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Do, 16:00 Uhr
03.07.2014

Neues aus Berlin (38)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: "Pflegekräfte haben Hoffnung" und stellt fest, es ist trotzdem ein Tropfen auf den heißen Stein

Noch in der letzten Sitzungswoche des Deutschen Bundestages vor der Sommerpause wurde eine öffentliche Petition mit einstimmigem Votum des Petitionsausschusses dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung überwiesen. Anliegen dieser als auch weiterer Petitionen mit vielen Unterschriften ist es, die zukunftsgerechte Weiterentwicklung der Pflegeberufe voranzubringen. Angestrebt wird, die Pflegeausbildung zu reformieren, indem mit einem Pflegeberufegesetz ein einheitliches Berufsbild mit einer gemein­samen Grundausbildung und einer darauf aufbauenden Spezialisierung für die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege etabliert wird.

Jedoch die von der Koalition vorgelegte Pflegereform wird im Eiltempo durch den Bundestag gepeitscht - ohne Verbes­serung für die Betroffenen.
Kersten Steinke, Thüringer Abgeordnete, und ihre Fraktion DIE LINKE haben einen Antrag eingebracht, der die Forderungen von Gewerkschaften, Sozialverbänden und Betroffenen bündelt: Gute Pflege als ein Teil öffentlicher Daseinsvorsorge bedarf solidarischer Finanzierung und Ausbildung.
Kersten Steinke begründet den Antrag so: „Pflegekräfte sind im Dauerstress. Die volle pflegerische Versorgung ist in manchen Fällen nicht gewährleistet. Leistungsverbesserungen müssen her. Deckungslücken in der Pflegeversicherung sind zu schließen, damit sie nicht selbst zum Pflegefall wird.“

Wahlkeisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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