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Do, 13:59 Uhr
25.09.2014

Ein Trinkbrunnen für die Grundschule

Im Rahmen der Woche der Zahngesundheit wurde heute ein Trinkbrunnen in der Grundschule in Westerengel eingeweiht. Auch kn war bei diesem sehr interessanten und nachahmenswerten Projekt dabei...


Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Das hier bald einen Trinkbrunnen geben sollte war bekannt, der der versteckte sich für die Kinder noch unter einer Kartonhaube.
Wie sieht er aus? Kann man das Wasser aus der Leitung ohne Bedenken trinken? Werden die Kinder dieses Angebot annehmen?
Das fragten sich die Eltern und Lehrer der Grundschule Westerengel, bevor dieses Projekt umgesetzt wurde. Und so schaute man gebannt nach vorn, was sich tun würde


Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bevor es aber soweit war, trugen die Kinder Gedichte rund um das Wasser vor, so zum Beispiel, welchen Weg die Regentropfen nehmen. Schulleiterin Frau Becker verwies darauf, dass man schon seit zwei Jahren zusammen mit dem Förderverein der Grundschule intensiv auf den heutigen Tag vorbereitet habe.

Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Antje Hochwind (SPD), als Landrätin des Kyffhäuserkreises und Dr. Jana Andreeva, Ärztin im Gesundheitsamt des Kyffhäuserkreises wollten eigentlich am heutige Donnerstag die Einweihung eines Trinkbrunnens für die Schüler an der Grundschule in Westerengel im Rahmen des Tages der Zahngesundheit durchführen. Wegen der Vorgänge um das Naphtalin an der Regelschule in Roßleben war Hochwind kurzfristig heute nach Roßleben gefahren. So übernahmen Amtsärztin Dipl.-Med. Sabine Hausweiler und vom Trinkwasser- und Abwasserzweckverband „Helbe-Wipper“ (TAZ) der stellv. Werkleiter Hans-Peter Schwarzbach den Trinkbrunnen offiziell freizugeben.

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Den Grundstein für dieses Projekt legten die Eltern der Kinder selbst mit einer großzügigen Spende an den Förderverein der Schule. Frau Steinecke-Linsel, die Vorsitzende des Fördervereins kümmert sich seit einem Jahr engagiert um die Umsetzung dieser Idee. Dabei konnte sie auf Erfahrungen aus dem Gymnasium Greußen, wo es bereits seit 2010 einen Trinkbrunnen gibt, zurückgreifen. In Sachsen wurden sogar bereits in ca. 100 Grundschulen Trinkbrunnen eingerichtet.

Unterstützung für den Trinkbrunnen in Westerengel gab es vom Landratsamt, welches den Einbau in der Schule begleitete und finanzierte. Der Trinkwasser-Abwasserzweckverband (TAZ) steuerte ebenfalls Mittel zur Finanzierung des Projekts bei. Der Trinkbrunnen aus Granit wurde von der Firma Krause aus Greußen geliefert.

Sowohl Becker als auch Hausweiler erinnerten in kindgerechten Worten, wie wichtig das ausreichende Trinken von Wasser ist. Ohne ausreichende Flüssigkeitsversorgung kommt es sogar zu Konzentrationsstörungen und Abgeschlagenheit, gerade das, was man an einer Schule nicht gebrauchen kann. Ganz auf zuckerhaltige Getränke zu verzichten ist zwar nicht notwendig, aber gerade in der Schule bietet sich das Wasser trinken an. Die Schüler müssen keine schweren Getränkeflaschen in die Schule tragen, sondern können ihre Flaschen am Trinkbrunnen füllen oder gleich trinken. Dafür gibt es zwei unterschiedliche Armaturen. Der frei zugängliche Trinkbrunnen ermöglicht es ihnen, sozusagen mitten im Spiel und in den Pausen den Durst zu löschen. Erfahrungen in anderen Schulen zeigen, dass diese "Selbstbedienung" sich positiv auf den Flüssigkeitskonsum der Kinder auswirken.

Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Damit das mit den Trinkflaschen nachfüllen auch klappt, erhielten alle Kinder kostenlos eine Trinkflasche die gesponsert wurden. Die Eltern der Kinder brauchen sich nicht um die Qualität des Wassers zu sorgen. Der TAZ liefert Trinkwasser erster Güte, ein Lebensmittel, das laut Gesetz (Trinkwasserverordnung) von einwandfreier Qualität sein muss, so Schwarzbach in seinen Worten. Die Abteilung Hygiene des Gesundheitsamtes entnimmt regelmäßig Wasserproben und lässt diese in einem Labor untersuchen.

Die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind (SPD), hofft, so in einem Statement vorab, dass das Projekt Trinkbrunnen „Schule“ macht und es bald weitere Trinkbrunnen im Kreis geben wird. Nach einer Anleitung für die Kinder steht dann ab nächste Woche der Trinkbrunnen allen Kindern zur Verfügung, denn alle Kinder sollen ihre Trinkflasche (übrigens mit Namen versehen) vor der Benutzung zu Hause erst mal gründlich reinigen lassen. Dr. Andreeva war deshalb die Erste, die den Trinkbrunnen in Nutzung nahm (Bildergalerie).

Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Je nach Klassenstufe verteilten Frau Becker, und vom Förderverein Frau Haupt und Frau Steinecke-Linse Aufmerksamkeiten rund ums Wasser.

Hintergrund:
Trinkwasser aus der Leitung ist preiswert und gesund. Nach Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung benötigen Kinder im Grundschulalter bis zu einem Liter Flüssigkeit pro Tag. Süße Getränke haben allerdings nicht nur viele Kalorien, sondern sind auch schädlich für die Zähne. Ein Glas Cola (0,2l) kann bis zu 7 Stückchen Würfelzucker enthalten und Eistee sogar das doppelte.
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Trinkbrunnen für die Grundschule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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