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Di, 13:36 Uhr
15.07.2014

Thüringer verstärkt in Osteuropa aktiv

Für Thüringen hat die Region Mittel- und Osteuropa (MOE) eine wachsende Bedeutung. Rund 22 Prozent der Gesamtexporte des Freistaats gingen 2013 in diesen Wirtschaftsraum. Attraktivste Investitionsziele sind Polen, Tschechien und Estland...

„Die mittel- und osteuropäischen Länder sind für die Thüringer Wirtschaft wichtige Handelspartner“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Der Freistaat exportierte 2013 Waren im Wert von 2,6 Milliarden Euro – ein Fünftel der Gesamtexporte – in die Region. Mit Ungarn (Platz 4), Tschechien (Platz 7) und Polen (Platz 9) rangierten drei der 16 MOE-Länder sogar unter den Top Ten. Im Gegenzug wurden 2013 Waren im Wert von
1,7 Milliarden Euro – 20,7 Prozent der Gesamtimporte – aus Mittel- und Osteuropa nach Thüringen geliefert.

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„Bei der Beurteilung der Standortbedingungen zeigen sich deutsche Investoren generell zufrieden mit Produktivität, Qualifikation und Kosten der Arbeitskräfte sowie der Verfügbarkeit und Qualität lokaler Zulieferer“, so Grusser. Wenig zufrieden sei man aber mit dem Niveau der Berufsausbildung und der vorhandenen Infrastruktur. Auch Korruption, fehlende Berechenbarkeit und Bürokratie machten den Firmen zu schaffen.
Autor: red

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