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Mo, 14:46 Uhr
22.09.2014

Johannes Selle in Arbeitsgruppe zu TTIP berufen

Kaum ein wirtschaftspolitisches Thema wird in der Öffentlichkeit derzeit so emotional diskutiert wie das geplante Handels- und Investitionsabkommen zwischen der EU und den USA, kurz: TTIP. Sondershäuser Bundestagsabgeordneter Johannes Selle in Arbeitsgruppe zu TTIP berufen...


Kritiker werden nicht müde, mit Warnungen vor einer Überschwemmung europäischer Märkte durch „Chlorhühnchen“ oder einer Erlaubnis von „Fracking“ durch die Hintertür die Verbraucher zu verunsichern. „In Bezug auf dieses Abkommen ist nichts beschlossene Sache“ erläutert Johannes Selle MdB und stellt klar, „dass eine Aufweichung der deutschen Verbraucherschutzstandards und eine Umgehung geltender Gesetze nicht zur Diskussion stehen“.

Johannes Selle (Foto: MdB Selle) Johannes Selle (Foto: MdB Selle) Der Thüringer Bundestagsabgeordnete ist Mitglied der neu gegründeten Arbeitsgruppe „TTIP“ der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, deren Mitglieder sich in den kommenden Monaten intensiv mit den Auswirkungen des Abkommens beschäftigen werden. MdB Selle vertritt hier auch den Ausschuss Kultur und Medien und die schutzwürdigen Interessen der Kreativwirtschaft.


„Ein Freihandelsabkommen dieser Dimension birgt immer Risiken, die es zu minimieren gilt“ stellt Johannes Selle fest und fügt hinzu, „dass man die Chancen, die sich beispielsweise durch den Abbau doppelter Zertifizierungsstandards gerade für den innovativen Mittelstand Thüringens ergeben nicht verkennen darf“.


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In der Diskussion um TTIP hat Johannes Selle MdB nicht nur die Auswirkungen dieses Abkommens auf Thüringen und Deutschland im Blick. Als Mitglied im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung setzt er sich zudem dafür ein, dass das Abkommen unbeteiligten Entwicklungsländern nicht zum Nachteil gereicht.
Auch in punkto Transparenz hat der Thüringer Bundestagsabgeordnete eine unmissverständliche Erwartung: „Es ist klar, dass zum Schutz unserer eigenen

Verhandlungsposition gegenwärtig nicht alle Details offengelegt werden können. Dies Entbindet die Verhandlungsführer jedoch nicht von ihrer Verpflichtung, Parlament und Öffentlichkeit sukzessive über den Stand der Verhandlungen zu informieren“ so MdB Selle.
Autor: khh

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