eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 15:10 Uhr
23.09.2014

Herkunft der Wölfin ist geklärt

Die Herkunft des vom NABU fotografierten Wolfes am Rande des Standortübungsplatzes "Gotha-Ohrdruf" im Mai 2014 ist nun endgültig geklärt. Laut DNA-Analyse handelt es sich um eine Wölfin (Fähe)...

Die Wölfin bei Ohrdruf (Foto: S. Böttner / NABU Thüringen Landesarbeitsgruppe Wolf) Die Wölfin bei Ohrdruf (Foto: S. Böttner / NABU Thüringen Landesarbeitsgruppe Wolf)

Das Tier stammt aus dem Spremberger Rudel in der Lausitz und ist über die Region um Zwickau nach Thüringen eingewandert ist.

Anzeige symplr (1)
Dort konnten schon Ende März Fellhaarproben durch das Wildbiologische Büro Lupus, der Forschungseinrichtung für die Wolfserfassung in Spreewitz, gesichert werden.

„Nach unserem Bildnachweis im Mai sind wir losgegangen und haben die Gegend um Ohrdruf systematisch nach Fellhaar- und Kotproben abgesucht“, erzählt Silvester Tamás der Sprecher der Landesarbeitsgruppe (LAG) Wolf im NABU Thüringen. Den Wolfsexperten freut es sehr, dass eine der NABU-Proben jetzt mit einem positiven Befund vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten Umwelt und Naturschutz bestätigt wurde.

„Die Wölfin aus dem Spremberger Rudel scheint sich in Thüringen wohl zu fühlen. Wir gehen davon aus, dass sich das Tier schon länger bei uns aufhält und weiterhin aufhalten wird.“ Mitglieder der NABU-Landesarbeitsgruppe Wolf stellten dies schon bei ersten Geländebegehungen um den Standortübungsplatz fest. „Seitdem sind rund um den Standortübungsplatz immer wieder frische Spuren zu finden – jüngst vom Samstag“.

Der NABU Thüringen geht mittlerweile davon aus, dass es sich um mindestens einen territorial agierenden Wolf handelt, der den Standortübungsplatz "Gotha-Ohrdruf" wiederholt aufsucht. „In den nächsten fünf Jahren ist damit zu rechnen, dass weitere Wölfe den Weg nach Thüringen finden“, schätzt Tamás. Wichtig ist jetzt die systematische Erfassung und die kontinuierliche Entnahme von Proben in der Region.

Ein regelhaftes Monitoring zu Wolfsvorkommen in Thüringen - wie es die LAG Wolf des NABU Thüringen bereits am Standortübungsplatz initiiert - fehlt bislang. Hierbei erwartet der NABU auch weiterhin die Unterstützung und die Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Stellen.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)