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Fr, 05:15 Uhr
01.08.2014

Muss etwas getan werden?

Im Schlosspark von Sondershausen hatte es nach den letzten schweren Gewittern auch einen Baum schwer erwischt, kn berichtete. Dazu meldete sich jetzt die Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten zu Wort.

Am Dienstag (29. Juli) hatte kn über den Sturmschaden im Schlosspark von Sondershausen berichtet (VON WEGEN NUR STURMSCHADEN!). An dem geschädigten Baum war deutlich zu erkennen, der Baum wurde nicht nur durch den Sturm geschädigt, sondern war innen schon arg krank, um es mal laienhaft auszudrücken. In diesem Zusammenhang hatte deshalb kn die Frage gestellt, wie sicher ist der Schlosspark?

Gestern meldete sich Herr Nagel von der Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten mit dem Hinweis zu Wort, wir kontrollieren regelmäßig den Baumbestand auf Schäden. Schon vor eineinhalb Wochen wurde der Auftrag erteilt (also noch vor dem Sturmschaden - Hinweis Redaktion) , so Herr Nagel von der Stiftung gegenüber kn am Telefon, dass der Baumbestand wieder kontrolliert werden soll.

Es ist gut zu wissen, dass regelmäßig Kontrollen durchgeführt werden. Trotzdem wird man wohl den Baumbestand dieses Mal intensiver als sonst kontrollieren müssen. Warum?

Muss etwas getan werden? (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Muss etwas getan werden? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Es ist nicht der erste "Sturmschaden" dieser Art! Bereits am Freitag, den 16. Juli 2010 hatte kn über einen fast analogen Sturmschaden (Bild von 2010) im Schlosspark berichtet (KEINE ERNSTHAFTEN SCHÄDEN). Und dieses Ereignis erwischte einen Baum, der nur wenige Meter von der Stelle entfernt ist, wo jetzt wieder ein Baum zeigte, das er krank ist.

Muss etwas getan werden? (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Muss etwas getan werden? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Beide Mal sind viele braune Stelle zu sehen. Sicher liegen die Ereignisse vier Jahre auseinander, aber vier Jahre sind im Vergleich zum Alter der Bäume nicht viel. Wenn sich kn Sorgen um die Sicherheit macht, dann ist das also nicht irgendwie aus der Luft gegriffen, um die Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten zu ärgern, oder jemanden schlecht zu machen, was unterschwellig im Telefongespräch kn vorgeworfen wurde.

Und wenn man obigen Baum sieht, dürfte er wohl kaum mehr zu retten sein. Da hilft wohl nur noch eine Fällung, um nicht ständig ein Absperrband im Park zu haben. Und damit tritt ein weiteres Problem auf.

Schon 2010 hatte kn gefragt, ob nicht etwas gegen diese im Bereich des Schlossparks sich bildende "kahle Stelle" gemacht werden muss:
Traurig ist aber, dass es diesen Baum auf der Großen Wiese zwischen Parkteich und Brücke über die Wipper erwischt hat. Jetzt ist dort doch eine kahle Stelle entstanden, die schnell geschlossen werden sollte.

Man wird wohl langsam darüber nachdenken müssen, Baumpflanzungen vorzunehmen, um auf Dauer den Baumbestand auch für die Nachwelt zu erhalten. Zumindest in diesem Bereich wird der Schlosspark wohl bald zur Schlosswiese, um es mal etwas überspitzt auszudrücken.
Auch in einem Park müssen Bäume nun mal erneuert werden. Das beinhaltet, auch wenn es mancher nicht hören will Baumfällung und gleichlaufend Baumpflanzungen. Nichts ist für die Ewigkeit, auch kein Wald oder eben Park.
Autor: khh

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