuserkreis für eine enge Verbindung von Familien und Schulen und sieht die Schaffung von wohnortnahen Bildungseinrichtungen als zentrale Voraussetzung für ein intelligentes Schulsystem an. „Kurze Beine – kurze Wege“: Dieser Grundsatz muss auch weiterhin gelten! Gerade für Grundschulkinder ist es zentral, dass diese sich mit Ihrer Schule identifizieren können und sich geborgen fühlen, damit sie Sicherheit und Selbstvertrauen aufbauen können. Riesige Bildungsfabriken laufen diesen Grundsätzen zuwider.

Mit insgesamt 15 Grundschulen im Kyffhäuserkreis ist die Gewährleistung gerade noch vorhanden. Dies zeigen auch unsere Nachbarlandkreise mit durchschnittlich 17 – 27 Grundschulen. In Anbetracht der konstanten Schülerzahlen teilen wir daher die Auffassung der CDU Kyffhäuserkreis, dass in jeder Verwaltungseinheit bzw. Einheitsgemeinde eine Grundschule vorgehalten werden soll.

Voraussetzung für ein bedarfsgerechtes Bildungssystem ist auch die Stärkung der beruflichen Bildung. Die duale Berufsausbildung in Deutschland ist ein weltweites Erfolgsmodell. Sie zu stärken und weiterzuentwickeln ist uns daher ein wichtiges Anliegen. Berufsschulen müssen möglichst ausbildungsnah und in der Fläche erhalten werden. Eine gute Erreichbarkeit ist nicht nur für die Berufsschüler wichtig, sondern stellt auch einen wichtigen Standortfaktor für Mittelstand und Handwerk dar.

Gute Bildung und gute Arbeit stellen daher für uns als Junge Union im Kyffhäuserkreis zwei Seiten derselben Medaille dar!

Junge Union Kyffhäuserkreis
Autor: khh

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