Di, 13:25 Uhr
27.05.2014
Gute Laune in den Chefetagen
Der Optimismus der Nordthüringer Unternehmen ist nahezu ungebrochen. Vor allem bei der Inlandsnachfrage setzt sich der Aufwärtstrend fort. So profitiert der private Verbrauch vom robusten Arbeitsmarkt und der niedrigen Inflation...
Für die Bundesrepublik erwartet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in diesem Jahr 2,0 Prozent Wachstum. Das sind die Ergebnisse der heute veröffentlichten Frühjahrsumfrage des DIHK. Daran teilgenommen haben auch rund 800 Unternehmen im Bereich der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Die Geschäfte laufen wieder gut. Mehr Aufträge und immer besser ausgelastete Kapazitäten sorgen für eine positive Ertragslage, kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser die vorliegenden Daten. Die Thüringer Wirtschaft bewege sich auf einem stabilen Wachstumspfad, der inzwischen neben einer konstanten Inlandsnachfrage auch wieder von steigenden Exporten bestimmt werde.
Viele Unternehmen präsentierten sich in einer robusten Verfassung und äußerst selbstbewusst. Branchenübergreifend schätzten 88 Prozent der Befragten ihre aktuelle Situation mit gut bis befriedigend ein. Das sind beste Voraussetzungen, um neue Investitionen zu tätigen. Laut aktueller Konjunkturumfrage planen immerhin zwei Drittel der Betriebe eine Aufstockung ihres Budgets, so Grusser. Die Investitionsdynamik wäre so hoch wie seit drei Jahren nicht. Damit findet die Thüringer Wirtschaft zu alter Stärke zurück. Spitzenreiter bei den Investitionen seien die Industriebetriebe. Immerhin 74 Prozent der Befragten wollten Maschinen und Anlagen austauschen oder ihre Gebäude modernisieren und erweitern.
Das heißt jedoch nicht, dass die Unternehmen derzeit keine Sorgen haben, verweist der IHK-Chef auf galoppierende Energie- und Rohstoffpreise. Sie blieben das Geschäftsrisiko Nummer eins. Und auch der für 2015 geplante flächendeckende Mindestlohn sowie die abschlagfreie Rente mit 63 würden die Rahmenbedingungen weiter verschlechtern.
Autor: redFür die Bundesrepublik erwartet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in diesem Jahr 2,0 Prozent Wachstum. Das sind die Ergebnisse der heute veröffentlichten Frühjahrsumfrage des DIHK. Daran teilgenommen haben auch rund 800 Unternehmen im Bereich der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt.
Die Geschäfte laufen wieder gut. Mehr Aufträge und immer besser ausgelastete Kapazitäten sorgen für eine positive Ertragslage, kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser die vorliegenden Daten. Die Thüringer Wirtschaft bewege sich auf einem stabilen Wachstumspfad, der inzwischen neben einer konstanten Inlandsnachfrage auch wieder von steigenden Exporten bestimmt werde.
Viele Unternehmen präsentierten sich in einer robusten Verfassung und äußerst selbstbewusst. Branchenübergreifend schätzten 88 Prozent der Befragten ihre aktuelle Situation mit gut bis befriedigend ein. Das sind beste Voraussetzungen, um neue Investitionen zu tätigen. Laut aktueller Konjunkturumfrage planen immerhin zwei Drittel der Betriebe eine Aufstockung ihres Budgets, so Grusser. Die Investitionsdynamik wäre so hoch wie seit drei Jahren nicht. Damit findet die Thüringer Wirtschaft zu alter Stärke zurück. Spitzenreiter bei den Investitionen seien die Industriebetriebe. Immerhin 74 Prozent der Befragten wollten Maschinen und Anlagen austauschen oder ihre Gebäude modernisieren und erweitern.
Das heißt jedoch nicht, dass die Unternehmen derzeit keine Sorgen haben, verweist der IHK-Chef auf galoppierende Energie- und Rohstoffpreise. Sie blieben das Geschäftsrisiko Nummer eins. Und auch der für 2015 geplante flächendeckende Mindestlohn sowie die abschlagfreie Rente mit 63 würden die Rahmenbedingungen weiter verschlechtern.