Di, 19:39 Uhr
27.05.2014
Nachhaltigkeit wichtig für WAGO
WAGO treibt mit Paderborner Fachhochschule und Bertelsmann Stiftung das Thema Nachhaltigkeit voran. High-Tech-Unternehmen engagiert sich als Impulsgeber. Startschuss erfolgte in Bad Driburg für dreijähriges Forschungsprojekt, wie das auch in Sondershausen tätige Unternehmen mitteilt...
Sondershausen/Bad Driburg, im Mai. Das in Sondershausen ansässige High-Tech-Unternehmen WAGO engagiert sich als Partner beim bundesweiten Forschungsprojekt Fokus Nachhaltigkeit der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Paderborn und der Bertelsmann Stiftung. Insgesamt 200 Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben sich bereits der Initiative angeschlossen. WAGO gehört zu den fünf großen Firmen, die das auf drei Jahre ausgelegte Projekt als Impulsgeber maßgeblich unterstützen und inhaltlich mitgestalten.
Mehr Nachhaltigkeit beim Einsatz von Unternehmen für die Gesellschaft, aber auch die Förderung der Nachhaltigkeit beim unternehmerischen Handeln in Bezug auf die Umwelt und beim Umgang mit den Mitarbeitern sind die Ziele unseres Projekts, sagte Professor Dr. Micha Bergsiek von der FHDW bei der Auftaktveranstaltung im Hotel Gräflicher Park in Bad Driburg (Kreis Höxter/NRW).
Im Rahmen des von der Fachhochschule initiierten und in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung entwickelten Projektes sollen Best-Practice-Beispiele aufgezeigt werden, um die vielfältigen Möglichkeiten zu beleuchten, mit denen Unternehmen ihrer sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Dies soll unter anderem in Form eines regen Erfahrungsaustausches der Unternehmen geschehen. Erfolgreiche Unternehmen brauchen eine intakte Region. Gleichzeitig braucht eine zukunftsfähige Region wettbewerbsfähige Unternehmen, die in der Lage sind, der Bevölkerung Wohlstand durch Beschäftigung zu bieten und zu erhalten, betonte Birgit Riess, Projektleiterin der Bertelsmann Stiftung. Der vernünftige Umgang mit natürlichen Ressourcen stelle die Grundlage für eine nachhaltige Unternehmenssicherung dar.
Die Projektpartner gaben im Gräflichen Park Bad Driburg den Startschuss für die Nachhaltigkeits-Initiative. Mit dabei: WAGO-Personalleiterin Tordis Eulenberg (links, stehend). Bild: Silke Riethmüller
Nachhaltigkeit hat für WAGO seit jeher einen großen Stellenwert und viele Facetten. Wir freuen uns darauf, uns mit unserem großen Erfahrungsschatz einzubringen und zugleich zu erleben, wie andere Unternehmen den zentralen Fragestellungen begegnen, begründet WAGO-Personalleiterin Tordis Eulenberg das Engagement des international agierenden Elektrotechnik-Produzenten als Projektpartner. WAGO definiert den Begriff der Nachhaltigkeit durch kontinuierliches soziales, ökologisches und ökonomisches Handeln. In diesen Bereichen unternimmt die Firma große Anstrengungen, um beispielsweise die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern oder Ressourcen zu schonen. Unter Experten gelten die vielfältigen Umweltschutz- und Energiesparmaßnahmen als richtungweisend: WAGO ist als eines der ersten Unternehmen in Deutschland nach der internationalen Norm für Energiemanagementsysteme nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert worden.
Dabei hat der internationale Verbindungs- und Automatisierungstechnik-Hersteller die Energieversorgung der Zukunft fest im Blick: WAGO engagiert sich stark für die Schaffung intelligenter Stromnetze in Deutschland, sogenannter Smart-Grids. Den in dezentralen, kleinen Einheiten produzierten Strom – beispielsweise aus Photovoltaikanlagen, Kleinwasserkraftwerken, aber auch aus Windenergieanlagen oder Biogasanlagen – zu speichern und in virtuellen Kraftwerken zusammenzuführen, ist eine der großen Herausforderungen im Rahmen der Energiewende. WAGO-Steuerungstechnik kommt hierbei eine wichtige Bedeutung zu.
Eine Vorreiterrolle nimmt WAGO mit seinen Automatisierungslösungen auch beim Thema Industrie 4.0 ein: Maschineneinheiten, die Produktionsprozesse selbst steuern und nur so viel Energie verbrauchen, wie wirklich nötig, sind dank WAGO-Technik bereits Realität – auch in der eigenen Fertigung.
Nachhaltigkeit (Foto: Wago)
Auf gesellschaftlicher Ebene richtet WAGO ein großes Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und hat daher das Programm WAGO Family geschaffen. Zu den Bausteinen zählen unter anderem flexible Arbeitszeiten, Zuschüsse für die Betreuung noch nicht schulpflichtiger Kinder, die Vermittlung von Betreuungskräften in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund sowie Maßnahmen zum schnellen Einstieg in den Beruf nach der Elternzeit.
Ferner fördert WAGO zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Bildungsinitiativen.
Weitere Informationen über das Forschungsprojekt und das Engagement von WAGO auf dem Gebiet Nachhaltigkeit erhalten Sie unter www.fokus-nachhaltigkeit.de.
Autor: khhSondershausen/Bad Driburg, im Mai. Das in Sondershausen ansässige High-Tech-Unternehmen WAGO engagiert sich als Partner beim bundesweiten Forschungsprojekt Fokus Nachhaltigkeit der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Paderborn und der Bertelsmann Stiftung. Insgesamt 200 Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben sich bereits der Initiative angeschlossen. WAGO gehört zu den fünf großen Firmen, die das auf drei Jahre ausgelegte Projekt als Impulsgeber maßgeblich unterstützen und inhaltlich mitgestalten.
Mehr Nachhaltigkeit beim Einsatz von Unternehmen für die Gesellschaft, aber auch die Förderung der Nachhaltigkeit beim unternehmerischen Handeln in Bezug auf die Umwelt und beim Umgang mit den Mitarbeitern sind die Ziele unseres Projekts, sagte Professor Dr. Micha Bergsiek von der FHDW bei der Auftaktveranstaltung im Hotel Gräflicher Park in Bad Driburg (Kreis Höxter/NRW).
Im Rahmen des von der Fachhochschule initiierten und in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung entwickelten Projektes sollen Best-Practice-Beispiele aufgezeigt werden, um die vielfältigen Möglichkeiten zu beleuchten, mit denen Unternehmen ihrer sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Dies soll unter anderem in Form eines regen Erfahrungsaustausches der Unternehmen geschehen. Erfolgreiche Unternehmen brauchen eine intakte Region. Gleichzeitig braucht eine zukunftsfähige Region wettbewerbsfähige Unternehmen, die in der Lage sind, der Bevölkerung Wohlstand durch Beschäftigung zu bieten und zu erhalten, betonte Birgit Riess, Projektleiterin der Bertelsmann Stiftung. Der vernünftige Umgang mit natürlichen Ressourcen stelle die Grundlage für eine nachhaltige Unternehmenssicherung dar.
Die Projektpartner gaben im Gräflichen Park Bad Driburg den Startschuss für die Nachhaltigkeits-Initiative. Mit dabei: WAGO-Personalleiterin Tordis Eulenberg (links, stehend). Bild: Silke Riethmüller
Nachhaltigkeit hat für WAGO seit jeher einen großen Stellenwert und viele Facetten. Wir freuen uns darauf, uns mit unserem großen Erfahrungsschatz einzubringen und zugleich zu erleben, wie andere Unternehmen den zentralen Fragestellungen begegnen, begründet WAGO-Personalleiterin Tordis Eulenberg das Engagement des international agierenden Elektrotechnik-Produzenten als Projektpartner. WAGO definiert den Begriff der Nachhaltigkeit durch kontinuierliches soziales, ökologisches und ökonomisches Handeln. In diesen Bereichen unternimmt die Firma große Anstrengungen, um beispielsweise die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern oder Ressourcen zu schonen. Unter Experten gelten die vielfältigen Umweltschutz- und Energiesparmaßnahmen als richtungweisend: WAGO ist als eines der ersten Unternehmen in Deutschland nach der internationalen Norm für Energiemanagementsysteme nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert worden.
Dabei hat der internationale Verbindungs- und Automatisierungstechnik-Hersteller die Energieversorgung der Zukunft fest im Blick: WAGO engagiert sich stark für die Schaffung intelligenter Stromnetze in Deutschland, sogenannter Smart-Grids. Den in dezentralen, kleinen Einheiten produzierten Strom – beispielsweise aus Photovoltaikanlagen, Kleinwasserkraftwerken, aber auch aus Windenergieanlagen oder Biogasanlagen – zu speichern und in virtuellen Kraftwerken zusammenzuführen, ist eine der großen Herausforderungen im Rahmen der Energiewende. WAGO-Steuerungstechnik kommt hierbei eine wichtige Bedeutung zu.
Eine Vorreiterrolle nimmt WAGO mit seinen Automatisierungslösungen auch beim Thema Industrie 4.0 ein: Maschineneinheiten, die Produktionsprozesse selbst steuern und nur so viel Energie verbrauchen, wie wirklich nötig, sind dank WAGO-Technik bereits Realität – auch in der eigenen Fertigung.
Nachhaltigkeit (Foto: Wago)
Auf gesellschaftlicher Ebene richtet WAGO ein großes Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und hat daher das Programm WAGO Family geschaffen. Zu den Bausteinen zählen unter anderem flexible Arbeitszeiten, Zuschüsse für die Betreuung noch nicht schulpflichtiger Kinder, die Vermittlung von Betreuungskräften in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund sowie Maßnahmen zum schnellen Einstieg in den Beruf nach der Elternzeit. Ferner fördert WAGO zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Bildungsinitiativen.
Weitere Informationen über das Forschungsprojekt und das Engagement von WAGO auf dem Gebiet Nachhaltigkeit erhalten Sie unter www.fokus-nachhaltigkeit.de.
