Mo, 05:39 Uhr
05.05.2014
Clingen und Greußen fehlen
Wenn im Herbst hoffentlich der Unstrut-Werra-Radweg (UWR) auch zwischen Bad Frankenhausen und Sondershausen fertiggestellt ist, dann ist nur noch der Süden des Kyffhäuserkreises radmäßig fast völlig von der Kreisstadt abgeschnitten. Wie könnte es weitergehen?
Wie sieht die Situation jetzt aus? Der UWR wird nach Fertigstellung von Ebeleben über Sondershausen bis nach Bad Frankenhausen und Artern den Kyffhäuserkreis durchziehen und man kann als Radfahrer den Kreis auf relativ sicheren Wegen durchfahren. Von Bad Frankenhausen aus (über Oldisleben) oder Artern sind über den Unstrut-Radweg auch die weiteren Städte wie Heldrungen, Roßleben und Wiehe zu erreichen.
Zwar führt kein Radweg direkt in den westlichsten Zipfel des Kyffhäuserkreises, aber mit etwas Augen zudrücken kommt man von Ebeleben über Toba und Großbrüchter nach Holzthaleben und Keula, ohne auf stark befahrenen Bundesstraßen sein Leben riskieren zu wollen. Ähnlich sieht es im Falle von Großenehrich aus, dass von Hohenebra über Nebenstraßen erreichbar ist, was sogar mit etwas Umweg sogar für Billeben und Allmenhausen gilt.
Wenn man jedoch nach Clingen oder Greußen von der Kreisstadt Sondershausen aus anfahren will, muss man auf Nebenstraßen recht heftige Umwege fahren, um dorthin zu gelangen, denn die Bundesstraße 4 zu benutzen ist wohl eher eine lebensgefährliche Option. Dabei gibt es in der Region Clingen Greußen sehr interessante touristische Höhepunkte, die es lohnt zu erkunden, wie das Helbewehr, die Funkenburg oder auch die Kleine Wartburg in Clingen.
Eine Möglichkeit ist sicher von Sondershausaen aus über den UWR bis Oberspier oder Hohenebra zu fahren und dann über Nebenstraßen nach Niederspier, Otterstedt, Wasserthaleben und Westgreußen zu fahren, um dann Clingen bzw. Greußen zu ereichen.
Keine bessere Alternative ist über den Radweg Rund um Sondershausen (RuS) bis Hachelbich zu fahren, um dann durch das Schneidtal nach Trebra zu kommen, um dann auf Nebenstraßen über Niedertopfstedt Greußen zu erreichen. Vom Östertal aus sind es bis zum Rathaus Greußen über diese Route nur 23 Kilometer. Allerdings ist eben die Fahrbahnbeschaffenheit bei der Fahrt durchs Schneidtal ein mittlere Katastrophe, erst recht wenn es geregnet hatte. Und die riesige Pfützen halten sich lange. Der Schotter ist auch nicht gerade Fahrrad freundlich.
Ideal wäre es, den Weg durchs Schneidteil in Asphalt auszubauen, würde aber wahrscheinlich für Radfahrer wieder gefährlich werden, weil es der ideale Schleichweg für Autos werden würde, solannge die B4 zwischen Greußen und Sondershausen nicht drei- oder vierspurig ausgebaut ist. Bei dieser Route muss man nicht direkt über den Kamm der Hainleite, wie bei der nächsten Variante.
Der ehemalige Radwanderweg K5 Sondershausen zur Funkenburg Funkenburgweg ist leider auch keine eche Alternative. Er hat zwar den Vorteil, dass er nicht über Autostraßen führt, und damit von der Verkehrssicherheit ideal wäre, aber die Wegbeschaffenheit!!!!
Von Sondershausen aus (vorbei an WAGO) führt eine Asphaltstraße bis zum Klappental, da würde sich mancher Bürgermeister freuen, so schöne Straßen in seinem Ort zu haben. Ab Klappental führt der ehemalige K5 auf der ehemalige Panzerstraße durch den Wald bis an die Waldkante vor Westerengel. Allerdings ist der Fugenabstand für Panzer geeignet, auf dem Fahrrad wird man allerdings durchgeschüttelt, dass man an der Waldkante erst mal wieder sortieren muss. Ein ähnlich ausgestattetes Wegstück gibt es dann noch zwischen Westerengel und Wasserthaleben.
Wenn es gelänge diese Plattenstraßen kostengünstig mit Asphalte verfugen zu können, wären große Teile Weges bis Wasserthaleben als Radweg herrichtbar, und nur das Teilstück des Wirtschaftsweges Waldkante - Westerengel müsste richtig ausgebaut werden.
Problem ist natürlich die Finanzierung so eines Weges. In den nächsten 10 oder 20 Jahren einen straßenbegleitende Weg entlag der B4 finanzieren zu können, dürfte illusorisch sein. Da an diesem Wege bis hin nach Clingen touristische Sehenswürdigkeiten liegen, sollte man sich trotzdem mal die Mühe machen, ob so etwas nicht über Regionalbudget, oder als touristischer Weg (analog UWR) übers Thüringer Wirtschaftsministerium finanzieren zu lassen. Denn wenn man keine Pläne dazu macht, werden wohl Clingen und Greußen immer radmäßig schwer aus dem Kyffhäuserkreis erreichbar sein.
Autor: khhWie sieht die Situation jetzt aus? Der UWR wird nach Fertigstellung von Ebeleben über Sondershausen bis nach Bad Frankenhausen und Artern den Kyffhäuserkreis durchziehen und man kann als Radfahrer den Kreis auf relativ sicheren Wegen durchfahren. Von Bad Frankenhausen aus (über Oldisleben) oder Artern sind über den Unstrut-Radweg auch die weiteren Städte wie Heldrungen, Roßleben und Wiehe zu erreichen.
Zwar führt kein Radweg direkt in den westlichsten Zipfel des Kyffhäuserkreises, aber mit etwas Augen zudrücken kommt man von Ebeleben über Toba und Großbrüchter nach Holzthaleben und Keula, ohne auf stark befahrenen Bundesstraßen sein Leben riskieren zu wollen. Ähnlich sieht es im Falle von Großenehrich aus, dass von Hohenebra über Nebenstraßen erreichbar ist, was sogar mit etwas Umweg sogar für Billeben und Allmenhausen gilt.
Wenn man jedoch nach Clingen oder Greußen von der Kreisstadt Sondershausen aus anfahren will, muss man auf Nebenstraßen recht heftige Umwege fahren, um dorthin zu gelangen, denn die Bundesstraße 4 zu benutzen ist wohl eher eine lebensgefährliche Option. Dabei gibt es in der Region Clingen Greußen sehr interessante touristische Höhepunkte, die es lohnt zu erkunden, wie das Helbewehr, die Funkenburg oder auch die Kleine Wartburg in Clingen.
Eine Möglichkeit ist sicher von Sondershausaen aus über den UWR bis Oberspier oder Hohenebra zu fahren und dann über Nebenstraßen nach Niederspier, Otterstedt, Wasserthaleben und Westgreußen zu fahren, um dann Clingen bzw. Greußen zu ereichen.
Keine bessere Alternative ist über den Radweg Rund um Sondershausen (RuS) bis Hachelbich zu fahren, um dann durch das Schneidtal nach Trebra zu kommen, um dann auf Nebenstraßen über Niedertopfstedt Greußen zu erreichen. Vom Östertal aus sind es bis zum Rathaus Greußen über diese Route nur 23 Kilometer. Allerdings ist eben die Fahrbahnbeschaffenheit bei der Fahrt durchs Schneidtal ein mittlere Katastrophe, erst recht wenn es geregnet hatte. Und die riesige Pfützen halten sich lange. Der Schotter ist auch nicht gerade Fahrrad freundlich.
Ideal wäre es, den Weg durchs Schneidteil in Asphalt auszubauen, würde aber wahrscheinlich für Radfahrer wieder gefährlich werden, weil es der ideale Schleichweg für Autos werden würde, solannge die B4 zwischen Greußen und Sondershausen nicht drei- oder vierspurig ausgebaut ist. Bei dieser Route muss man nicht direkt über den Kamm der Hainleite, wie bei der nächsten Variante.
Der ehemalige Radwanderweg K5 Sondershausen zur Funkenburg Funkenburgweg ist leider auch keine eche Alternative. Er hat zwar den Vorteil, dass er nicht über Autostraßen führt, und damit von der Verkehrssicherheit ideal wäre, aber die Wegbeschaffenheit!!!!
Von Sondershausen aus (vorbei an WAGO) führt eine Asphaltstraße bis zum Klappental, da würde sich mancher Bürgermeister freuen, so schöne Straßen in seinem Ort zu haben. Ab Klappental führt der ehemalige K5 auf der ehemalige Panzerstraße durch den Wald bis an die Waldkante vor Westerengel. Allerdings ist der Fugenabstand für Panzer geeignet, auf dem Fahrrad wird man allerdings durchgeschüttelt, dass man an der Waldkante erst mal wieder sortieren muss. Ein ähnlich ausgestattetes Wegstück gibt es dann noch zwischen Westerengel und Wasserthaleben.
Wenn es gelänge diese Plattenstraßen kostengünstig mit Asphalte verfugen zu können, wären große Teile Weges bis Wasserthaleben als Radweg herrichtbar, und nur das Teilstück des Wirtschaftsweges Waldkante - Westerengel müsste richtig ausgebaut werden.
Problem ist natürlich die Finanzierung so eines Weges. In den nächsten 10 oder 20 Jahren einen straßenbegleitende Weg entlag der B4 finanzieren zu können, dürfte illusorisch sein. Da an diesem Wege bis hin nach Clingen touristische Sehenswürdigkeiten liegen, sollte man sich trotzdem mal die Mühe machen, ob so etwas nicht über Regionalbudget, oder als touristischer Weg (analog UWR) übers Thüringer Wirtschaftsministerium finanzieren zu lassen. Denn wenn man keine Pläne dazu macht, werden wohl Clingen und Greußen immer radmäßig schwer aus dem Kyffhäuserkreis erreichbar sein.