Mo, 15:40 Uhr
16.06.2014
Vorstellung der Preisträger des Kyffhäuser Ehrenamtspreises 2014 (5)
Ehrenamtliches Engagement passiert in vielen Bereichen des Lebens. Ob im Sport, im Jugend- oder Seniorenclub, bei der Feuerwehr, ob bei freiwilligen sozialen Diensten, in der Kirchgemeinde, in Chören oder Kunstvereinen, bei Initiativen im Umwelt- oder Tierschutz – ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit ist für unser Gemeinwohl und den Landkreis ebenso wichtig wie unersetzlich. In den folgenden Tagen möchten wir Ihnen die zehn Preisträger einzeln vorstellen....
Um die Personen, Vereine und Initiativen für ihr Engagement zu würdigen, fand am 23. Mai 2014 die erste Ehrenamtsgala des Kyffhäuserkreises imBurghof statt.
Es wurden zehn Personen mit dem Kyffhäuser Ehrenamtspreis ausgezeichnet, die sich durch ihr Engagement in einem Verein, einem Verband, einer Einrichtung, einer Initiative oder Ähnlichem besonders verdient gemacht haben.
In den folgenden Tagen möchten wir Ihnen die zehn Preisträger vorstellen.
Fortsetzen möchten wir mit der Kategorie Heimat- und Brauchtumspflege. Den Kyffhäuser Ehrenamtspreis 2014 in der Kategorie Heimat- und Brauchtumspflege erhielt Hartmut Jünemann aus Großenehrich für sein über 50-jähriges ehrenamtliches Engagement im Zeichen der Geschichte der Stadt Großenehrich.
Laudatorin zur Ehrenamtsgala war Frau Uta Kunze.
Der Reformator Martin Luther sagte einmal: Wer Gutes tun will, muss es verschwenderisch tun. Treffender kann man die ehrenamtliche Arbeit von Herrn Jünemann nicht beschreiben. Herr Jünemann geht seit nunmehr einem halben Jahrhundert verschwenderisch mit seiner Freizeit um und widmet sich tagtäglich seiner großen Leidenschaft - der Geschichte der Stadt Großenehrich.
Sein ehrenamtliches Engagement erstreckt sich über viele Bereiche: forschen, sammeln, schreiben und aktualisieren. Dahinter steckt eine unglaublich spannende Kostbarkeit, bei der es viel zu entdecken gibt und die den Kontakt zu vielen Menschen erst möglich macht(e). So schreibt Herr Jünemann die Chronik der Stadt, die Chroniken der örtlichen Vereine, pflegt den regionalen Kontakt zu Geschichtsvereinen, hält Vorträge, organisiert Führungen zum Beispiel durchs Mühltal und hat die Heimatstube mit interessanten Exponaten aus der Stadtgeschichte im Großenehricher Rathaus mit gestaltet. Das sind nur einige Beispiele für seinen unermüdlichen Einsatz.
Für die Schüler der Einheitsgemeinde ist er stets da, um Auskunft über die Geschichte der Stadt zu geben. Und wer was über seine Wurzeln, seine Familiengeschichte in unserem Ort wissen will, klopft natürlich auch bei Herrn Jünemann an.
Am Anfang schrieb er noch alles eigenhändig mit der Schreibmaschine. Im Zeitalter von Computertechnik kann sich das kaum noch einer vorstellen. Aber Herr Jünemann ist nicht in der Vergangenheit stehen geblieben. Er nutzt natürlich auch die neuen Medien. Dabei ist bewundernswert, dass es für ihn selbstverständlich ist, seine Bemühungen privat zu finanzieren und das verdient Hochachtung.
Herr Jünemann ist in diesem Februar 80 Jahre alt geworden, aber an den Ruhestand in Bezug auf das Ehrenamt denkt er noch lange nicht. Er hat noch Vieles vor und zu erledigen, sagte er, und dies ist bemerkenswert und verdient es ausgezeichnet zu werden.
Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen sagte einst Albert Schweizer. Das Denkmal hat sich Herr Jünemann schon in den Herzen seiner Mitmenschen in der Einheitsgemeinde Großenehrich erbaut, indem er die Geschichte lebendig hält und sie sogleich für die zukünftigen Generationen bewahrt.
Autor: khhUm die Personen, Vereine und Initiativen für ihr Engagement zu würdigen, fand am 23. Mai 2014 die erste Ehrenamtsgala des Kyffhäuserkreises imBurghof statt.
Es wurden zehn Personen mit dem Kyffhäuser Ehrenamtspreis ausgezeichnet, die sich durch ihr Engagement in einem Verein, einem Verband, einer Einrichtung, einer Initiative oder Ähnlichem besonders verdient gemacht haben.
In den folgenden Tagen möchten wir Ihnen die zehn Preisträger vorstellen.
Fortsetzen möchten wir mit der Kategorie Heimat- und Brauchtumspflege. Den Kyffhäuser Ehrenamtspreis 2014 in der Kategorie Heimat- und Brauchtumspflege erhielt Hartmut Jünemann aus Großenehrich für sein über 50-jähriges ehrenamtliches Engagement im Zeichen der Geschichte der Stadt Großenehrich.
Laudatorin zur Ehrenamtsgala war Frau Uta Kunze.
Der Reformator Martin Luther sagte einmal: Wer Gutes tun will, muss es verschwenderisch tun. Treffender kann man die ehrenamtliche Arbeit von Herrn Jünemann nicht beschreiben. Herr Jünemann geht seit nunmehr einem halben Jahrhundert verschwenderisch mit seiner Freizeit um und widmet sich tagtäglich seiner großen Leidenschaft - der Geschichte der Stadt Großenehrich.
Sein ehrenamtliches Engagement erstreckt sich über viele Bereiche: forschen, sammeln, schreiben und aktualisieren. Dahinter steckt eine unglaublich spannende Kostbarkeit, bei der es viel zu entdecken gibt und die den Kontakt zu vielen Menschen erst möglich macht(e). So schreibt Herr Jünemann die Chronik der Stadt, die Chroniken der örtlichen Vereine, pflegt den regionalen Kontakt zu Geschichtsvereinen, hält Vorträge, organisiert Führungen zum Beispiel durchs Mühltal und hat die Heimatstube mit interessanten Exponaten aus der Stadtgeschichte im Großenehricher Rathaus mit gestaltet. Das sind nur einige Beispiele für seinen unermüdlichen Einsatz.
Für die Schüler der Einheitsgemeinde ist er stets da, um Auskunft über die Geschichte der Stadt zu geben. Und wer was über seine Wurzeln, seine Familiengeschichte in unserem Ort wissen will, klopft natürlich auch bei Herrn Jünemann an.
Am Anfang schrieb er noch alles eigenhändig mit der Schreibmaschine. Im Zeitalter von Computertechnik kann sich das kaum noch einer vorstellen. Aber Herr Jünemann ist nicht in der Vergangenheit stehen geblieben. Er nutzt natürlich auch die neuen Medien. Dabei ist bewundernswert, dass es für ihn selbstverständlich ist, seine Bemühungen privat zu finanzieren und das verdient Hochachtung.
Herr Jünemann ist in diesem Februar 80 Jahre alt geworden, aber an den Ruhestand in Bezug auf das Ehrenamt denkt er noch lange nicht. Er hat noch Vieles vor und zu erledigen, sagte er, und dies ist bemerkenswert und verdient es ausgezeichnet zu werden.
Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen sagte einst Albert Schweizer. Das Denkmal hat sich Herr Jünemann schon in den Herzen seiner Mitmenschen in der Einheitsgemeinde Großenehrich erbaut, indem er die Geschichte lebendig hält und sie sogleich für die zukünftigen Generationen bewahrt.



