Mi, 14:54 Uhr
27.08.2014
Tipps zum Ausbildungsbeginn
Für viele Jugendliche beginnt spätestens zum 1. September ein neuer Lebensabschnitt: Die Berufsausbildung. Tipps für einen perfekten Start in das Berufsleben gibt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt...
Thomas Fahlbusch, Abteilungsleiter Berufsbildung bei der IHK Erfurt (re.) begrüßt Ausbilder Marcel Marold von der Emons Spedition GmbH aus Erfurt mit seinen sechs Lehrlingen zur Veranstaltung Erfolgreicher Ausbildungsstart vor dem Gebäude der Kammer.
Der Erfolg einer Ausbildung hängt nicht nur vom fachlichen Wissen und Können ab, sondern auch vom Auftreten und den Umgangsformen, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Ein gepflegtes Äußeres und ein zum Beruf passendes Outfit ist wichtig für den ersten Eindruck, empfiehlt der IHK-Chef. Das habe nichts mit verstaubten Benimmregeln zu tun, sondern mit Respekt und Einfühlungsvermögen.
Die neuen Auszubildenden stünden von einem Tag zum anderen mitten im Berufsleben. Schon die Arbeitszeit von morgens bis abends sei ungewohnt und anstelle von Mitschülern würden sie hauptsächlich Kunden, Kollegen und Ausbilder umgeben. Darüber hinaus erwarteten die Unternehmen von Beginn an hohe Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Fleiß, Ehrlichkeit und Freundlichkeit.
Beim Ausbildungsstart empfiehlt die IHK Erfurt vor allem die Beachtung folgender Dinge:
Autor: redThomas Fahlbusch, Abteilungsleiter Berufsbildung bei der IHK Erfurt (re.) begrüßt Ausbilder Marcel Marold von der Emons Spedition GmbH aus Erfurt mit seinen sechs Lehrlingen zur Veranstaltung Erfolgreicher Ausbildungsstart vor dem Gebäude der Kammer.
Der Erfolg einer Ausbildung hängt nicht nur vom fachlichen Wissen und Können ab, sondern auch vom Auftreten und den Umgangsformen, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Ein gepflegtes Äußeres und ein zum Beruf passendes Outfit ist wichtig für den ersten Eindruck, empfiehlt der IHK-Chef. Das habe nichts mit verstaubten Benimmregeln zu tun, sondern mit Respekt und Einfühlungsvermögen.
Die neuen Auszubildenden stünden von einem Tag zum anderen mitten im Berufsleben. Schon die Arbeitszeit von morgens bis abends sei ungewohnt und anstelle von Mitschülern würden sie hauptsächlich Kunden, Kollegen und Ausbilder umgeben. Darüber hinaus erwarteten die Unternehmen von Beginn an hohe Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Fleiß, Ehrlichkeit und Freundlichkeit.
Beim Ausbildungsstart empfiehlt die IHK Erfurt vor allem die Beachtung folgender Dinge:
- Pünktlichkeit– sollte selbstverständlich sein. Andernfalls riskiert der Azubi, für unzuverlässig gehalten zu werden. Also besser etwas mehr Zeit für den Weg zur Arbeit einplanen sowie mögliche Verkehrsprobleme berücksichtigen und den Ausbilder telefonisch informieren, wenn trotz allem eine Verspätung droht.
- Vorbereitung– gehört dazu. In der ersten Zeit werden Kollegen vorgestellt, der Betrieb gezeigt und erklärt, wie die Ausbildung abläuft. Ratsam ist, sich schon vorab mit dem Ausbildungsbetrieb zu beschäftigen – zum Beispiel über das Internet.
- Nur wer fragt, lernt!– Der Unternehmer erwartet vom Auszubildenden, dass er sich informiert, wenn er etwas nicht verstanden hat. Wichtige Fragen für den Anfang: Namen und Funktionen der wichtigsten Ansprechpartner; Melden am Telefon; Verhaltensweise gegenüber Kunden; Lage der Pausen- und Sanitärräume; Regelungen zu Arbeits- und Pausenzeiten.
- Umgangsformen– sind ganz wichtig. Lieber einmal zu viel grüßen als zu wenig. Azubis sind diejenigen, die zuerst grüßen sollten. Die Initiative zum Händedruck hingegen geht immer vom Ranghöheren aus. Dabei kommt ein kräftiger Händedruck besser an, als ein schlaffer. Die Vorstellung sollte immer mit Vor- und Nachnamen erfolgen. Kollegen und Kunden werden mit Sie angesprochen, es sei denn, das Du wird angeboten.
