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Do, 14:09 Uhr
04.09.2014

Motor der Stadtentwicklung

Das Instrument der Städtebauförderung ist der Motor der Stadtentwicklung in Thüringen. Die Zusammenarbeit von Land und Kommunen beim Stadtumbau in den vergangenen 25 Jahren ist eine Erfolgsgeschichte...


Diese Entwicklung wollen wir auch künftig fortsetzen. Für Nordhausen haben Bund und Land bislang über 84 Millionen Euro Finanzhilfen bereitgestellt. In Nordhausen zeigt sich damit, was Städtebauförderung in der Vergangenheit geleistet hat und auch in Zukunft leisten kann. Den Herausforderungen des demografischen und energetischen Wandels stellen wir uns dabei mit der nachhaltigen Ausrichtung unserer Städtebauförderung“, erklärte heute die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, in Nordhausen.

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Bei einer Informationsveranstaltung zur Städtebauförderung im neuen Bürgerhaus der Stadt informierte Klaan die rund 120 Teilnehmer aus vielen Thüringer Kommunen über die Ausrichtung der Städtebauförderung und die Fördermöglichkeiten aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in den kommenden Jahren und über aktuelle Änderungen in der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2014.

Seit 1990 wurde die Stadtentwicklung in Thüringen mit rund drei Milliarden Euro Bundes- und Landesfinanzhilfen gefördert. Rund 65 % des Altbaubestandes im Freistaat sind mittlerweile instandgesetzt und modernisiert. 2014 hat der Bund die Städtebauförderung auf 650 Millionen Euro erhöht. Auf Thüringen entfallen rund 37 Millionen. Mit den Geldern des Landes und der Kommunen stehen damit über 100 Millionen Euro für Städtebauinvestitionen bereit.

„Wir haben mit der Stadtentwicklung historische Stadt- und Ortskerne saniert, charakteristische Stadtbilder wiederbelebt, leerstehende Häuser zurück gebaut, soziale Brennpunkte unterstützt, Verkehrsbelastungen gesenkt und Wohnumfelder aufgewertet“, so die Staatssekretärin weiter.

„So vielfältig wie die Städte und Gemeinden, so verschieden sind auch die Aufgaben beim Stadtumbau. Das Ministerium hat deshalb einen breiten Instrumentenkasten entwickelt. Wichtig ist beispielsweise, dass nicht mehr ausschließlich Kommunen mit über 10.000 Einwohnern, sondern alle Zentralen Orte gefördert werden können. Neben der Städtebauförderung gehören aber auch weitere Instrumente zu unserem Werkzeugkasten: beispielsweise die neuen Impulse für die Schulbauförderung (125 Millionen Euro), der Sanierungsbonus für private Hausinvestitionen (25 Millionen Euro), die IBA-Projektförderung und die Wohnungsbauförderung. Auch die ausgeweitete EFRE-Förderung (232 Millionen Euro) bietet den Kommunen für die nächsten Jahre einzigartige Gestaltungsmöglichkeiten.“
Autor: red

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