Mo, 15:20 Uhr
19.05.2014
Mittelbau-Dora und Peenemünde im Film
Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora veranstaltet vom 20. bis 21. Juni 2014 eine öffentliche Tagung zur filmischen Darstellung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora während des Kalten Krieges...
Amerikanische Kongressabgeordnete im befreiten KZ Mittelbau-Dora, Mai 1945. (Foto: National Archives Washington)
Unter dem Titel Mittelbau-Dora und Peenemünde im Film lädt die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora alle Interessierten zu einer wissenschaftlichen Tagung vom 20. bis 21. Juni 2014 nach Nordhausen ein. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die Darstellung und Inszenierung beider Orte in Kinofilmen und TV-Dokumentationen seit 1945.
Die nationalsozialistische Rüstungsproduktion spielte als filmisches Thema während des Kalten Krieges und der deutschen Teilung eine bedeutende Rolle. Insbesondere die Herstellung der sogenannten V-Waffen, für die KZ-Häftlinge in Peenemünde und Mittelbau-Dora unter mörderischen Bedingungen Zwangsarbeit leisten mussten, war sowohl auf westlicher als auch auf östlicher Seite des Eisernen Vorhanges ein häufiges Filmmotiv.
Dennoch steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den wechselhaften Geschichtsbildern der beiden Orte Peenemünde und Mittelbau-Dora im Film und ihrer medialen Inszenierung erst am Anfang. Ziel der Tagung ist es deshalb, die bisherigen Ergebnisse aus der Forschung öffentlich zu diskutieren und weiterführende Anregungen für zukünftige Forschungsarbeiten zu geben. Außer-dem ermöglicht sie einen fachübergreifenden Austausch zwischen Historikern, Film- und Politikwissenschaftlern, Pädagogen und interessierten Laien.
Tagungsort ist die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Die Anmeldung ist bis 13. Juni 2014 per Mail, Fax oder Post im Tagungsbüro der Gedenkstätte bei Andreas Froese-Karow möglich. Das Anmeldeformular und weitere Informationen gibt es zum Herunterladen auf der Internetseite der Gedenkstätte unter www.dora.de.
Andreas Froese-Karow
Autor: red
Amerikanische Kongressabgeordnete im befreiten KZ Mittelbau-Dora, Mai 1945. (Foto: National Archives Washington)
Unter dem Titel Mittelbau-Dora und Peenemünde im Film lädt die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora alle Interessierten zu einer wissenschaftlichen Tagung vom 20. bis 21. Juni 2014 nach Nordhausen ein. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die Darstellung und Inszenierung beider Orte in Kinofilmen und TV-Dokumentationen seit 1945.
Die nationalsozialistische Rüstungsproduktion spielte als filmisches Thema während des Kalten Krieges und der deutschen Teilung eine bedeutende Rolle. Insbesondere die Herstellung der sogenannten V-Waffen, für die KZ-Häftlinge in Peenemünde und Mittelbau-Dora unter mörderischen Bedingungen Zwangsarbeit leisten mussten, war sowohl auf westlicher als auch auf östlicher Seite des Eisernen Vorhanges ein häufiges Filmmotiv.
Dennoch steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den wechselhaften Geschichtsbildern der beiden Orte Peenemünde und Mittelbau-Dora im Film und ihrer medialen Inszenierung erst am Anfang. Ziel der Tagung ist es deshalb, die bisherigen Ergebnisse aus der Forschung öffentlich zu diskutieren und weiterführende Anregungen für zukünftige Forschungsarbeiten zu geben. Außer-dem ermöglicht sie einen fachübergreifenden Austausch zwischen Historikern, Film- und Politikwissenschaftlern, Pädagogen und interessierten Laien.
Tagungsort ist die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Die Anmeldung ist bis 13. Juni 2014 per Mail, Fax oder Post im Tagungsbüro der Gedenkstätte bei Andreas Froese-Karow möglich. Das Anmeldeformular und weitere Informationen gibt es zum Herunterladen auf der Internetseite der Gedenkstätte unter www.dora.de.
Andreas Froese-Karow