Di, 11:30 Uhr
03.06.2014
Ein Asyl für Bücher?!
Ja, so etwas gibt es! Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer der Stadt- und Kurbibliothek Bad Frankenhausen e.V. wurden auf der Katlenburg in der Nähe von Northeim am 24.05.2014 fündig. Vom Ausflug erreichte kn folgender Bericht...
Herr Pastor Martin Weskott gab 1991 zur Vernichtung auf einer Mülldeponie preisgegebenen DDR-Bücher ein Dach über den Kopf. Inzwischen gesellten sich weitere tausende Bücher aus alten Bibliotheksbeständen, privaten Sammlungen und abgewickelten Buchverlagen dazu. Übermannshoch bis zur hohen Scheunendecke und teilweise in mehreren Reihen vom Boden hoch gestapelt, findet sich ein Querschnitt der Literatur der letzten Jahrzehnte.
Der Herr der Bücherburg - Parrer Martin Weskott
Wer ein Bücherfreund ist, kann stundenlang darin stöbern und gegen ein kleines Entgelt als Spende für Brot für die Welt seinen gefundenen Schatz mit nach Hause nehmen. Leider lassen die wenigen finanziellen Mittel für diese Bücherburg eine dem geistigen Wert entsprechende Unterbringung und Pflege nicht zu. Nur durch das selbstlose Engagement von Herrn Weskott dürfen diese Bücher noch auf einen Leser hoffen.
Mitglieder des Vereins beim stöbern im Bücherasyl
Im Anschluss an die Besichtigung der sehenswerten Kirche auf dem Burggelände wurde das Geburtshaus der Dichterin Sarah Kirsch in Limlingerode angesteuert. Dort konnten die Exkursionsteilnehmer an einer Autorenlesung von Gisela Rein und Claus Irmscher teilnehmen sowie die Ausstellung über das Schaffen von Sarah Kirsch besichtigen. Ein Dankeschön gilt Frau Kneffel für die Führung. Am 28. und 29. Juni findet in dieser Dichterstätte der 17. Limlingeröder Diskurs über das künstlerische Erbe der leider 2013 verstorbenen Poetin Sarah Kirsch statt. Nach den Verkosten eines leckeren Stückchens Torte in der sehr empfehlenswerten Ländlichen Kaffeestube wurde die Heimreise angetreten.
Verein der Freunde und Förderer
der Stadt- und Kurbibliothek Bad Frankenhausen e.V.
Autor: khhHerr Pastor Martin Weskott gab 1991 zur Vernichtung auf einer Mülldeponie preisgegebenen DDR-Bücher ein Dach über den Kopf. Inzwischen gesellten sich weitere tausende Bücher aus alten Bibliotheksbeständen, privaten Sammlungen und abgewickelten Buchverlagen dazu. Übermannshoch bis zur hohen Scheunendecke und teilweise in mehreren Reihen vom Boden hoch gestapelt, findet sich ein Querschnitt der Literatur der letzten Jahrzehnte.
Der Herr der Bücherburg - Parrer Martin Weskott
Wer ein Bücherfreund ist, kann stundenlang darin stöbern und gegen ein kleines Entgelt als Spende für Brot für die Welt seinen gefundenen Schatz mit nach Hause nehmen. Leider lassen die wenigen finanziellen Mittel für diese Bücherburg eine dem geistigen Wert entsprechende Unterbringung und Pflege nicht zu. Nur durch das selbstlose Engagement von Herrn Weskott dürfen diese Bücher noch auf einen Leser hoffen.
Mitglieder des Vereins beim stöbern im Bücherasyl
Im Anschluss an die Besichtigung der sehenswerten Kirche auf dem Burggelände wurde das Geburtshaus der Dichterin Sarah Kirsch in Limlingerode angesteuert. Dort konnten die Exkursionsteilnehmer an einer Autorenlesung von Gisela Rein und Claus Irmscher teilnehmen sowie die Ausstellung über das Schaffen von Sarah Kirsch besichtigen. Ein Dankeschön gilt Frau Kneffel für die Führung. Am 28. und 29. Juni findet in dieser Dichterstätte der 17. Limlingeröder Diskurs über das künstlerische Erbe der leider 2013 verstorbenen Poetin Sarah Kirsch statt. Nach den Verkosten eines leckeren Stückchens Torte in der sehr empfehlenswerten Ländlichen Kaffeestube wurde die Heimreise angetreten.
Verein der Freunde und Förderer
der Stadt- und Kurbibliothek Bad Frankenhausen e.V.

