Fr, 11:52 Uhr
13.06.2014
Wie weiter?
Der Insolvenzantrag bei Starthilfe Sondershausen ist gestellt. Wie geht es weiter? Mit Geschäftsführer Jürgen Rauschbach sprach kn...
Von der drohenden Insolvenz sind über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Starthilfe betroffen, die Hälfte davon sind in den drei betroffenen Kindertagesstätten Hachlbich, Berka und Bebra beschäftigt.
Ob es ein Insolvenzverfahren geben wird, muss erst der Insolvenzverwalter zusammen mit dem Amtsgericht Mühlhausen klären, ob denn überhaupt genügend veräußerbare Insolvenzmasse vorhanden ist.
Mit der Insolvenzanmeldung wurden der Starthilfe üblicherweise die Konten gesperrt. Auch wenn der vorläufige Betrieb weiter geht, alle Entscheidungen bei Starthilfe fällt jetzt der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Staufenbiel aus Mühlhausen.
Offensichtlich muss man sich wohl um den Fortbestand der drei Kindereinrichtungen die wenigsten Sorgen machen. Wie kn in einem Gespräch mit der ersten Beigeordneten der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD) erfuhr, ist der Bedarf für die Kindergartenplätze gesichert und auch die Gebäude sind gesichert. Trotzdem konnte Kraffzick noch keine gesicherte Zusage machen, dass die Stadt Sondershausen die Kitas Berka und Bebra übernimmt oder einen anderen Träger in der Hinterhand hat.
Noch unklar ist, wie es in Hachelbich genau weitergeht. Dort hatte die Gemeinde Kyffhäuserland den Vertrag mit Starthilfe bereits zum 31.12.2014 gekündigt, weil man die Kita in kommunaler Regie übernehmen will. Hier muss geklärt werden, was bis dahin in der Zeit passiert. Bürgermeister Hofmann war wegen Urlaubs nicht zu erreichen.
Der Kindergartenbetrieb in allen drei Einrichtungen geht aber jetzt normal weiter.
Da es für die Betreuung der Kinder einen Personalschlüssel gibt, kann man wohl davon ausgehen, dass die neuen Betreiber die eingespielten Erzieherteams zum überwiegenden Teil übernehmen werden.
Schwieriger wird es bei den anderen Projekten, die Starthilfe in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und zum Beispiel dem Paritätischen in Regie hatte. Über das Projekt der Betreuung Arbeitsloser im Rahmen von 50+ hatte kn ja bereits öfter berichtet, und auch die Themen Migranten und Freiwilliges sozailes Jahr müssen geklärt werden.
Wir stehen mit den verschiedenen Einrichtungen in Kontakt und versuchen für die über vier Großprojekte neue Träger zu finden. Für genau Aussagen dazu sei es aber noch zu früh.
Autor: khhVon der drohenden Insolvenz sind über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Starthilfe betroffen, die Hälfte davon sind in den drei betroffenen Kindertagesstätten Hachlbich, Berka und Bebra beschäftigt.
Ob es ein Insolvenzverfahren geben wird, muss erst der Insolvenzverwalter zusammen mit dem Amtsgericht Mühlhausen klären, ob denn überhaupt genügend veräußerbare Insolvenzmasse vorhanden ist.
Mit der Insolvenzanmeldung wurden der Starthilfe üblicherweise die Konten gesperrt. Auch wenn der vorläufige Betrieb weiter geht, alle Entscheidungen bei Starthilfe fällt jetzt der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Staufenbiel aus Mühlhausen.
Offensichtlich muss man sich wohl um den Fortbestand der drei Kindereinrichtungen die wenigsten Sorgen machen. Wie kn in einem Gespräch mit der ersten Beigeordneten der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD) erfuhr, ist der Bedarf für die Kindergartenplätze gesichert und auch die Gebäude sind gesichert. Trotzdem konnte Kraffzick noch keine gesicherte Zusage machen, dass die Stadt Sondershausen die Kitas Berka und Bebra übernimmt oder einen anderen Träger in der Hinterhand hat.
Noch unklar ist, wie es in Hachelbich genau weitergeht. Dort hatte die Gemeinde Kyffhäuserland den Vertrag mit Starthilfe bereits zum 31.12.2014 gekündigt, weil man die Kita in kommunaler Regie übernehmen will. Hier muss geklärt werden, was bis dahin in der Zeit passiert. Bürgermeister Hofmann war wegen Urlaubs nicht zu erreichen.
Der Kindergartenbetrieb in allen drei Einrichtungen geht aber jetzt normal weiter.
Da es für die Betreuung der Kinder einen Personalschlüssel gibt, kann man wohl davon ausgehen, dass die neuen Betreiber die eingespielten Erzieherteams zum überwiegenden Teil übernehmen werden.
Schwieriger wird es bei den anderen Projekten, die Starthilfe in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und zum Beispiel dem Paritätischen in Regie hatte. Über das Projekt der Betreuung Arbeitsloser im Rahmen von 50+ hatte kn ja bereits öfter berichtet, und auch die Themen Migranten und Freiwilliges sozailes Jahr müssen geklärt werden.
Wir stehen mit den verschiedenen Einrichtungen in Kontakt und versuchen für die über vier Großprojekte neue Träger zu finden. Für genau Aussagen dazu sei es aber noch zu früh.
