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Mi, 11:31 Uhr
11.06.2014

Ärger und Frust statt Wanderlust

Eigentlich müsste unsere Region ein Traum für Wanderer sein. Doch entlang der Kreisgrenze zwischen Nordhausen und dem Kyffhäuser scheint das Gegenteil der Fall zu sein. "Ein weißer Fleck für Wanderer" sei das, beschwert sich eine passionierte Wanderin in der nnz...


Das Wippertal, die Windleite und die Hainleite zwischen Kleinfurra im Landkreis Nordhausen und Sondershausen im Kyffhäuserkreis ist die pure Herausforderung für Wanderer!

Viele Wege führen auf die Hainleite, doch wer von Kleinfurra in Richtung Straußberg zu Fuß die Feuerkuppe erklimmen möchte, hat nur die Möglichkeit eine vielbefahren Straße zu nutzen und unter ständiger Gefahr seinen Spaziergang zu unternehmen.

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Dabei gibt es einen sehr schönen Wanderweg entlang am Friedhof Kleinfurra in Richtung Hainleite zum“ Sargberg“ um dann entlang eines wunderschönen Tales bis zum Straußberg zu gehen. Wenn da nicht dieser schöne Weg mitten auf einem Acker enden würde und man ca. 300 Meter durch hohe Frucht waten und andere Hindernisse überwinden müßte. Da ist die Lust am Spazieren gehen schnell verflogen und man kann nur noch fluchen.

Leider hat man auch in anderer Richtung nicht viel mehr Chancen über einen Wanderweg die Neuheide oberhalb von Großfurra zu erreichen, auch hier enden die Wege, egal ob man im Tal an der Wipper entlang oder auf dem Berg über die Birke gehen möchte, immer auf einem Acker. Mit Bestandssicherung und Qualitätsverbesserung der regionalen Erholungswege und enger Zusammenarbeit mit den Landkreisen, den Kommunen und weiteren Partnern, wie von den Kreiswegewarten versprochen, hat das leider nichts zu tun.

Hat der Landkreis Nordhausen hier keine Wegekarten mehr oder wissen die Wegewarte nicht, dass hier die Landwirte nach belieben die Wege einfach umpflügen und so für ihre Interessen nutzen.

Das Gebiet entlang der Kreisgrenze Landkreis Nordhausen und Kyffhäuserkreis ist ein weißer Fleck für Wanderer, hier als ganz normaler Spaziergänger in der Natur unterwegs zu sein, ist eine riesige Herausforderung und hat mit der viel zitierten Verbesserung der Infrastruktur nichts zu tun. Wandern soll Spaß machen erhält ja auch die Gesundheit aber hier ist es nur Frust und Ärger, wenn man am nächsten Ackerrand steht und nicht weiter kommt.

Im Namen vieler Wanderer aus Kleinfurra, Rüxleben und Hain
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Videl2402
11.06.2014, 13:34 Uhr
Stimme 100% zu!
Die Begehbarkeit unserer hiesigen Wanderwege ist derzeit überhaupt nicht gegeben. Die einen Wege findet man nicht, weil sie zugewuchert sind, andere führen (wie im Artikel schon erwähnt) ins nichts.
Die Wege sind nicht mal gekennzeichnet!
Hier muss dringend was passieren!
organum
11.06.2014, 18:50 Uhr
das gilt für die komplette Kreisgrenze
die Kreiswegewarte aus Sondershausen und Nordhausen können die Probleme leider nicht lösen, denn sie finden nicht das Gespräch miteinander. Eventuell kennen sie ihre Telefonnummern nicht.

Auch zwischen Hainrode und Kleinberndten wird der Wanderer in die Irre gehen, denn hier haben die Kreisverwaltungen beschlossen, dass die Hainleite eher nicht zum Wandern geeignet ist, von einer Einbindung der Naturerbeflächen oder der Burg Lohra ganz zu schweigen.
I.H.
11.06.2014, 20:55 Uhr
Sag mir wo die Wege sind, wo sind sie geblieben...?
Wenn die Wege an einem Acker enden ist nicht der Kreiswegewart schuld. Die Wege waren schlicht und einfach den Bäuerlein im Wege. Die neuen Landjunker lassen jetzt Raps und Mais auf unseren Wegen wachsen. Als Bäuerlein hat man schließlich die Lizenz zum Löten, Wegewegbeamen und sogar zum Mäusevergiften. Wir leben schließlich in einem Räuber- und Bauernstaat.
Max links
12.06.2014, 09:18 Uhr
Zustimmung
Den Vorkommentaren kann man nur zustimmen, nicht nur in Kleinfurra und Rüxleben ist Wander und Feldwegeklau an der Tagesordnung. Verantwortlich zeichnet hier bestimmt die mächtige Agrar- GmbH aus Wolkramshausen.

Auch hier hat man fleißig Feld und andere Wege entfernt, auch schon in der vorherigen Welt, zur Produktionssteigerung. Jetzt benutzen die überdimensionierten Landmaschinen mit ihren zig Tonnen Trag und Eigenlast fröhlich die schmalen Straßen in den Wohngebieten. Wo es keine befestigten Randstreifen oder Sommerwege gibt. Die Räder an den Seiten mächtig das Erdreich aufwühlen.

Keinem stört es, nicht mal den Aktiven Hüter des Ordnungsamtes. Die mächtige Agrar könnte ja keine Hilfestellungen in den Gemeinden mehr leisten. Nur, wer Bezahlt dann die nicht für den überschweren Schwerlastverkehr beschädigten Straßen und Wege. Die Agrar sicher nicht.

Der Bürger wird zu Ausbauarbeiten herangezogen und muss wie immer Blechen.
M-Links
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