Di, 15:49 Uhr
01.07.2014
Grußwort der Landrätin
Der Kyffhäuserkreis begeht heute sein 20. Jubiläum. Aus dem Grund gibt es ein Grußwort von Landrätin Antje Hochwin (SPD) an die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises. Hier der Wortlaut...
Liebe Bürgerinnen und Bürger des Kyffhäuserkreises
wir begehen am 1. Juli das 20. Jubiläum unseres Landkreises. Denken wir hierbei an das Lebensalter, würden wir einem jungen Menschen gegenüberstehen und sagen: Du bist aber gewachsen und reif geworden! Dieses Bild passt auch auf unseren Landkreis. Natürlich gab es keine Flächenänderung, aber die Entwicklungen, die unser Kreis in den letzten 20 Jahren vollzogen hat, zeugen von Wachstum.
Landrätin Antje Hochwind (Foto: Landratsamt Kyffhäuserkreis)
Als Landrätin bin ich viel im Landkreis unterwegs und begegne zahlreichen Menschen. Diese Bürgernähe ist mir sehr wichtig, denn nur so kann ich die Sorgen und Nöte, aber auch die Freuden unserer Mitmenschen, kennenlernen. Diese Erfahrungen bereichern meine Arbeit sehr. Im Kyffhäuserkreis leben sehr engagierte Menschen und das ist nicht nur meine Auffassung als Landrätin, sondern diese Auffassung teilen mit mir oft auch Außenstehende. Das freut mich und erfüllt mich mit Stolz. Dass wir ein so aktiver Landkreis sind, davon zeugen auch die vielen Vereine, Projekte und Initiativen, die eine enorme Bereicherung unseres Gemeinwesens darstellen.
Dies ist nicht selbstverständlich und ein großer Wert, den es zu wahren gilt. Doch der Kyffhäuserkreis verfügt noch über viele weitere Stärken, deren es sich lohnt, immer wieder bewusst zu werden. Allein die landschaftliche Lage –umgeben von den drei Höhenzügen Hainleite, Windleite und dem Kyffhäusergebirge sowie der Flüsse Unstrut und Wipper, ist nicht nur für uns Bürgerinnen und Bürger eine Bereicherung, sondern auch ein touristischer Schatz, den es gilt, zu bewahren. Vieles haben wir schon angestoßen – sei es der Bau des Unstrut- Werra- Radweges, die Sanierung und die Neuvermarktung des Kyffhäuserdenkmals oder auch die Imagekampagne, die ab Herbst ihre Wirkung entfalten wird.
Doch gute Konzepte können nur greifen, wenn sie von den Menschen der Region getragen werden. Hierfür bedarf es des Gefühls der persönlichen Sicherheit und der Geborgenheit. Wir als Kreisverwaltung sind uns unserer Verantwortung bewusst und unterstützen nach unseren Möglichkeiten unsere Familien, Senioren, Kinder und Jugendlichen, aber auch unsere ortsansässigen Unternehmen. Das zeigt sich in einer gut ausgebauten und bezahlbaren Kinderbetreuung, ebenso wie am Rückgang der Arbeitslosigkeit/ Jugendarbeitslosigkeit sowie Unternehmenserweiterungen und Neuansiedlungen.
Halten wir heute Rückschau, so haben wir viel erreicht. Vor 20 Jahren war dies noch ungewiss. Peter Hengstermann musste sich als Landrat 1994 dem nicht einfachen Prozess der Kreisgebietsreform stellen. Erst vier Jahre zuvor wurde Deutschland geeint und das Leben der Menschen starken Veränderungen ausgesetzt. Es galt, zwei Kreise zusammenzuführen, die von hoher Arbeitslosigkeit und Strukturschwäche geprägt waren. Die Kreisverwaltung musste sich nun wieder neu strukturieren und zahlreiche Entscheidungen treffen.
Diese Herausforderungen wurden unter Leitung des damaligen Landrates Peter Hengstermann gemeistert, wofür ihm Dank und Anerkennung gebührt. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit entsteht nicht von heute auf morgen. Hierzu bedarf es der Begegnung und des gegenseitigen Kennenlernens, aber auch dem Wunsch, sich seiner Gemeinsamkeiten bewusst zu werden. Wir haben vieles, was uns verbindet. Ich denke hier auch an die zahlreichen bedeutenden Persönlichkeiten, die unserem Kreis zugegen sind und waren; wie z. B. unsere Sportler Gunda Niemann- Stirnemann, Jörg Hoffmann, Nils Schumann, Bernd Schlufter oder Annekathrin Thiele, aber auch der bedeutende Historiker Leopold von Ranke, der Anführer des Bauernkrieges Thomas Müntzer, Carl Ludwig Nietzsche, Vater des berühmten Philosophen Friedrich Nietzsche oder Musiker wie Max Bruch, Franz Liszt oder Max Reger verbindet man mit dem Kyffhäuserkreis.
Darauf können wir stolz sein und ich wünsche mir, dass wir gemeinsam unseren Landkreis als lebens- und liebenswerte Region mit all seinen Facetten und mit all seiner Kultur weiterentwickeln. Die Zukunft liegt in unseren Händen.
Antje Hochwind
Autor: khhLiebe Bürgerinnen und Bürger des Kyffhäuserkreises
wir begehen am 1. Juli das 20. Jubiläum unseres Landkreises. Denken wir hierbei an das Lebensalter, würden wir einem jungen Menschen gegenüberstehen und sagen: Du bist aber gewachsen und reif geworden! Dieses Bild passt auch auf unseren Landkreis. Natürlich gab es keine Flächenänderung, aber die Entwicklungen, die unser Kreis in den letzten 20 Jahren vollzogen hat, zeugen von Wachstum.
Landrätin Antje Hochwind (Foto: Landratsamt Kyffhäuserkreis)
Als Landrätin bin ich viel im Landkreis unterwegs und begegne zahlreichen Menschen. Diese Bürgernähe ist mir sehr wichtig, denn nur so kann ich die Sorgen und Nöte, aber auch die Freuden unserer Mitmenschen, kennenlernen. Diese Erfahrungen bereichern meine Arbeit sehr. Im Kyffhäuserkreis leben sehr engagierte Menschen und das ist nicht nur meine Auffassung als Landrätin, sondern diese Auffassung teilen mit mir oft auch Außenstehende. Das freut mich und erfüllt mich mit Stolz. Dass wir ein so aktiver Landkreis sind, davon zeugen auch die vielen Vereine, Projekte und Initiativen, die eine enorme Bereicherung unseres Gemeinwesens darstellen.Dies ist nicht selbstverständlich und ein großer Wert, den es zu wahren gilt. Doch der Kyffhäuserkreis verfügt noch über viele weitere Stärken, deren es sich lohnt, immer wieder bewusst zu werden. Allein die landschaftliche Lage –umgeben von den drei Höhenzügen Hainleite, Windleite und dem Kyffhäusergebirge sowie der Flüsse Unstrut und Wipper, ist nicht nur für uns Bürgerinnen und Bürger eine Bereicherung, sondern auch ein touristischer Schatz, den es gilt, zu bewahren. Vieles haben wir schon angestoßen – sei es der Bau des Unstrut- Werra- Radweges, die Sanierung und die Neuvermarktung des Kyffhäuserdenkmals oder auch die Imagekampagne, die ab Herbst ihre Wirkung entfalten wird.
Doch gute Konzepte können nur greifen, wenn sie von den Menschen der Region getragen werden. Hierfür bedarf es des Gefühls der persönlichen Sicherheit und der Geborgenheit. Wir als Kreisverwaltung sind uns unserer Verantwortung bewusst und unterstützen nach unseren Möglichkeiten unsere Familien, Senioren, Kinder und Jugendlichen, aber auch unsere ortsansässigen Unternehmen. Das zeigt sich in einer gut ausgebauten und bezahlbaren Kinderbetreuung, ebenso wie am Rückgang der Arbeitslosigkeit/ Jugendarbeitslosigkeit sowie Unternehmenserweiterungen und Neuansiedlungen.
Halten wir heute Rückschau, so haben wir viel erreicht. Vor 20 Jahren war dies noch ungewiss. Peter Hengstermann musste sich als Landrat 1994 dem nicht einfachen Prozess der Kreisgebietsreform stellen. Erst vier Jahre zuvor wurde Deutschland geeint und das Leben der Menschen starken Veränderungen ausgesetzt. Es galt, zwei Kreise zusammenzuführen, die von hoher Arbeitslosigkeit und Strukturschwäche geprägt waren. Die Kreisverwaltung musste sich nun wieder neu strukturieren und zahlreiche Entscheidungen treffen.
Diese Herausforderungen wurden unter Leitung des damaligen Landrates Peter Hengstermann gemeistert, wofür ihm Dank und Anerkennung gebührt. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit entsteht nicht von heute auf morgen. Hierzu bedarf es der Begegnung und des gegenseitigen Kennenlernens, aber auch dem Wunsch, sich seiner Gemeinsamkeiten bewusst zu werden. Wir haben vieles, was uns verbindet. Ich denke hier auch an die zahlreichen bedeutenden Persönlichkeiten, die unserem Kreis zugegen sind und waren; wie z. B. unsere Sportler Gunda Niemann- Stirnemann, Jörg Hoffmann, Nils Schumann, Bernd Schlufter oder Annekathrin Thiele, aber auch der bedeutende Historiker Leopold von Ranke, der Anführer des Bauernkrieges Thomas Müntzer, Carl Ludwig Nietzsche, Vater des berühmten Philosophen Friedrich Nietzsche oder Musiker wie Max Bruch, Franz Liszt oder Max Reger verbindet man mit dem Kyffhäuserkreis.
Darauf können wir stolz sein und ich wünsche mir, dass wir gemeinsam unseren Landkreis als lebens- und liebenswerte Region mit all seinen Facetten und mit all seiner Kultur weiterentwickeln. Die Zukunft liegt in unseren Händen.
Antje Hochwind
