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Do, 11:25 Uhr
25.09.2014

Prävention im Mutterleib

In Deutschland sind mehr als zwei Drittel der Männer und mehr als die Hälfte der Frauen übergewichtig oder adipös. Das trifft auch Kinder- und Jugendliche. Schon im Mutterleib könne dem präventiv entgegengewirkt werden, meinen die deutschen Sportärzte...

In Deutschland sind mehr als zwei Drittel der Männer und mehr als die Hälfte der Frauen übergewichtig oder adipös. Damit zählt Deutschland weltweit zu den Top-Ten-Ländern der Adipositasprävalenz.

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Die langfristigen Folgen für das Gesundheitssystem sind bislang nicht einschätzbar. Betroffen sind aber auch die Kinder und Jugendlichen – aktuell geht man von etwa zwei Millionen übergewichtigen und adipösen Kindern in Deutschland aus. Dabei ist der Einfluss der Gene, aber auch des Lebensstils, insbesondere einer ausgewogenen Bilanz von Energiezufuhr und -abbau bekannt – zunehmend werden aber Gen-Umwelt-Interaktionen in diesem Zusammenhang diskutiert, die die Notwendigkeit und die Ausgestaltung präventiver Maßnahmen in einem neuen Licht erscheinen lassen.

So zeigt sich, dass die Ernährungsweise, aber auch die Bewegung werdender Mütter im Gehirn den Stoffwechsel des heranwachsenden Kindes beeinflussen – die sogenannte perinatale Prägung. Dadurch wird die Notwendigkeit früher Maßnahmen deutlich; vor allem weil die Gesundheit des eigenen Kindes für werdende Mütter ein zentrales Thema darstellt.

In der Realität ziehen sich Schwangere aus Angst um das Baby eher aus der Bewegung zurück und erreichen nur selten die empfohlenen 150 Minuten Bewegungszeit. Außerdem nehmen sie deutlich mehr an Gewicht zu als vom IOM (Institute of Medicine) vorgeschlagen. Dies sind zentrale Risikofaktoren für die Entwicklung von Erkrankungen in der Schwangerschaft wie Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck etc., aber auch die kindliche Adipositas.

Umso wichtiger wird es daher auch für die Sportmedizin, gemeinsam mit den in diesem Bereich tätigen Akteuren (Gynäkologen, Pädiater, Hebammen etc.) mögliche Barrieren abzubauen und effektive bzw. nachhaltige Programme zu entwickeln.
Autor: red

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