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Fr, 16:16 Uhr
08.08.2014

Haus am Wippertor der Nutzung übergeben

Am Vormittag fand offiziell die Übergabe des Gesundheits- und Pflegezentrums "Haus am Wippertor statt. Auch kn hat sich unter die Gäste gemischt...

Nach mehr als 2-jähriger Planungs- und Vorbereitungszeit fand 17. Mai 2013, der erste Spatenstich zum Bau des Gesundheits- und Pflegezentrums „Haus am Wippertor“ in der Sondershäuser Weizenstr. 17 statt und schon am 19. November 2013 konnte Richtfest gefeiert werden, kn berichtete ausführlich).

Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bauherr war die städtische "Wippertal" Wohnungsbau- und Grundstücksgesellschaft mbH, die das Gebäude nach der jetzigen Fertigstellung an den Volkssolidarität Kreisverband Sondershausen e.V. vermietet wird. Errichtet wurde ein viergeschossiger Neubau mit einer vorgebauten Cafeteria, der ab sofort Wohnort für bis zu 60 pflegebedürftige Menschen sein kann. Die ersten 12 Bewohner sind schon am 1. August eingezogen.

Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die Planung des Objektes führten die "Wippertal" Wohnungsbau- und Grundstücksgesellschaft mbH und die Volkssolidarität Kreisverband Sondershausen e.V. u.a. gemeinsam mit dem Cottbusser Architekturbüro zimmermann + partner architekten BDA durch, wie kn vom Geschäftsführer der Wippertal Eckhard Wehmeier erfuhr.

Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Eckhard Wehmeier reicht symbolisch den Schlüssel des Hauses an Heimleiter Olaf Schmimmelpfennig weiter. Den Schlüssel hatte Wehmeier zuvor von Baubetreuer Klaus Jeschke bekommen, der bereits für mehrere Pflegeheime Baubetreuer war und ist.

Beim Haus am Wippertor handelt es sich um eine Pflegeeinrichtung der 4. Generation entsprechend den Empfehlungen des Kuratoriums Deutsche Altershilfe. Wie funktioniert das Ganze?. Die pflegebedürftigen Bewohner werden in Gruppen bis zu 15 Personen in eigenen Bereichen leben und – soweit noch möglich – auch gemeinsam Mahlzeiten zubereiten und verzehren. Ziel ist, durch gemeinsame Tätigkeiten eine soziale Einbindung zu schaffen, so dass Verhältnisse ähnlich wie in einer Großfamilie können, wie Heimleiter Olaf Schimmelpfennig von der Volkssolidarität gegenüber kn erläuterte. Als eigentlicher Wohnbereich und Rückzugsort stehen den Bewohnern 52 Einzel- und 4 Doppelzimmer zur Verfügung.

Die Zusammenarbeit von "Wippertal" Wohnungsbau- und Grundstücksgesellschaft und dem Volkssolidarität Kreisverband Sondershausen e.V. ist keine neue Geschichte. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet man als vertrauenswürdiger Geschäftspartner in den Häusern Segelteichstraße 34 und Julian-Grimau-Straße 9 im Bereich des betreuten Wohnens zusammen.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 4,6 Mio. Euro zuzüglich der Kosten für die Außenanlage. Die Kosten der Innenausstattung trägt der Volkssolidarität Kreisverband Sondershausen e.V. als zukünftiger Nutzer selber. Nach erfolgter öffentlicher Ausschreibung erhielt das Greußener Unternehmen HTI Hoch-, Tief- und Industriebau GmbH als Generalunternehmen den Zuschlag zum Bau des Objektes. Zahlreiche Firmen der Region haben am Bau des Objektes mitgewirkt, so HESA, TGA u.a..

Die Außenanlage gestaltet man gemeinsam mit der Wohnungsgenossenschaft Glückauf, Hier werden insgesamt rund 470.000 Euro in die Verschönerung des Wippertors gesteckt, wovon rund 133.000 Euro aus der Stadtkasse fließen.

Mit der Cafeteria wurde im Haus auch eine zentrale Begegnungsstätte der Volkssolidarität in Betrieb genommen. Die in der Alexander-Puschkin-Promenade bestehende Begegnungsstätte wurde hier her ins Wippertor verlagert.

Die Volkssolidarität hat auch kräftig in die Inneneinrichtung investieren müssen, denn über eine halbe Million Euro wurden aufgenommen, davon stammen 245.000 Euro aus der Fernsehlotterie.

Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Mit dem Neubau "Haus am Wippertor" wird das Zentrum der Stadt Sondershausen deutlich aufgewertet, so Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), in Doppelfunktion, da er auch Aufsichtsratsvorsitzender der Wippertal ist, in seinen Grußworten. Die Wippertal leistet mit dem Neubau einen wichtigen Beitrag in der Stadtentwicklung und hilft besonders beim Decken des Bedarfs an Pflegeplätzen, besonders für ältere Bürger.

Mit diesem Haus kann man die Folgen des auch in Sondershausen zu spürenden demografischen Wandels Rechnung tragen, so Kreyer und wünschte dem Haus viel Erfolg.

Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Aufenthaltsraum mit Küche

Vertreter von von Bauausführenden Firmen, Vertreter von Vereinen und natürlich Politiker nahmen an der feierlichen Eröffnungsfeier teil, so die Vorsitzende des Stadtrats Annemarie Voigt), mehrere Stadträte und im Auftrag der Landrätin Verwaltungsleiter Dr. Heinz-Ulrich Thiele. Bis 15:00 Uhr bestand dann die für die geladenen Gäste die Möglichkeit das Objekt zu besichtigen.

Und mit dieser Besichtigung hatte es eine besondere Bewandtnis:
Eigentlich war die Besichtigung nur für geladene Gäste vorgesehen. Sowohl Kreyer, als auch Wehmeier entschuldigten sich, dass in einigen Medien bekannt gegeben wurde, es wäre ein Tag der offenen Tür. Hier war man offensichtlich falsch verstanden worden. Mit Rücksicht auf die schon eingezogenen Bewohner sollte das nicht öffentlich sein, eben nur für die geladenen Gäste.

Den feierlichen Rahmen unterstrich die musikalische Umrahmung. Frau Ogata, die gerade einen Kurs in der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen durchführt, brachte ein Musikschülerin und zwei Musikschüler mit, die sehr viel Beifall bekamen.
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Haus am Wippertor der Nutzung übergeben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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