So, 13:38 Uhr
04.05.2014
Sonderausstellung Wahlverwandtschaften
Ein Projekt mit Marion Walther, Katrin Prinich-Heutzenröder, Thomas Lindner, Siegfried Böhning und Ulrich Eifler startete gestern im Schlossmuseum Sondershausen...
Im Projekt Wahlverwandtschaften haben die befreundeten Nordthüringer Künstler Marion Walther, Katrin Prinich-Heutzenröder, Thomas Lindner, Siegfried Böhning und Ulrich Eifler das Prinzip der gegenseitigen Einflussnahme auf den eigenen Schaffensprozess, wechselseitiges Geben und Nehmen, weiterentwickelt.
Im Atelier der befreundeten Künstler aufgefundene Materialien, Skizzen, Abzüge, Fragmente usw. wurden adaptiert und individuell verarbeitet. So entstanden interessante Verknüpfungen von Ideen und Materialien, Annäherungen und Bezüge in ganz unterschiedlichen Techniken, aber auch Verfremdungen und Distanzen.
Im Katalog, der die Ausstellung begleitet, beschreibt Ulrich Eifler die Idee des Projektes: Durch das ’Verweben’ verschiedener künstlerischer Handschriften, persönlicher Gegenstände, Materialien aus dem Arbeits- und Wohnumfeld der Teilnehmer Neues entstehen lassen, das einerseits die künstlerische Urheberschaft verrät, andererseits die Wahlverwandtschaft sichtbar macht, ist Ziel des Projektes.
In der Gruppenausstellung sind die sehr unterschiedlichen künstlerischen Ergebnisse dieses Experiments bis zum 15. Juni 2014 im Schlossmuseum Sondershausen zu sehen, danach im Museum am Lindenbühl in Mühlhausen.
Christa Hirschler, Museumsleiterin des Schlossmuseums, dankte bei der Begrüßung der Gäste der Sparkassen-Versicherung für die Unterstützung beim Druck des Kalatolges. Die Laudatio hielöt Dr. Susann Ortmann, Kunstwissenschaftlerin. Dr. Ortkann unterstrich die gute Zusammenarbeit der Künstler bei diesem Projekt, auch wenn sie bei den verschiedensten Techniken die Künstler in ihren Bildern, Collagen und Skulpturen selbst einbringen konnten.
Die musikalische Begleitung durch Marek Adam Smentek, Konzertmeister des Loh-Orchester Sondershausen, passte sich vor allem mit seinem zweiten Stück der Ausstellung an. Gekonnt brachte er die dem Stück innewohnenden Disharmonien rüber (viel Abschluss Applaus)und leitete anschließend zum Gang in die Ausstellung über, in der auch Disharmonisches zu sehen war. Eine sehr gezielte und interessante Musikauswahl, wie kn fand.
Thomas Lindner bei der Abzeichnung der Plakate.
Eine sehr sehenswürdige Ausstellung die nur bei der Eröffnung überraschte. Osterferien und Brückentag hatten die regionalen und überregionalen Poltiker so beschäftigt, dass es nur die Stadtratsvorsitzende Dr. Christine Kietzer zur Eröffnung kam. Es war so kurz vor der Wahl kein Wahlauflauf, trotz oder vielleicht wegen der Bezeichnung Wahlverwandtschaft? Sei es wie es sei, lenken Sie Ihre Schritte wieder mal ins Schlossmuseum.
Autor: khhIm Projekt Wahlverwandtschaften haben die befreundeten Nordthüringer Künstler Marion Walther, Katrin Prinich-Heutzenröder, Thomas Lindner, Siegfried Böhning und Ulrich Eifler das Prinzip der gegenseitigen Einflussnahme auf den eigenen Schaffensprozess, wechselseitiges Geben und Nehmen, weiterentwickelt.
Im Atelier der befreundeten Künstler aufgefundene Materialien, Skizzen, Abzüge, Fragmente usw. wurden adaptiert und individuell verarbeitet. So entstanden interessante Verknüpfungen von Ideen und Materialien, Annäherungen und Bezüge in ganz unterschiedlichen Techniken, aber auch Verfremdungen und Distanzen.
Im Katalog, der die Ausstellung begleitet, beschreibt Ulrich Eifler die Idee des Projektes: Durch das ’Verweben’ verschiedener künstlerischer Handschriften, persönlicher Gegenstände, Materialien aus dem Arbeits- und Wohnumfeld der Teilnehmer Neues entstehen lassen, das einerseits die künstlerische Urheberschaft verrät, andererseits die Wahlverwandtschaft sichtbar macht, ist Ziel des Projektes.
In der Gruppenausstellung sind die sehr unterschiedlichen künstlerischen Ergebnisse dieses Experiments bis zum 15. Juni 2014 im Schlossmuseum Sondershausen zu sehen, danach im Museum am Lindenbühl in Mühlhausen.
Christa Hirschler, Museumsleiterin des Schlossmuseums, dankte bei der Begrüßung der Gäste der Sparkassen-Versicherung für die Unterstützung beim Druck des Kalatolges. Die Laudatio hielöt Dr. Susann Ortmann, Kunstwissenschaftlerin. Dr. Ortkann unterstrich die gute Zusammenarbeit der Künstler bei diesem Projekt, auch wenn sie bei den verschiedensten Techniken die Künstler in ihren Bildern, Collagen und Skulpturen selbst einbringen konnten.
Die musikalische Begleitung durch Marek Adam Smentek, Konzertmeister des Loh-Orchester Sondershausen, passte sich vor allem mit seinem zweiten Stück der Ausstellung an. Gekonnt brachte er die dem Stück innewohnenden Disharmonien rüber (viel Abschluss Applaus)und leitete anschließend zum Gang in die Ausstellung über, in der auch Disharmonisches zu sehen war. Eine sehr gezielte und interessante Musikauswahl, wie kn fand.
Thomas Lindner bei der Abzeichnung der Plakate.
Eine sehr sehenswürdige Ausstellung die nur bei der Eröffnung überraschte. Osterferien und Brückentag hatten die regionalen und überregionalen Poltiker so beschäftigt, dass es nur die Stadtratsvorsitzende Dr. Christine Kietzer zur Eröffnung kam. Es war so kurz vor der Wahl kein Wahlauflauf, trotz oder vielleicht wegen der Bezeichnung Wahlverwandtschaft? Sei es wie es sei, lenken Sie Ihre Schritte wieder mal ins Schlossmuseum.















