Mo, 22:36 Uhr
08.09.2014
Auch Schloss Kalbsrieth lädt ein zum Tag des offenen Denkmals ein
Anlässlich des Tages des offenen Denkmals am kommenden Sonntag, 14. September 2014, steht auch das Schloss in Kalbsrieth für die Besucher offen, wie der Verein für Heimatkunde, -geschichte und -schutz von Artern gegenüber kn informierte. Mehr zum Schloss schon vorab...
Von 10.00 Uhr bis in die frühen Abendstunden ist das Schloss für Besucher offen. Der Freundeskreis Schloss Kalbsrieth und der Heimatverein ARATORA laden herzlich ein, die Räumlichkeiten des Vereines im Parterre des Schlosses zu besichtigen, Ideen für deren Ausstattung und künftige Bestimmung zu hinterlassen, Gespräche zu führen und sich im hinter dem Schloss anschließenden Landschaftspark zu ergehen.
Historisches Foto von Schloss Kalbsrieth mit Wappen der Familie von Wolzogen über dem Eingangsportal.
Das kleine Schloss aus dem 17. Jahrhundert hat eine große Geschichte und ist eng mit Persönlichkeiten wie u. a. der Schriftstellerin Charlotte von Kalb (1761-1843) und dem Schriftsteller Ernst von Wolzogen (1855-1934) verbunden. Seit 1821 in Besitz der Familie von Wolzogen wurde Schloss Kalbsrieth im klassizistischen Stil umgestaltet und mit zahlreichen zeitgenössischen Einrichtungen bestückt.
Nachbesitzer bis 1945 war der Arterner Bankier Hans Büchner (1865-1958), dessen Besitz sowie die Innenausstattung des Hauses in den Nachkriegswirren verloren gingen. - Die bis heute aussagekräftigste und inhaltsreichste Monografie zur Geschichte der Familie von Kalb und ihres Schlosses stammt aus dem Jahr 1902 und wurde von dem Offizier und Historiker Johann Ludwig Klarmann (1846-1928) verfasst. Auszugsweise Kopien aus diesem Werk Geschichte der Familie von Kalb auf Kalbsrieth.
Mit besonderer Rücksicht auf Charlotte von Kalb und ihre nächsten Angehörigen sowie Kopien aus anderen Druckerzeugnissen werden Interessierten zum Tag des offenen Denkmals kostenlos angeboten. Darüber hinaus wird eine Auswahl lokalhistorischer Bücher zur Ansicht ausgelegt.
Der Heimatverein ARATORA lädt außerdem Interessierte ein, Einsicht in den derzeitigen Stand des Umbruches von Die Unstrut - Geschichte(n) vom Fluss zwischen Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein" (erscheint Ende 2014) und möglichst auch tatkräftig am zweiten Teil dieses Unstrut-Buches Anteil (Veröffentlichung Ende 2015) zu nehmen.
Autor: khhVon 10.00 Uhr bis in die frühen Abendstunden ist das Schloss für Besucher offen. Der Freundeskreis Schloss Kalbsrieth und der Heimatverein ARATORA laden herzlich ein, die Räumlichkeiten des Vereines im Parterre des Schlosses zu besichtigen, Ideen für deren Ausstattung und künftige Bestimmung zu hinterlassen, Gespräche zu führen und sich im hinter dem Schloss anschließenden Landschaftspark zu ergehen.
Historisches Foto von Schloss Kalbsrieth mit Wappen der Familie von Wolzogen über dem Eingangsportal.
Das kleine Schloss aus dem 17. Jahrhundert hat eine große Geschichte und ist eng mit Persönlichkeiten wie u. a. der Schriftstellerin Charlotte von Kalb (1761-1843) und dem Schriftsteller Ernst von Wolzogen (1855-1934) verbunden. Seit 1821 in Besitz der Familie von Wolzogen wurde Schloss Kalbsrieth im klassizistischen Stil umgestaltet und mit zahlreichen zeitgenössischen Einrichtungen bestückt.
Nachbesitzer bis 1945 war der Arterner Bankier Hans Büchner (1865-1958), dessen Besitz sowie die Innenausstattung des Hauses in den Nachkriegswirren verloren gingen. - Die bis heute aussagekräftigste und inhaltsreichste Monografie zur Geschichte der Familie von Kalb und ihres Schlosses stammt aus dem Jahr 1902 und wurde von dem Offizier und Historiker Johann Ludwig Klarmann (1846-1928) verfasst. Auszugsweise Kopien aus diesem Werk Geschichte der Familie von Kalb auf Kalbsrieth.
Mit besonderer Rücksicht auf Charlotte von Kalb und ihre nächsten Angehörigen sowie Kopien aus anderen Druckerzeugnissen werden Interessierten zum Tag des offenen Denkmals kostenlos angeboten. Darüber hinaus wird eine Auswahl lokalhistorischer Bücher zur Ansicht ausgelegt.
Der Heimatverein ARATORA lädt außerdem Interessierte ein, Einsicht in den derzeitigen Stand des Umbruches von Die Unstrut - Geschichte(n) vom Fluss zwischen Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein" (erscheint Ende 2014) und möglichst auch tatkräftig am zweiten Teil dieses Unstrut-Buches Anteil (Veröffentlichung Ende 2015) zu nehmen.

