Mi, 22:42 Uhr
03.09.2014
Schenkung an die Stadt
Bei der Suche nach geeigneten Büchern für die öffentlichen Bücherregale der Stadt Sondershausen wurde eine Familie fündig, aber auf ganz unerwarteter Weise. Was da los war, erfahren Sie hier...
Für die öffentlichen Buchregale sind nicht alle Bücher geeignet, weshalb es ja einen Koordinator gibt, Manfred Kucksch von der Stadtverwaltung Sondershausen, der maßgeblich die Aktion in Sondershausen ins Rollen gebracht hatte.
Beim Stöbern fiel der Familie Herrmann die Ausgabe eines älteren Werkes in die Hände, "Der Drogist", ein Wälzer in zwei Bänden. Ein Handbuch, so eine Art Standardwerk für die Arbeit der Drogisten seiner Zeit. Da die Druckausgabe keine Jahreszahl enthielt musste man anderweitig den Zeitpunkt der Auflage bestimmen, was mit ungefähr um 1927/28 datiert wurde.
Da es im Schlossmuseum eine ständige Ausstellung zu Apotheken gibt, wurde kurzer Hand mal bei Museumsmitarbeiterin Hannelore Kutscha nachgefragt, ob "Der Drogist" denn für das Museum interssant sei. Wahr es und eine Recherche ergab, dass so ein Exemplar nur noch in wenigen Universitätsbibliotheken "rumsteht".
Im Auftrag der Familie Herrmann übergab kn heute beide Bände, die noch etwas aufgearbeitet werden müssen, als Schenkung für das Schlossmuseum Sondershausen an die erste Beigeordnete der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD). Kraffzick und Kucksch (der auch das Foto schoss) waren gerade von der Eröffnung des zweiten öffentlichen Regals im Landratsamt des Kyffhäuserkreises gekommen.
Autor: khhFür die öffentlichen Buchregale sind nicht alle Bücher geeignet, weshalb es ja einen Koordinator gibt, Manfred Kucksch von der Stadtverwaltung Sondershausen, der maßgeblich die Aktion in Sondershausen ins Rollen gebracht hatte.
Beim Stöbern fiel der Familie Herrmann die Ausgabe eines älteren Werkes in die Hände, "Der Drogist", ein Wälzer in zwei Bänden. Ein Handbuch, so eine Art Standardwerk für die Arbeit der Drogisten seiner Zeit. Da die Druckausgabe keine Jahreszahl enthielt musste man anderweitig den Zeitpunkt der Auflage bestimmen, was mit ungefähr um 1927/28 datiert wurde.
Da es im Schlossmuseum eine ständige Ausstellung zu Apotheken gibt, wurde kurzer Hand mal bei Museumsmitarbeiterin Hannelore Kutscha nachgefragt, ob "Der Drogist" denn für das Museum interssant sei. Wahr es und eine Recherche ergab, dass so ein Exemplar nur noch in wenigen Universitätsbibliotheken "rumsteht".
Im Auftrag der Familie Herrmann übergab kn heute beide Bände, die noch etwas aufgearbeitet werden müssen, als Schenkung für das Schlossmuseum Sondershausen an die erste Beigeordnete der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD). Kraffzick und Kucksch (der auch das Foto schoss) waren gerade von der Eröffnung des zweiten öffentlichen Regals im Landratsamt des Kyffhäuserkreises gekommen.


