Di, 10:34 Uhr
01.07.2014
Allein in Thüringen
Die Vorzüge (und Nachteile) des Single-Daseins genießen (oder durchleiden) mehr als ein Drittel aller Thüringer. Die Mehrheit dieser "Singles" würde dieses Wort für die Beschreibung ihrer Lebensverhältnisse aber wohl eher nicht verwenden...
Wie die endgültigen Ergebnisse des Zensus zeigen, gab es am Stichtag 9. Mai 2011 in Thüringen 376.000 Singlehaushalte. Dies ist mit 35,7 Prozent mehr als ein Drittel der 1,1 Millionen Privathaushalte. Damit lebte rund ein Sechstel der Bevölkerung allein.
Von den alleinlebenden Thüringern waren 67.000 Personen (18,0 Prozent) unter 30 Jahre alt, jedoch 138.000 Personen, und damit mehr als doppelt so viele (36,8 Prozent) Senioren, mindestens 65 Jahre alt.
Drei von vier Alleinlebenden (75,9 Prozent) wohnten zur Miete und nur ein Viertel (24,1 Prozent) im Wohneigentum. Von den alleinlebenden Unterdreißigjährigen hatten sogar 89,7 Prozent (60 Tausend Personen) ihre Wohnung gemietet, während immerhin sieben Tausend Personen (10,3 Prozent) in den eigenen vier Wänden lebten. Rund 1.300 Thüringer wohnten sogar allein im eigenen Einfamilienhaus.
Im Alter besitzen auch Alleinlebende zunehmend Wohneigentum. So wohnten zum Stichtag 96.000 Senioren (69,6 Prozent) allein in einer gemieteten Wohnung und 42.000 Senioren (30,4 Prozent) im Wohneigentum, darunter 23.000 Personen allein in ihrem Einfamilienhaus.
Ein Singlehaushalt verfügte in Thüringen im Durchschnitt über 62,1 Quadratmeter Wohnfläche, bei den Unterdreißigjährigen sind dies nur 52,9 Quadratmeter. Alleinlebenden Senioren standen 65,4 Quadratmeter zur Verfügung.
Im Bundesdurchschnitt waren die Wohnungen der alleinlebenden Senioren mit 78,4 Quadratmetern jedoch um ein Fünftel, im Durchschnitt der Alten Bundesländern mit 82,7 Quadratmetern sogar um mehr als ein Viertel (17,3 Quadratmeter) größer als in Thüringen.
Autor: redWie die endgültigen Ergebnisse des Zensus zeigen, gab es am Stichtag 9. Mai 2011 in Thüringen 376.000 Singlehaushalte. Dies ist mit 35,7 Prozent mehr als ein Drittel der 1,1 Millionen Privathaushalte. Damit lebte rund ein Sechstel der Bevölkerung allein.
Von den alleinlebenden Thüringern waren 67.000 Personen (18,0 Prozent) unter 30 Jahre alt, jedoch 138.000 Personen, und damit mehr als doppelt so viele (36,8 Prozent) Senioren, mindestens 65 Jahre alt.
Drei von vier Alleinlebenden (75,9 Prozent) wohnten zur Miete und nur ein Viertel (24,1 Prozent) im Wohneigentum. Von den alleinlebenden Unterdreißigjährigen hatten sogar 89,7 Prozent (60 Tausend Personen) ihre Wohnung gemietet, während immerhin sieben Tausend Personen (10,3 Prozent) in den eigenen vier Wänden lebten. Rund 1.300 Thüringer wohnten sogar allein im eigenen Einfamilienhaus.
Im Alter besitzen auch Alleinlebende zunehmend Wohneigentum. So wohnten zum Stichtag 96.000 Senioren (69,6 Prozent) allein in einer gemieteten Wohnung und 42.000 Senioren (30,4 Prozent) im Wohneigentum, darunter 23.000 Personen allein in ihrem Einfamilienhaus.
Ein Singlehaushalt verfügte in Thüringen im Durchschnitt über 62,1 Quadratmeter Wohnfläche, bei den Unterdreißigjährigen sind dies nur 52,9 Quadratmeter. Alleinlebenden Senioren standen 65,4 Quadratmeter zur Verfügung.
Im Bundesdurchschnitt waren die Wohnungen der alleinlebenden Senioren mit 78,4 Quadratmetern jedoch um ein Fünftel, im Durchschnitt der Alten Bundesländern mit 82,7 Quadratmetern sogar um mehr als ein Viertel (17,3 Quadratmeter) größer als in Thüringen.