Do, 13:24 Uhr
07.08.2014
kn-Forum: Wundern in Oberheldrungen
Einsichtnahme in die damals erstellten Straßenausbaubeiträge und in die heutigen Grundstückseigentümer der hinteren Schachtstraße in Oberheldrungen wunderten sich über die neu berechneten Straßenausbaubeiträge, so Doris Weber in ihrem Leserbrief...
Die damals erstellten Bescheide sahen ganz anders aus. Zudem wurde die Grünfläche damals nicht mit berechnet und jeder Grundstückseigentümer hatte ein unbebautes Grundstück mit berechnet bekommen, Grünfläche, die sich mitten im Hof befand. Ich sah mir das an und musste feststellen, dass generell nicht nach Satzung berechnet wurde, denn in dieser Straße gibt es eine nicht übersehbare Grünanlage. Dann sah ich mir das Thüringer GIS – Programm und später die Bebauungen vor Ort an. Hier musste ich feststellen, dass bei einigen Anliegern die bebaute Fläche bis zur Grundstücksgrenze ging.
Wir fragten uns schon, wie man hier unbebaute Grundstücke berechnen konnte, wo es gar keine gab und die Grünanlage vergessen konnte, die vor der Haustür ist.
Also waren die Berechnungen so, dass die Gemeinde dadurch Schaden erlitt, da man zu Gunsten der Bürger berechnet hatte – das war bis 2004 so und nicht nur in dieser Straße.
Der heutige Straßenausbaubeitragsbescheid von diesen betroffenen Grundstückseigentümern wurde nach Satzung berechnet und trotzdem müssen die Anlieger viel weniger Geld bei 100 % bezahlen, als zuvor. Viele Grundstückseigentümer fragen sich heute, wer nun betrogen wurde, die Gemeinde damals, oder sie. Was wäre wohl gewesen, wenn die Neuberechnung nicht erfolgte. Diese Fragen sollten nicht offen im Raum stehen bleiben, alle haben ein Recht auf Antworten.
Doris Weber
Oberheldrungen
Autor: khhDie damals erstellten Bescheide sahen ganz anders aus. Zudem wurde die Grünfläche damals nicht mit berechnet und jeder Grundstückseigentümer hatte ein unbebautes Grundstück mit berechnet bekommen, Grünfläche, die sich mitten im Hof befand. Ich sah mir das an und musste feststellen, dass generell nicht nach Satzung berechnet wurde, denn in dieser Straße gibt es eine nicht übersehbare Grünanlage. Dann sah ich mir das Thüringer GIS – Programm und später die Bebauungen vor Ort an. Hier musste ich feststellen, dass bei einigen Anliegern die bebaute Fläche bis zur Grundstücksgrenze ging.
Wir fragten uns schon, wie man hier unbebaute Grundstücke berechnen konnte, wo es gar keine gab und die Grünanlage vergessen konnte, die vor der Haustür ist.
Also waren die Berechnungen so, dass die Gemeinde dadurch Schaden erlitt, da man zu Gunsten der Bürger berechnet hatte – das war bis 2004 so und nicht nur in dieser Straße.
Der heutige Straßenausbaubeitragsbescheid von diesen betroffenen Grundstückseigentümern wurde nach Satzung berechnet und trotzdem müssen die Anlieger viel weniger Geld bei 100 % bezahlen, als zuvor. Viele Grundstückseigentümer fragen sich heute, wer nun betrogen wurde, die Gemeinde damals, oder sie. Was wäre wohl gewesen, wenn die Neuberechnung nicht erfolgte. Diese Fragen sollten nicht offen im Raum stehen bleiben, alle haben ein Recht auf Antworten.
Doris Weber
Oberheldrungen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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