So, 23:10 Uhr
31.08.2014
Zum morgigen Weltfriedenstag
Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen! Dazu eine Presseerklärung des Kreisverbandes der Linkspartei zum morgigen Antikriegs- und Weltfriedenstag...
Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der 2. Weltkrieg. Am Ende des Krieges zählte man Millionen Tote, Europa und die Welt betrauerten unendliches Leid und unermessliche Zerstörung.
Der Antikriegs- und Weltfriedenstag am 1. September ist jährlicher Tag der eindringlichen Mahnung und des Gedenkens an die Opfer. Die Bilder der Erinnerung verdeutlichen eines schmerzhaft: Krieg bedeutet stets menschliches Leid, soziales und humanitäres Elend und die Zerstörung der Umwelt. Die Hoffnung am Ende des 2. Weltkrieges, so etwas möge sich nie wiederholen, die Menschheit endlich begreifen und lernen, erfüllte sich nicht.
Leider gilt vielerorts Krieg als legitimes Mittel der Politik, zur Durchsetzung imperialer, geostrategischer Interessen; zur Lösung religiöser, ethnischer oder sozialer Konflikte – mit furchtbaren Folgen. DIE LINKE sagt aus gutem Grund: Nicht einmal als Ultima Ratio darf Krieg gedacht werden.
Der 1. September steht in diesem Jahr auch unter dem Eindruck aktueller Kriege und humanitärer Katastrophen: Der Deutsche Bundestag wird sich an diesem Tag mit der Frage von Waffenexporten in das Kriegsgebiet Nord-Irak beschäftigen. Es ist für uns nicht hinnehmbar, wenn die, von Bundespräsident Gauck bis zur Verteidigungsministerin von der Leyen geforderte, neue und aktivere Rolle Deutschlands in der Welt sich in Rüstungsexporten in Kriegsgebiete ausdrückt. Das Gegenteil wäre wichtiger und richtiger, nämlich alles zu unternehmen, um Leiden zu lindern, Flüchtlinge aufzunehmen und zivile Strukturen, wie die UNO, zu stärken.
Nach dem 2. Weltkrieg war es auf allen Seiten Konsens, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf. Diesen Konsens gilt es aufrecht zu erhalten, statt ihn aufzuweichen. Vor dem Hintergrund unserer Geschichte sind wir aufgefordert, in jeder Auseinandersetzung der zivilen Konfliktlösung den Vorrang zu geben und das heißt eben auch, einzutreten für ein sofortiges Exportverbot von Waffen und militärischem Know-how.
Autor: khhMit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der 2. Weltkrieg. Am Ende des Krieges zählte man Millionen Tote, Europa und die Welt betrauerten unendliches Leid und unermessliche Zerstörung.
Der Antikriegs- und Weltfriedenstag am 1. September ist jährlicher Tag der eindringlichen Mahnung und des Gedenkens an die Opfer. Die Bilder der Erinnerung verdeutlichen eines schmerzhaft: Krieg bedeutet stets menschliches Leid, soziales und humanitäres Elend und die Zerstörung der Umwelt. Die Hoffnung am Ende des 2. Weltkrieges, so etwas möge sich nie wiederholen, die Menschheit endlich begreifen und lernen, erfüllte sich nicht.
Leider gilt vielerorts Krieg als legitimes Mittel der Politik, zur Durchsetzung imperialer, geostrategischer Interessen; zur Lösung religiöser, ethnischer oder sozialer Konflikte – mit furchtbaren Folgen. DIE LINKE sagt aus gutem Grund: Nicht einmal als Ultima Ratio darf Krieg gedacht werden.
Der 1. September steht in diesem Jahr auch unter dem Eindruck aktueller Kriege und humanitärer Katastrophen: Der Deutsche Bundestag wird sich an diesem Tag mit der Frage von Waffenexporten in das Kriegsgebiet Nord-Irak beschäftigen. Es ist für uns nicht hinnehmbar, wenn die, von Bundespräsident Gauck bis zur Verteidigungsministerin von der Leyen geforderte, neue und aktivere Rolle Deutschlands in der Welt sich in Rüstungsexporten in Kriegsgebiete ausdrückt. Das Gegenteil wäre wichtiger und richtiger, nämlich alles zu unternehmen, um Leiden zu lindern, Flüchtlinge aufzunehmen und zivile Strukturen, wie die UNO, zu stärken.
Nach dem 2. Weltkrieg war es auf allen Seiten Konsens, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf. Diesen Konsens gilt es aufrecht zu erhalten, statt ihn aufzuweichen. Vor dem Hintergrund unserer Geschichte sind wir aufgefordert, in jeder Auseinandersetzung der zivilen Konfliktlösung den Vorrang zu geben und das heißt eben auch, einzutreten für ein sofortiges Exportverbot von Waffen und militärischem Know-how.
