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Mo, 00:17 Uhr
08.09.2014

Aussteiger berichtet

Seit geraumer Zeit versuchen rechtsextreme Ideologen wieder sehr gezielt junge Menschen für ihre Zwecke anzuwerben. Dagegen wendet sich jetzt ein Veranstaltung des Stadtjugendrings mit Tipps zu Aufklärung...

Ganz besonders nehmen wir das auch verstärkt im Kyffhäuserkreis wahr, insbesondere durch Versuche rechtsextreme „Köderveranstaltungen“ in der Region zu etablieren.

Aussteiger berichtet (Foto: Stadtjugendring) Aussteiger berichtet (Foto: Stadtjugendring)

Damit diese Versuche wenig Erfolg haben, müssen gerade hier demokratische Parteien, Institutionen, Schulen, Verwaltungen und engagierte Bürger gezielt zusammenarbeiten. Deshalb hat der Stadtjugendring Sondershausen e.V. in Kooperation mit dem „Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis“ und der Düne e.V. für Dienstag, den 09.09.2014 von 15 Uhr bis ca. 18 Uhr in der Cruciskirche in Sondershausen eine Aufklärungsveranstaltung für Jugendliche, Lehrer(innen), Kommunalpolitiker(innen), Jugendarbeiter(innen), Verwaltungsmitarbeiter(innen) und engagierte Bürger organisiert.

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Hier soll über die wahren Ziele der Rechtsradikalen und die damit verbundenen Gefahren unter dem Titel „Wölfe im Schafspelz“ berichtet werden. Dabei wird neben dem kurzen Einstiegsfilm „ Wie Rechtsextreme ködern“, ein Aussteiger aus der rechtsradikalen Szene von seinem Erlebten berichten und anschließend wird dieser zusammen mit der Vorsitzenden des NSU Untersuchungsausschusses in Thüringen, Frau Marx, sowie einem Vertreter von „Mobit“ die Gefahren des Rechtsextremismus von heute erklären und auch Fragen beantworten.

Interessierte sind zu dieser Veranstaltung recht herzlich eingeladen.
Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogammes „TOLERANZEN FÖRDERN - KOMPETENZEN STÄRKEN“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Autor: khh

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