Do, 11:05 Uhr
03.07.2014
Gesucht: Jede Menge Kultur
Im Juni traf sich der Regionalbeirat für die Erarbeitung des überregionalen Kulturentwicklungskonzeptes in der Modellregion Nordthüringen zum dritten Mal. Was da kulturell beraten wurde, das hat die nnz erfahren...
Auf der Tagesordnung für die zwölf Beiratsmitglieder, den externen Berater vom Institut für Kulturpolitik, Dr. Patrick S. Föhl und die Regionalkoordinatoren stand unter anderem die Auswertung der Ergebnisse des 1. Kulturworkshops im Bleicheröder Kulturhaus.
Als wichtigste Erkenntnisse dieses Workshop-Tages für die beteiligten Akteure galten zum einen, dass die vielfältige Kulturlandschaft der Modellregion dringend einer stärkeren Vernetzung bedarf. Außerdem wurde angeregt, auch nach dem Erarbeitungsprozess, der mit der Übergabe der Kulturentwicklungskonzeption spätestens Anfang 2015 beendet sein wird, dringend auf die Unterstützung eines Koordinators für kulturelle Angebote zu setzen.
Schon jetzt wird deutlich, wie gut die Kulturakteure zusammenspielen, wenn sie sich kennenlernen und voneinander erfahren. Die Theater Nordhausen/Lohorchester Sondershausen GmbH mit ihren vier regionalen Gesellschaftern macht dieses Zusammenspiel im Großen bereits seit vielen Jahren vor. Doch bietet die Region mit ihren mehr als 400 Vereinen und vielen weiteren Einrichtungen sowie Akteuren, die sich im kulturellen Bereich bewegen, eben noch sehr viel mehr Potential für kreative Projekte und innovative Konzepte der Zusammenarbeit.
Außerdem wurde beschlossen, zum 2. Kulturworkshop am 9. September auf dem KUNSTHOF Friedrichsrode die Jugendkultur mit einem eigenen Workshop näher zu beleuchten.
Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme der kulturellen Infrastruktur in der Modellregion lagen den Beiratsmitgliedern im Entwurf ebenfalls vor. Für diese Bestandsaufnahmen wurden bis März dieses Jahres 54 Einrichtungen im Kulturbereich mit einem Fragebogen intensiv beleuchtet. Als ein Ergebnis für die Akteure in weiten Teilen der ländlich geprägten Regionen steht fest, dass Kultur ohne Ehrenamt kaum noch möglich ist. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und dem Wegbrechen von finanziellen Sicherheiten scheint es aus heutiger Sicht als besonders notwendig, eben jene kreativen Netzwerke für kulturelle Angebote zukunftssicher und tragfähig zu knüpfen.
Mit der Bestandsaufnahme und der Strukturanalyse für die Modellregion sind alle notwendigen Materialien vom Institut erarbeitet, auf die nun in enger Abstimmung mit dem Regionalbeirat die Arbeit an konkreten Konzeptinhalten folgen wird. Ein Bestandteil dieses Arbeitsschrittes ist der 2. Kulturworkshop in Friedrichsrode am 9. September.
Alle, die Interesse an einer Teilnahme am Workshop haben, finden zahlreiche Informationen dazu und den Kontakt zu den Koordinatoren unter kulturkonzept-kyf-ndh.de. Die Erarbeitung des überregionalen Kulturentwicklungskonzept für die Modellregion Nordhausen/Kyffhäuser wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert.
Autor: redAuf der Tagesordnung für die zwölf Beiratsmitglieder, den externen Berater vom Institut für Kulturpolitik, Dr. Patrick S. Föhl und die Regionalkoordinatoren stand unter anderem die Auswertung der Ergebnisse des 1. Kulturworkshops im Bleicheröder Kulturhaus.
Als wichtigste Erkenntnisse dieses Workshop-Tages für die beteiligten Akteure galten zum einen, dass die vielfältige Kulturlandschaft der Modellregion dringend einer stärkeren Vernetzung bedarf. Außerdem wurde angeregt, auch nach dem Erarbeitungsprozess, der mit der Übergabe der Kulturentwicklungskonzeption spätestens Anfang 2015 beendet sein wird, dringend auf die Unterstützung eines Koordinators für kulturelle Angebote zu setzen.
Schon jetzt wird deutlich, wie gut die Kulturakteure zusammenspielen, wenn sie sich kennenlernen und voneinander erfahren. Die Theater Nordhausen/Lohorchester Sondershausen GmbH mit ihren vier regionalen Gesellschaftern macht dieses Zusammenspiel im Großen bereits seit vielen Jahren vor. Doch bietet die Region mit ihren mehr als 400 Vereinen und vielen weiteren Einrichtungen sowie Akteuren, die sich im kulturellen Bereich bewegen, eben noch sehr viel mehr Potential für kreative Projekte und innovative Konzepte der Zusammenarbeit.
Außerdem wurde beschlossen, zum 2. Kulturworkshop am 9. September auf dem KUNSTHOF Friedrichsrode die Jugendkultur mit einem eigenen Workshop näher zu beleuchten.
Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme der kulturellen Infrastruktur in der Modellregion lagen den Beiratsmitgliedern im Entwurf ebenfalls vor. Für diese Bestandsaufnahmen wurden bis März dieses Jahres 54 Einrichtungen im Kulturbereich mit einem Fragebogen intensiv beleuchtet. Als ein Ergebnis für die Akteure in weiten Teilen der ländlich geprägten Regionen steht fest, dass Kultur ohne Ehrenamt kaum noch möglich ist. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und dem Wegbrechen von finanziellen Sicherheiten scheint es aus heutiger Sicht als besonders notwendig, eben jene kreativen Netzwerke für kulturelle Angebote zukunftssicher und tragfähig zu knüpfen.
Mit der Bestandsaufnahme und der Strukturanalyse für die Modellregion sind alle notwendigen Materialien vom Institut erarbeitet, auf die nun in enger Abstimmung mit dem Regionalbeirat die Arbeit an konkreten Konzeptinhalten folgen wird. Ein Bestandteil dieses Arbeitsschrittes ist der 2. Kulturworkshop in Friedrichsrode am 9. September.
Alle, die Interesse an einer Teilnahme am Workshop haben, finden zahlreiche Informationen dazu und den Kontakt zu den Koordinatoren unter kulturkonzept-kyf-ndh.de. Die Erarbeitung des überregionalen Kulturentwicklungskonzept für die Modellregion Nordhausen/Kyffhäuser wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert.

