Fr, 11:34 Uhr
12.09.2014
MDR-Sagenhaft-NABU-Kids am Kyffhäuser
Das Fernsehen kommt! Natürlich waren die NABU-Kids aus dem Kyffhäuserkreis aufgeregt, aber nicht nur deshalb, wie kn erfahren hat...
Lothar Hörning (Lodi) hatte eingeladen. Lodi vom NABU-Kyffhäuserkreis hatte mal wieder etwas vorbereitet. Am Sonnabend, den 06.09.2014 trafen sich 10 Kinder(im Alter von 6 bis 12 Jahren), teilweise mit den Eltern oder dem Opa 17.00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Panorama in Bad Frankenhausen.
Nach der Wanderung zur Streuobstwiese vor dem Waldrand hatten die Ersten schon Durst. Lodi erklärte die Bedeutung des Artensortengartens mit ca. 1600 Obstbäumen aus etwa 700 alten deutschen Arten.
Eine Gruppe der Kinder übernahm schon mal die Materialien für die Aktion Fledermäuse und brachte sie zum Waldrand. Heute sollten, mit etwas Glück, die hier vorkommenden Fledermausarten bestimmt werden.
Die zweite Gruppe hatte eine Ansitzwarte für Greifvögel dabei. Lodi hatte zuvor mit den Kindern mehrere Ansitzwarten gebaut. Fachkundig erklärten die Kids dem Fernsehteam, dass die Greifvögel somit einen genügend hohen Platz haben, um Ausschau nach Beute zu halten. Es besteht nun nicht Gefahr, dass dabei die Kronen aus den jungen Obstbäumen brechen.
Das Aufstellen bereitete Freude. Die anderen Ansitzwarten werden in nächster Zeit aufgebaut.
In der Zeit während die Erwachsenen die Netze für die Fledermäuse aufbauten, hatten einige Kinder Hunger oder Durst, andere warteten auf die Dämmerung oder stromerten im Wald umher.
Mit Einbruch der Dunkelheit stieg die Spannung. Ob heute überhaupt Fledermäuse fliegen? Werden sich auch Tiere ins Netz verirren?
Und dann endlich war es soweit. Die erste Fledermaus verfing sich im Netz. Lodi erklärte wie wichtig es ist, beim Befreien der Tiere aus dem Netz, deren Körperbau genau zu kennen, um sie nicht zu verletzen.
Alle waren gespannt auf die Erklärung von Lothi. Es ist eine Mopsfledermaus, ein Männchen. Es ist eine seltene, besonders bedrohte Art. Deshalb steht sie auf der Roten Liste besonders gefährdeter Tiere. Lodi erklärte Bestimmungsmerkmale, Körperaufbau und Besonderheiten. Auch die Erwachsenen, einschließlich Fernsehteam, waren in den Bann gezogen.
Schon nach kurzer Zeit verirrte sich ein zweites Tier in das Netz. Diesmal war es ein etwas kleineres Zwergfledermausmännchen. Auch diese Art steht auf der Roten Liste besonders gefährdeter Tiere.
Auch ein drittes Tier verirrte sich in einem Netz, konnte sich aber recht schnell selbst befreien, so dass eine Bestimmung nicht möglich war. Mit der Bestimmung der vorkommenden Arten kann jetzt tagsüber z.B. nach möglichen Wochenstuben, also Jungtieren, gesucht werden. Besondere Verantwortung haben dabei auch die Forstwirte. Sie sollten beispielsweise Totholzbäume als Lebensraum für Fledermäuse erhalten. Die Kinder durften dann die Fledermäuse aus ihren Händen fliegen lassen …und am Montag erzähle ich dann in der Schule was wir alles erlebt haben, waren die Worte eines Mädchens. Bestimmt reicht dazu eine Unterrichtsstunde nicht.
Wir bedanken uns bei den Erwachsenen für die Vorbereitung und Unterstützung. Natürlich bedanken wir uns auch beim Team des Fernsehens für die Einblicke in ihre Arbeit. Besondern Dank gilt Herrn Lothar Hörning für die Organisation. Er hat mit Freude und Sachverstand, auf lockere und einfache Art, den Kindern zu einem wunderschönen Erlebnis verholfen.
Die Sendung mit dem Thema: Unstrut und Kyffhäuser erscheint voraussichtlich Ende November bei MDR-Sagenhaft im Abendprogramm.
Der vollständige Artikel mit mehr Bildern befindet sich im Anhang unter:
MDR-Sagenhaft-NABU-Kids am Kyffhäuser
Olaf Pleyer
NABU Kyffhäuserkreis
Autor: khhLothar Hörning (Lodi) hatte eingeladen. Lodi vom NABU-Kyffhäuserkreis hatte mal wieder etwas vorbereitet. Am Sonnabend, den 06.09.2014 trafen sich 10 Kinder(im Alter von 6 bis 12 Jahren), teilweise mit den Eltern oder dem Opa 17.00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Panorama in Bad Frankenhausen.
Nach der Wanderung zur Streuobstwiese vor dem Waldrand hatten die Ersten schon Durst. Lodi erklärte die Bedeutung des Artensortengartens mit ca. 1600 Obstbäumen aus etwa 700 alten deutschen Arten.
Eine Gruppe der Kinder übernahm schon mal die Materialien für die Aktion Fledermäuse und brachte sie zum Waldrand. Heute sollten, mit etwas Glück, die hier vorkommenden Fledermausarten bestimmt werden.
Die zweite Gruppe hatte eine Ansitzwarte für Greifvögel dabei. Lodi hatte zuvor mit den Kindern mehrere Ansitzwarten gebaut. Fachkundig erklärten die Kids dem Fernsehteam, dass die Greifvögel somit einen genügend hohen Platz haben, um Ausschau nach Beute zu halten. Es besteht nun nicht Gefahr, dass dabei die Kronen aus den jungen Obstbäumen brechen.
Das Aufstellen bereitete Freude. Die anderen Ansitzwarten werden in nächster Zeit aufgebaut.
In der Zeit während die Erwachsenen die Netze für die Fledermäuse aufbauten, hatten einige Kinder Hunger oder Durst, andere warteten auf die Dämmerung oder stromerten im Wald umher.
Mit Einbruch der Dunkelheit stieg die Spannung. Ob heute überhaupt Fledermäuse fliegen? Werden sich auch Tiere ins Netz verirren?
Und dann endlich war es soweit. Die erste Fledermaus verfing sich im Netz. Lodi erklärte wie wichtig es ist, beim Befreien der Tiere aus dem Netz, deren Körperbau genau zu kennen, um sie nicht zu verletzen.
Alle waren gespannt auf die Erklärung von Lothi. Es ist eine Mopsfledermaus, ein Männchen. Es ist eine seltene, besonders bedrohte Art. Deshalb steht sie auf der Roten Liste besonders gefährdeter Tiere. Lodi erklärte Bestimmungsmerkmale, Körperaufbau und Besonderheiten. Auch die Erwachsenen, einschließlich Fernsehteam, waren in den Bann gezogen.
Schon nach kurzer Zeit verirrte sich ein zweites Tier in das Netz. Diesmal war es ein etwas kleineres Zwergfledermausmännchen. Auch diese Art steht auf der Roten Liste besonders gefährdeter Tiere.
Auch ein drittes Tier verirrte sich in einem Netz, konnte sich aber recht schnell selbst befreien, so dass eine Bestimmung nicht möglich war. Mit der Bestimmung der vorkommenden Arten kann jetzt tagsüber z.B. nach möglichen Wochenstuben, also Jungtieren, gesucht werden. Besondere Verantwortung haben dabei auch die Forstwirte. Sie sollten beispielsweise Totholzbäume als Lebensraum für Fledermäuse erhalten. Die Kinder durften dann die Fledermäuse aus ihren Händen fliegen lassen …und am Montag erzähle ich dann in der Schule was wir alles erlebt haben, waren die Worte eines Mädchens. Bestimmt reicht dazu eine Unterrichtsstunde nicht.
Wir bedanken uns bei den Erwachsenen für die Vorbereitung und Unterstützung. Natürlich bedanken wir uns auch beim Team des Fernsehens für die Einblicke in ihre Arbeit. Besondern Dank gilt Herrn Lothar Hörning für die Organisation. Er hat mit Freude und Sachverstand, auf lockere und einfache Art, den Kindern zu einem wunderschönen Erlebnis verholfen.
Die Sendung mit dem Thema: Unstrut und Kyffhäuser erscheint voraussichtlich Ende November bei MDR-Sagenhaft im Abendprogramm.
Der vollständige Artikel mit mehr Bildern befindet sich im Anhang unter:
MDR-Sagenhaft-NABU-Kids am Kyffhäuser
Olaf Pleyer
NABU Kyffhäuserkreis
