Mi, 10:29 Uhr
25.06.2014
Gastwirte mit Plus, Hoteliers mit Minus
Die Gastwirte hatten im ersten Quartal des Jahres zu jubeln. DIe Hoteliers hingegen hatten mit schwindenden Übernachtungen zu kämpfen. Der milde Winter sei Schuld, heißt es...
Die Unternehmen des Gastgewerbes setzten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im 1. Quartal 2014 real 0,4 Prozent weniger um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Nominal (zu jeweiligen Preisen) erreichte das Gastgewerbe allerdings mit 1,8 Prozent einen leichten Zuwachs. Demgegenüber setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im 1. Quartal real 0,1 Prozent und nominal 2,3 Prozent mehr um als im 1. Quartal 2013.
Die Umsatzentwicklung in Thüringen verlief in den beiden Teilbereichen des Gastgewerbes, dem Beherbergungsgewerbe und der Gastronomie, sehr unterschiedlich. Im Thüringer Beherbergungsgewerbe mussten im 1. Quartal 2014 spürbare Umsatzeinbußen in Kauf genommen werden (real: -6,5 Prozent; nominal: -4,6 Prozent), die sicher auch auf den ausgebliebenen Winter in den Wintersportgebieten zurückzuführen sind.
Im Gegensatz dazu konnte die Gastronomie im 1. Quartal 2014 mit 2,9 Prozent (real) und 5,2 Prozent (nominal) im Vergleich zum Vorjahr eine Umsatzsteigerung verbuchen. Insbesondere der Ausschank von Getränken in Schankwirtschaften konnte dabei ein Umsatzplus erzielen.
In der Beschäftigtenentwicklung gab es im Thüringer Gastgewerbe im 1. Quartal 2014 ein leichtes Plus von 1,3 Prozent, welches auf eine Zunahme der Zahl der Teilzeitbeschäftigten zurückzuführen ist (+ 2,7 Prozent). Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten sank im Vergleich zum 1. Quartal 2013 geringfügig um 0,2 Prozent.
Im Thüringer Beherbergungsgewerbe sank die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im 1. Quartal 2014 um 3,4 Prozent, in der Gastronomie lag diese Zahl um 2 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Auch in der Zahl der Teilzeitbeschäftigten wird diese unterschiedliche Entwicklung sichtbar.
Die Thüringer Gastronomie ist mit einer Quote von 60 Prozent Teilzeitstellen deutlich stärker von Teilzeitbeschäftigung geprägt als das Thüringer Beherbergungsgewerbe mit etwa einem Drittel aller Beschäftigten.
Ausführliche Ergebnisse zu diesem Thema enthält der aktuelle Statistische Bericht Umsatz und Beschäftigte im Handel und Gastgewerbe in Thüringen – Januar 2013 bis März 2014
Autor: redDie Unternehmen des Gastgewerbes setzten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im 1. Quartal 2014 real 0,4 Prozent weniger um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Nominal (zu jeweiligen Preisen) erreichte das Gastgewerbe allerdings mit 1,8 Prozent einen leichten Zuwachs. Demgegenüber setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im 1. Quartal real 0,1 Prozent und nominal 2,3 Prozent mehr um als im 1. Quartal 2013.
Die Umsatzentwicklung in Thüringen verlief in den beiden Teilbereichen des Gastgewerbes, dem Beherbergungsgewerbe und der Gastronomie, sehr unterschiedlich. Im Thüringer Beherbergungsgewerbe mussten im 1. Quartal 2014 spürbare Umsatzeinbußen in Kauf genommen werden (real: -6,5 Prozent; nominal: -4,6 Prozent), die sicher auch auf den ausgebliebenen Winter in den Wintersportgebieten zurückzuführen sind.
Im Gegensatz dazu konnte die Gastronomie im 1. Quartal 2014 mit 2,9 Prozent (real) und 5,2 Prozent (nominal) im Vergleich zum Vorjahr eine Umsatzsteigerung verbuchen. Insbesondere der Ausschank von Getränken in Schankwirtschaften konnte dabei ein Umsatzplus erzielen.
In der Beschäftigtenentwicklung gab es im Thüringer Gastgewerbe im 1. Quartal 2014 ein leichtes Plus von 1,3 Prozent, welches auf eine Zunahme der Zahl der Teilzeitbeschäftigten zurückzuführen ist (+ 2,7 Prozent). Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten sank im Vergleich zum 1. Quartal 2013 geringfügig um 0,2 Prozent.
Im Thüringer Beherbergungsgewerbe sank die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im 1. Quartal 2014 um 3,4 Prozent, in der Gastronomie lag diese Zahl um 2 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Auch in der Zahl der Teilzeitbeschäftigten wird diese unterschiedliche Entwicklung sichtbar.
Die Thüringer Gastronomie ist mit einer Quote von 60 Prozent Teilzeitstellen deutlich stärker von Teilzeitbeschäftigung geprägt als das Thüringer Beherbergungsgewerbe mit etwa einem Drittel aller Beschäftigten.
Ausführliche Ergebnisse zu diesem Thema enthält der aktuelle Statistische Bericht Umsatz und Beschäftigte im Handel und Gastgewerbe in Thüringen – Januar 2013 bis März 2014